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Je suis depolarisée!

Category: Projekt Speckweg

#Projektspeckweg #4 | Halbjahresbilanz und Klamottengefummel

Das #Projektspeckweg läuft jetzt etwas länger als ein halbes Jahr. Inzwischen sind 30,9 Kilos weg. Zeit für eine kurze Zwischenbilanz und ein Exkurs zum Thema Kleidung. Vergleichsfotos gibt es am Ende dieses Artikels.

30 Kilo weniger sind schon eine amtliche Menge an Gewichtsverlust. Zusammen mit dem Sport und der zusätzlichen Bewegung hat sich viel verändert. Es geht ja auch darum, die Kontrolle über den eigenen Körper wiederzuerlangen.

Was genau hat sich verändert?
Ich bin grundsätzlich viel mobiler geworden. Für den Weg zum Bus brauche ich jetzt weniger Zeit und muss eventuell länger in der Kälte stehen, weil sich die Wartezeit verlängert. Oder ich laufe den Weg zur U-Bahn. Oder ich kann tatsächlich bereits einen kurzen Sprint hinlegen und den Bus doch noch erwischen. Falls ich zur U-Bahn laufe, brauche ich dafür signifikant weniger Zeit als früher und es strengt mich nicht an. Ich kann gehen und dabei sprechen. Ich kann treppensteigen und dabei sprechen. Meine armen Mitmenschen leiden darunter, dass ich jetzt gar nicht mehr die Klappe halte.

Apropos Treppen: Vor 6 Monaten noch nervige Hindernisse, inzwischen nehme ich immer öfter die Treppe, weil ich es kann. Weil mir die Rolltreppe zu voll ist. Weil halt.

Ich hatte im Video schon schon mal ausgeführt, dass sich Körperfett beim Abnehmen anders anfühlt als beim Zunehmen. Da hatte ich einen Luftballon als Vergleich genommen, aber ein weniger prall gefülltes Kissen ist vielleicht geeigneter. Ein prall gefülltes Kissen ist recht unflexibel, was das Zusammenknüllen und Verformen angeht. Ein Kissen in dem schon 35% des Füllmaterials fehlen, ist formbarer und man darunter liegende Dinge ertasten. Beim Körper sind es dann Muskulatur und Knochen. Bei der Gelegenheit habe ich dann letztens auch meinen Hüftknochen wiedergefunden.

Insgesamt fühlt sich gerade der Speck am Rumpf inzwischen auf eine merkwürdige Art so an, als würde er gar nicht mehr so richtig zum Körper gehören. Eben weil man das Darunter schon ertasten kann. Aber er gehört noch dazu und da ist er auch noch.

Man darf sich das nicht so vorstellen, dass das Fett gleichmäßig verschwindet. Ich habe den Eindruck, dass alles der Schwerkraft folgt und nach unten rutscht. Oben rum verschwinden überzählige Kinne, überbreite Schultern und Schlüsselbeine tauchen aus der Versenkung auf. Eine Speckrolle, die sich monatelang eher unbeeindruckt gab, ist von heute auf morgen weg, auch wenn die Waage keine eklatanten Änderungen verzeichnet. Aber auch das, was gefühlt oder tatsächlich nach unten rutscht, wird weniger. Deswegen brauche ich häufig neue Oberteile, Unterteile und Unterwäsche.

Klamotten

Abnehmen ist teuer. Das, was ich am Essen spare, gebe ich für Kleidung aus. Eben weil man so oft neue Kleider braucht. Ich nutze jeden Schlussverkauf, jeden Rabattgutschein und kaufe zumindest selektiv Kleidung auf Vorrat, zumindest in den nächsten 1-2 kleineren Größen. Das kommt aber sehr auf das Kleidungsstück an. Ich würde mir aber keine Winterjacke in Größe 40 kaufen, weil ich nicht weiß, welche Größe ich im nächsten Winter haben werde. Beim Abnehmen merke ich aber wieder, wie gewürfelt die Größenangaben der Hersteller sind. Ich habe Hosen von Größe 60 bis Größe 50 und die passen alle.

Apropos Winterjacke, ich habe mein Winterzelt kürzlich gegen eine tatsächlich passende Jacke eingetauscht. Auch wenn das Sparbrötchen in mir fand, dass es die alte Jacke für den Restwinter noch getan hätte. Abgesehen davon, dass die neue Jacke nur einen Bruchteil der alten Jacke wiegt: Man sieht einfach vollkommen anders aus, wenn man ein Kleidungsstück in einer passenden Größe trägt. Wer als Kind Kleidung älterer Geschwister geerbt hat, kennt das Gefühl vielleicht.

Generell versuche ich aber, die Sachen möglichst lang zu tragen. Aber habe ich schon viele Dinge verschenkt oder verkauft, die irgendwann einfach nicht mehr “für gut” gingen und deren Sackhaftigkeit nicht mehr bürotauglich war.

Was trage ich nicht mehr? Zipfelscheisse. Irgendjemand fand es mal eine tolle Idee und einen “super Schlankmacher” Damenmode in Übergröße im Zipfellook anzubieten. Seither dominiert der Zipfellook die Moppelmode. Wer sich nichts darunter vorstellen kann: Die Seiten des unteren Saums sind dabei länger als die Mitte. Ich fand das schon immer grenzwertig, aber in gewissen Größenregionen ist es ohnehin schwierig, etwas Hübsches zu finden, da nimmt man dann auch zähneknirschend die Zipfel in Kauf. Mittlerweile nähere ich mich den Größen, die man noch im normalen Laden bekommt. Ein Glück. Es bleibt aber bei meiner These, dass viele “Modedesigner” für Plusgrößen dicke Frauen echt hassen müssen, wenn man sich mal betrachtet, was es zu kaufen gibt.

Ich merke, dass sich mein Kleidungsstil ändert. Das hängt auch damit zusammen, dass ich haufenweise zu kleine “Business-Faschingskostüme” im Schrank hatte und ich die halt angezogen habe, als die wieder passten. Und feststellen musste, dass ich das gar nicht sooo schlecht finde. Aber: Manches Kleidungsstück stellte sich nach Jahren der Aufbewahrung am Ende doch als Fehlkauf heraus.

Ich trage wieder Hosen ohne Gummibund. Wobei ich Gummibund mag, weil der es erlaubt, die Hose sehr lange Zeit zu tragen, während “Festbundhosen” relativ schnell nicht mehr passen.

Ach ja, einige vermeintlich unbequeme Schuhe waren nicht unbequem. Ich war einfach nur zur schwer. Inzwischen habe ich auch wieder ein Paar Schuhe mit Absatz. Keine High Heels, aber doch Absatz. Leider ist die Witterung derzeit nicht kompatibel. Ausserdem kann ich in Schuhen mit nennenswertem Absatz keine “Kilometer machen” und da geht mir Bewegung vor schönem Schuhwerk.

In den nächsten Beiträgen geht es dann um Sport und um “die Tabelle”. Und jetzt noch die angekündigten Vergleichsfotos.

VORHER (Klicken macht gross) HEUTE: Februar 2018

Ende Juni 2017 / Zwei-drei Wochen vor Beginn der Abnahme

Foto: Marion Ellen

Das Kleid vom Juni rutscht mir inzwischen von den Schultern.
Die phänomenale Frisur ist dem Umstand geschuldet, dass ich gerade vom Schwimmen kam.

Ende August 2017 (circa 10 Kilo sind weg)

Foto: Unixhex

Februar 2018 (30kg weg)

 

Ende Juni 2017

Foto: Nikolaus Hoenning

Februar 2018

 

Projekt Speckweg #2 | Hunger

Im heutigen Beitrag soll es um das Thema Hunger gehen und wie ich ihn von Appetit oder der Gier unterscheide. Ich nenne es Gier, weil der Begriff “Heißhunger” nach meiner Auffassung dem Problem nicht gerecht wird. Die Krux liegt tatsächlich in der Unterscheidung der verschiedenen Formen des Wunsches, Nahrung aufzunehmen.

Eigentlicher Hunger: Wenn man den halben Tag nichts gegessen hat, ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass man wirklich echten eigentlichen Hunger hat. Der Körper verlangt nach Nährstoffen. Hunger kommt schleichend und vor allem lässt er sich unter normalen Bedingungen gut aushalten. Eigentlicher Hunger muss nicht in der nächsten Sekunde gestillt werden. Man kann ihn zu Recht als unangenehm empfinden, aber man wird “nicht gleich vom Fleisch fallen”, wenn man auf die nächste Mahlzeit noch eine Stunde warten muss. Bei eigentlichem Hunger ist es – zumindest nach meiner Erfahrung – relativ (!) egal, was ich dann esse.
Ich bin sogar in der Lage, geeignete Speisen auszuwählen oder was Richtiges zu kochen, wenn ich einfach nur Hunger habe.

Die Gier hingegen verlangt nach sofortiger Befriedigung und konzentriert sich häufig auf ein bestimmtes Lebensmittel. (Gerne Chips und Schokolade, seltener Radieserln oder Äpfel…seltsam)

Der Appetit kommt in beiden Varianten vor. Ich kann Hunger haben und Appetit auf Spaghetti Bolognese und kann mir die Zeit nehmen, diese zuzubereiten. Die Gier auf Schokolade lässt mir diese Zeit nicht.

Tatsächlich haben Gier und Hunger “Orte”, wo man sie spüren kann. Es dauert allerdings, das herauszufinden. Mitunter Jahre.
Neulich kaufte ich mir in der Früh in der Bäckerei die Brezn für mein Mittagessen. Aus einer Laune heraus kaufte ich auch eine Rosinensemmel. Noch während ich beide Tütchen in meine Tasche steckte, überkam mich eine große Gier, diese Rosinensemmel sofort zu essen, obwohl ich eine Minute zuvor noch keinerlei Hunger verspürt hatte. Parallel dazu setzte ein seltsames ziehendes Gefühl in der unteren Rippengegend ein. Diese Erkenntnis, dass ich möglicherweise gerade ein Unterscheidungsmerkmal gefunden hatte, hat mich dann schlagartig fasziniert. Ich konnte die Rosinensemmel in die Tasche packen. Und ohne das Erlernen des Hungerhabens, wäre mir das vermutlich noch lange nicht klargeworden.
Mein Erkenntnishunger (haha!) ist übrigens recht ausgeprägt. Ich konfrontiere mich ab und zu gerne mit Lebensmitteln, die ein gewisses Gierrisiko bergen und zu sehen, ob sich das “Ziehen” reproduzieren lässt.
Das tut es. Und ich kann das Lebensmittel tatsächlich stehen lassen, wenn es nicht in den Kalorienplan passt. Das ist auch seltsam.
Woran ich noch arbeiten muss, ist die Frage, warum die Gier überhaupt auftritt.

Das Weglassen des Frühstücks durch die Erkenntnis, dass ich in der Früh nicht unbedingt etwas essen muss oder will, und habe dann den halben Tag Zeit, auf das Hungergefühl zu warten. Irgendwann setzte dann tatsächlich ein Gefühl in der Magengrube ein, aber kein Verlangen, unmittelbar etwas zu essen. Ich reize das an manchen Tagen echt aus, um zu spüren, wie sich Hunger anfühlt. Bei den meisten Diäten, die in meinem Leben bisher gemacht habe, ging es (mir) vor allem darum, das Hungergefühl (oder was ich dafür hielt) in Schach zu halten. Diesmal liegt ein Nebenziel darin, Hunger zu lernen und quasi als Verbündeten anzusehen, wenn es um den richtigen Zeitpunkt für’s Essen geht und vor allem auch, um die richtige Menge an Essen auszuloten. Und zu lernen. Gier auszuhalten. Mein Verhältnis zum Essen hat sich sehr geändert.

An Tagen, wo ich mir meine Essenszeiten nicht selbst ausssuchen kann, esse halt im Zweifel auch dann nichts, wenn ich Hunger habe, weil ich etwa Abends ins Restaurant gehen möchte und mir das Kalorienbudget einteilen muss.

Ich verstehe auch das Gewese um die Bedeutung regelmäßiger Mahlzeiten nicht mehr. Wenn man ein ungesundes Verhältnis zu Essen hat, ist das nach meiner ganz persönlichen Auffassung eine ziemlich dumme Idee. Essen ohne Hunger zu haben, Essen allein aus (gesellschaftlicher) Konvention etc ist eher eine Garantie dafür, ein persönliches Problem nie so richtig in den Griff zu kriegen. Ach ja, es gibt auch Leute, die regelmäßigen Mahlzeiten predigen und einem bei eben diesen Mahlzeiten Vorhaltungen machen, man sei zu dick und würde falsch essen. Besorgt euch doch bitte ein eigenes Leben!

Aus diesem Grund sehe ich die ewigen Predigten, auch dann zu trinken, wenn man gerade keinen Durst hat, etwas kritisch. Es wäre wichtiger, das Durstgefühl in seinen Abstufungen wahrzunehmen und dann zu trinken und es nicht zu übergehen und sich dann ein eine App zu installieren, die einen ans Trinken erinnert. Ihr findet das idiotisch? Ich auch.

Projekt Speckweg #1 | Ein Experiment

Nikki im September 2016

September 2016

Ich hatte die Idee, das #projektspeckweg zu verbloggen. Es gab zumindest bei 3,5 Leuten das höflich vorgetragene Interesse, dies auch lesen zu wollen. Also gut. Es wird eine Serie draus, da ich nicht alles in einen Artikel quetschen möchte. Themen, die jetzt nicht behandelt werden, kommen dann eben später.

Es begann mit meiner schon immer währenden Verwunderung darüber, wovon dünne Menschen eigentlich leben. Nun lebe ich mit einem dünnen Menschen zusammen, aber dessen Nahrungsmittelkonsum ist vielleicht keine geeignete Vergleichsgrösse. Männer verbrauchen eh mehr Kalorien. (Das Y-Chromosom ist echt der Burner!).

Ich beschloss also vor 10 Wochen mehr aus einer Laune heraus, auf Basis dessen, was bei meinem Normal- oder Idealgewicht eine akzeptable Verzehrmenge wäre (gemessen in kcal) zu essen, Eigentlich sogar weniger als das. Da ich die Weight Watchers Punktezählerei noch von meiner großen Abnahme 2003-2005 (damals minus 55kg) kann und man das eigentlich nie wieder aus dem Kopf raus bekommt, zähle ich halt Punkte. Allerdings wollte ich es dieses Mal anders angehen. Bei WW und anderen Diät- und Abnehmprogrammen geht man – zumindest nach meiner Erfahrung – nie vom individuellen Bedarf an Kalorien aus, sondern nur von Mittelwerten. Das ist im Grunde auch okay, aber ich wollte es genauer wissen.

Im Internet fanden sich dann auch diverse Grundumsatzrechner und ich ermittelte mehrere Werte. Diese waren auch nur Mittelwerte, aber mit irgendwas musste ich ja anfangen.

  • Grundumsatz bei Zielgewicht
  • Kalorienverbrauch bei Zielgewicht mit Bewegung
  • Grundumsatz beim aktuellen Gewicht
  • Kalorienverbrauch beim aktuellen Gewicht mit Bewegung.

Die Rechner nehmen alle die Tätigkeit als Grundlage für die Berechnung. Nun habe ich zwar einen sitzintensiven Job, bin aber dank ÖPNV-Nutzung meist zu Fuß unterwegs oder stehe in überfüllten Bussen und Bahnen. Diese Variante berücksichtigen die Verbrauchsrechner in der Regel nicht. Ich entschied mich Pi*Daumen für einen Wert. Da ich es im bisherigen Verlauf genauer wissen wollte, habe ich weiter getüftelt. Das “Genauer” ist inzwischen eine Exceldatei, die mir – unter anderem- täglich den zum Gewicht passenden Kalorienbedarf berechnet. Da die damit errechnete Abnahme (eingesparte Kalorien/7000) und die tatsächliche Abnahme ziemlich dicht beieinander liegen, ist meine nachjustierte Verbrauchsannahme wohl einigermaßen korrekt.

Aber zurück zum Experiment.

Ich nenne es nicht Diät, da ich meine Ernährung umgestellt habe. Diät heisst es eigentlich nur, wenn mir Menschen Essen aufdrängen wollen. Diät versteht jeder. Ernährung umgestellt ist erklärungsbedürftig und dazu habe ich nicht immer Zeit und auch nicht immer Lust. Es ist eine eiweißreiche fettreduzierte fleischarme Mischkost. Was ich genau esse, ist in dem Kontext eigentlich egal. Mir ging es eher um die Portionsgrößen und um die Frage, ob ich mit einer Essensmenge, mit der eine Person von 70kg Lebendgewicht noch abnähme, klarkommen würde. Die Antwort lautet inzwischen: Ja. Die Idee ist, dass ich mich dann am Ende der Abnehmphase an die Essensmengen gewöhnt habe.

Wenn ich in der früh nichts esse, komme ich relativ lange ohne Essen aus. Das ist keine neue Erkenntnis. Deswegen beschloss ich, erst dann etwas zu essen, wenn ich *wirklich* Hunger habe. Wenn ich früh anfange zu essen, esse ich potentiell den Tag über mehr und habe auch mehr Hunger (oder was ich bisher dafür hielt). Die ersten Tage wartete ich als primär auf das Aufkommen von Hunger und aß erst dann etwas.

Einge wesentliche Änderungen:

  • Ich frühstücke nicht mehr. Jahrzehnelang habe ich morgens etwas gegessen, obwohl ich morgens eher Appetit als tatsächlichen Hunger habe, weil “die wichtigste Mahlzeit” und weil ich jederzeit essen konnte. Wenn ich jetzt erst gegen Mittag etwas esse, esse ich den Tag über generell weniger und überziehe nicht. Ich esse dann, wenn ich Hunger habe und Hunger zu haben, musste ich erstmal lernen. Wenn mir jemand mit so einem Schmarrn wie “Aber das Frühstück ist doch die wichtigste Mahlzeit des Tages!!!!11 Blablabla!” um die Ecke kommt, dem schenke ich alle Kilos, die zum fraglichen Zeitpunkt noch zuviel sind.
  • Ich habe gelernt, Hunger auszuhalten. Das klingt jetzt arg nach Selbstkasteiung, ist es aber nicht. Für jemanden, der sein bisheriges Leben lang immer versucht hat, Hunger gar nicht erst aufkommen zu lassen, ist das eine sehr wichtige Erfahrung. Ich esse ausreichend, aber ich muss nicht mehr beim leisesten Anflug von Magenknurren Kalorien einwerfen. Dem Thema Hunger werde ich einen eigenen Blogbeitrag widmen.
  • Ich habe gelernt, tatsächlichen Hunger, Appetit und Gier auseinanderzuhalten.
  • Mein Verhältnis zu Essen hat sich – im Vergleich zur Abnahme 2003-2005 – nochmal erheblich gewandelt. (Auch das werden eigene Beiträge.)
  • Ich habe ein Tageslimit (wie damals), aber das funktioniert nur als Begrenzung nach oben. Wenn ich 500kcal weniger esse als das, weil ich an vielen Tagen wenig Hunger habe, ist das okay. Es gibt einfach keinen Grund, irgendwelches Zeug in sich reinzustopfen, nur weil man ein angebliches Kaloriensoll noch nicht erfüllt hat. (Hunger haben, ihr wisst schon…)

Ja, ich habe Fettlogik überwinden gelesen, aber erst nachdem ich schon mit dem Experiment begonnen hatte. Das Buch hat mich mit meinen theoretischen Annahmen bestärkt.

Ein paar Bemerkungen am Rande: Ich komme mit der gewählten Methode sehr gut klar. Es ist mir vollkommen piepschnurzegal, ob ich mit Paleo-Low-Vegan-Carb-Blutgruppen-Tralala 100 Gramm mehr in der Woche abnehmen könnte. Ich glaube nicht, dass einzelne Nahrungsmittel böser sind als andere und quasi schon vom Anschauen dick machen. Abnehmen ist eine relativ einfache Input-Output-Rechnung. Friss weniger als du verbrauchst. Daran halte ich mich. Wenn ich Religion möchte, gehe ich in eine Kirche.

Und für die Sensationsgierigen unter euch kommen jetzt endlich die Zahlen:

  • Startgewicht: 150kg (ja, richtig gelesen)
  • Vorläufiges Zielgewicht: 70kg
  • Gesamtabnahme nach Ende der 10. Woche: 15,9 kg (Entspricht 19,8 % des geplanten Gewichtsverlustes).

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