Mittwoch, 9. Dezember 2009
Stilleben mit zwei übermüdeten S-Bahn-Passagieren, welche trotz eines ähnlichen Schicksals doch die emotionale und persönliche Distanz der Menschen in der modernen Gesellschaft versinnbildlichen. Vielleicht haben auch nur zwei Typen einfach viel zu lang gefeiert.
Donnerstag, 26. November 2009
Dienstag, 24. November 2009
In Berlin fährt auf der Spree nahe dem Reichstag auch dieser Schaufelraddampfer. Wir haben uns beim Beobachten dieses Wasserfahrzeugs gefragt, ob das rote Rad tatsächlich für den Antrieb des Bootes genutzt wird oder ob der Kahn einen Schraubenantrieb hat und das Schaufeldings nur sinnlos im Wasser rumplätschert um die entsprechende Illusion zu erzeugen. Vielleicht weiss ja ein mitlesender Berliner was genaueres. ;-) Immerhin sieht es nett aus.

Freitag, 30. Oktober 2009
Gestern hatte es mich ja ins Umland verschlagen und die Veranstaltung fand in einem Teilbereich des ehemaligen Zisterzienserklosters statt. Ich bin schon öfters mit der S-Bahn daran vorbeigefahren und jetzt hatte dann endlich die Gelegenheit, mir den Gebäudekomplex mal etwas näher anzusehen. Viel Zeit hatte ich nicht, aber immerhin hat es für ein paar Fotos gereicht. Eins davon kriegt ihr JETZT gezeigt. Inklusive einem wunderschönen Ahornbaum in herbstlichem Gelb.

Mittwoch, 21. Oktober 2009
Wenn man dieses Schild wörtlich nimmt, darf dort niemand parken. Aber vermutlich dürfen eher Frauen als Männer diese Parkplätze freihalten.
Dienstag, 20. Oktober 2009
Die Zubereitung von Mahlzeiten in Speisegaststätten direkt vor den Augen des Gastes vorzunehmen, nennt sich neudeutsch "Live Cooking" und ist allerorten anzutreffen. Natürlich macht die Bundeshauptstadt hier keine Ausnahme und das aufgesuchte Lokal hatte sich auf die Darreichung von Nudelspezialitäten eingeschworen. Um auch dem Gast im hinteren Teil des Restaurants in den Genuss der Kochaktionen zu bringen, hatte man dort einen Flachbildfernseher montiert und auf die Kochstelle eine Kamera gerichtet. So weit, so gut.
Allerdings hat das Szenario zwei Schwächen. Erstens starrt man unwillkürlich dauernd auf den Bildschirm, was den Tischgesprächen mitunter abträglich sein kann. Zweitens stellt man fest, nachdem man die Zubereitung etlicher Portionen gesehen hat, daß entweder die Leute alle das Gleiche bestellen oder die Küche doch weniger einfallsreich ist, als es zunächst den Anschein hatte. Ausserdem kann man beobachten, welche Unmengen an Öl und Sahne ins Essen gelangen. Sicherlich ist Fett ein Geschmacksträger (obwohl ich dieses unsägliche Argument inzwischen nicht mehr hören kann), aber weniger als die Hälfte der verwendeten Menge hätte ohne geschmackliche Verluste auch ausgereicht. Ausserdem finde ich Sahne an asiatisch inspirierten Gerichten immer etwas unpassend.
Montag, 19. Oktober 2009
Die Blogküche blieb jetzt dieses Wochenende kalt, weil Frau B in B war. Der sagenhaften Stadt, wo Frau B ihren Namen nicht buchstabieren muß, weil es dort einen Stadtteil gleichen Namens gibt mit dem ich allerdings weder verwandt noch verschwägert bin. Ausserdem find ich es sehr schön, wenn mein Name auch als Fahrtziel auf Bussen steht. Da fühlt man sich gleich viel relevanter.
Ich habe in Berlin interessante Leute wiedergetroffen und auch neue kennengelernt und eine Stadt besichtigt, die sich seit meinem letzten Besuch vor vierzehn Jahren ziemlich verändert hat. Einige Ecken von B, die ich schon länger nicht mehr gesehen habe (nämlich seit 1989/90) präsentierten sich völlig anders. Den Potsdamer Platz kenne ich zB noch als brachliegende Ödnis und dort stehen "plötzlich und unerwartet" Häuser!
In den nächsten Tag gibt es dann noch ein paar Berlinfotos zu sehen. Auf dem Bild zu diesem Beitrag sehen wir ein Bier aus B in einer für Münchner völlig indiskutablen Serviergröße von 0,3 Liter.
Montag, 3. August 2009
Auf besonderen Wunsch einiger Schienennerds ein paar Bahnbilder aus Dänemark für die Leute im Bahnwahn. ;-) Aus Rücksicht auf die Leute, die das Leben nur notgedrungen in vollen Zügen genießen, gibt es die übrigen Bilder erst nach dem Klick.

"Pufferküsser Special" vollständig lesen
Donnerstag, 23. Juli 2009
Kopenhagen ist ja bekanntlich eine Weltstadt und zu einer solchen gehört auch ein Planetarium. Wie wir nach einem regenreichen Fußmarsch durch die Stadt feststellen mussten, trägt aber nicht jedes Planetarium diesen Namen zu Recht. In Kopenhagen ist es dem berühmten dänischen Astronomen Tycho Brahe gewidmet, aber das hat auch nicht viel geholfen, denn das Ding wird in erster Linie als 3D-Kino betrieben, wo man dann wissenschaftlich relevanten Machwerke wie "Monster der Tiefsee" oder "Fly me to the Moon" ansehen kann. Die Ausstellung hingegen bestand aus beschrifteten Tafeln, viele davon nur in Dänisch, einigen Bildern und sehr wenigen Experimenten. Unter anderem einem Trichter mit Flipperkugeln, der Gravitation demonstrieren sollte. Für die Leute, die schon mal 1-2 Folgen Raumschiff Enterprise oder eine Weltraum-Doku im Fernsehen gesehen haben, eher langweilig. Das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmte meiner Ansicht nach nicht.
Absurderweise enthielt der Shop mehr und interessantere Dinge als die Ausstellung. Dort fanden wir dann auch diesen putzigen grünen Kerl aus Glibbergummi, der inzwischen "Tycho, die Seegurke" heisst. Seegurke heisst auf Dänisch übrigen Søpølser, zu deutsch "Seewürstchen".
Über Herrn Brahe schreibt die Wikipedia: "Im Alter von 20 Jahren verlor Brahe bei einem Duell, dessen Grund der Streit um eine mathematische Formel mit einem Kommilitonen war, einen Teil seiner Nase." So etwas kann nur einem richtigen Nerd passieren. Glücklicherweise sind Duelle heute weitestgehend aus der Mode gekommen, sonst würde es sich nach Ansicht der anderen Frau B bei vielen Userstammtischen um Versehrtentreffen handeln.
Sonntag, 10. Mai 2009
Hach, das mit diesen komischen Verkehrsschildern ist aber auch voll kompliziert....
Wenn du von einer mehrspurigen Straße mit sehr großzügiger Mittelstreifenbepflanzung auf eine andere mehrspurige Straße abbiegen willst, kann es sein, daß auf der Kreuzung der Mittelstreifen einen Zwischenhalt mit weiteren Spuren und Abbiegeoptionssortierungen vorsieht, quer zu deiner bisherigen Fahrtrichtung. Achte einfach auf der Kreuzung darauf, dass du nicht plötzlich im Gegenverkehr landest. Bereitgehaltene Verkehrsinseln werden öfter von diesen lustigen Blechdingern bewohnt, auf denen lustige blaue Pfeile aufgemalt sind. Das heisst nicht "Vorsicht! Indianer!", sondern will dir mitteilen, wo es langgeht.
Es ist auch ziemlich schlau, beim Fahren den übrigen Verkehr zu beachten. Besonders dann, wenn man Dinge plant, die nicht so ganz mit den Verkehrsregeln kompatibel sind. Damit kann man auch manch peinlichen Abbiege-Fauxpas vermeiden. Zum Beispiel an einem "Linksabbiegenverbotenschild" links abzubiegen. Ein Blick in den Rückspiegel hätte den aufmerksamen Fahrer das Polizeiauto direkt hinter ihm bemerken lassen. Die Herrschaften mit dem Blinkdingsbums auf dem Dach sind dann gleich hinterher.
Die Verkehrschilderbilder stammen aus der Wikipedia.
Donnerstag, 12. März 2009
Zugegebenerweise habe ich hier ein bisschen am Kontrast nachgegimpt.

Mittwoch, 25. Februar 2009
Ich wollte eigentlich aus der U-Bahn aussteigen, aber drei TrullasDamen, die einsteigen wollten, blockierten den Weg. Es scheint eine große logi(sti)sche Herausforderung zu sein, daß man erst die Ausstiegswilligen rauslässt, bevor man selbst einsteigt. Zumal dann in der Bahn ja auch mehr Platz ist. Ich habe dann meinerseits den Einstieg blockiert und mich genötigt gefühlt zu sagen "Sie können schneller einsteigen, wenn Sie mich erst aussteigen lassen!". Dies empfand eine der TrullasDamen als Unverschämtheit und äusserte sich auch entsprechend. Seh ich auch so.
Dienstag, 24. Februar 2009
Die besseren Zeiten vom Flensburger Bahnhof sind schon ein paar Tage her. So hat es zumindest den Anschein. Vergangenen Sommer hatte schon die Natur Teile der Bahnsteige zurückerobert. Das kann man so aber weder als Green IT, noch als Green Bahnhof verkaufen und auch nicht als "Unser Bahnhof soll schöner werden", obwohl das eigentlich ganz nett und wildromantisch aussieht. Immerhin fehlt auch diesem Bild - na, ihr ahnt es - Schneematsch!
Montag, 9. Februar 2009
Bei den mitgebrachten Souvenirs aus Japan waren auch diese lustigen Sushiaufkleber mit Glitzer inkludiert. Ich habe mit einem meinen Treo verunstaltetziert. Es sieht schon ziemlich beknackt aus, wenn ich ehrlich bin. :->

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