Mittwoch, 18. August 2010
Marketingschaffende stehen ja oft in dem Ruf, wirklich schlimme Drogen zu nehmen und wenn man sich die Resultate ihres Wirkens so ansieht, kommt selbst der wohlmeinende Betrachter zur Auffassung, dass an den Drogengeschichten doch irgendetwas dran sein muss.
So brachte Kollege S dieser Tage eine Musik-CD mit drei Titeln aus dem Biomarkt (!) mit, welche dort gratis am Kühlregal (!) zur Mitnahme auslag. Die CD ist ein Werbegeschenk, welches anläßlich des Umstandes verteilt wird, dass Tofu (!) in Deutschland jetzt seit 30 Jahren erhältlich (!) ist. Ja, Wahnsinn, solang kann man hier schon Sojaquark kaufen! Danke, ich fühle mich jetzt gerade sehr alt.
Da Frau B natürlich kein Opfer scheut, hat sie sich trotz aller gesundheitlichen Risiken bereit erklärt, sich die auf diesem Datenträger verteilten Inhalte auch wirklich anzuhören. Musikalisch ganz nett, aber wie ich finde sehr belanglos. Inhaltlich tendenziell eine Art "Karl, der Käfer" für abgebrühte Junghippies, allerdings ohne Aussagewunsch, aber immerhin mit Partycontent! Voll supi!
Ach, Frage an die Marketinghiasln: Kann man Tofu eigentlich rauchen? Ihr wisst das doch sicher.
Freitag, 30. Juli 2010
Beim Grillen gibt es multiple Herausforderungen. Beispielsweise benötigt man einen Grill. Dieser existiert nun in diesem Haushalt, weil dankenswerterweise Frau Kaltmamsell ein bisschen vergesslich ist. Ausserdem braucht man natürlich Grillgut, um gut zu grillen. Für die Freunde der Fleischlosigkeit bietet der einschlägige Fachhandel inzwischen ein gewisses Sortiment an Grillkäse an, leider ist das im selben Fachhandel erhältliche Einwegbesteck nicht geeignet, zum Verzehr des Käses herangezogen zu werden. Die Auswirkungen ungeeigneten Werkzeugs auf das ungeeignete Werkzeug sind im Bild unten dann auch zu begutachten. dyfustifications empfiehlt für die Zukunft eine Säge. Und eine Heugabel. Der im Rahmen der Aufräumarbeiten nach diesem Grillabend durch unsachgemäßes Hantieren mit der Abtropfschale des E-Grills auf dem Balkonboden entstandene Fettfleck, erwies sich im Rahmen der derzeitigen Schlechtwetterphase erwartungsgemäß als ausserordentlich wasserresistent.
Der Sommerschlussverkauf, der eigentlich gar nicht mehr so heisst, ist auch in anderer Hinsicht ein Segen. Dankenswerterweise wird in diesem Kontext auch die Video-Überwachung reduziert. Da muss sich der Bürger nun endlich nicht mehr dauerbeobachtet vorkommen. Ist das nicht herrlich?

Montag, 5. Juli 2010
Der tägliche Blick am Morgen auf die Zeitungskästen an den Haltestellen offenbart jedesmal aufs Neue die ebenso typischen, wie gruseligen Standardformulierungen für Schlagzeilen.
- Schlagzeilen, die mit "So ..." beginnen. ("So teuer wird die Wiesn!", "So holen wir den Titel!")
- Schlagzeilen, die mit "Jetzt spricht..."beginnen ("Jetzt spricht seine Frau!") (Danke an Uwe S. für den Hinweis!)
- Schlagzeilen, die mit "Alles über..." beginnen. ("Alles über Hitzepickel!")
Und dafür wollen die Hiasln allen Ernstes ein Leistungsschutzrecht haben?
Freitag, 2. Juli 2010
Wie entsteht eigentlich eine Mandelentzündung?

Danke an Herrn D für die Idee zu diesem unfassbaren wissenschaftlichen Beitrag.
Mittwoch, 30. Juni 2010
Eigentlich wollte Ratzigunde ja als Liveberichterstatterin vom Bundesparteitag der Pirat(t)en berichten, aber aus $GRUND und deswegen, weil sie selbst nicht tippen kann und ich für Sekretariatsdienstleistungen weder Zeit noch Lust hatte, kam es nicht dazu. Zum Trost und um den dauernde Genörgel der jungen Dame Einhalt zu gebieten, wenigstens ein Beweisfoto.
Dienstag, 29. Juni 2010
Das Konzept des Schönsaufens hat ja eine lange und mitunter sehr erfolglose Tradition. Gelegentlich sollen auch schon Ehen auf diesem Wege zustande gekommen sein, aber das will man vielleicht nicht gar so genau wissen. Jedenfalls bietet gerade die Politik allen Beteiligten immer wieder reichlich Anlaß diese Vorgehensweise in Erwägung zu ziehen. Dies trifft leider auch auf Bundesparteitage der Piraten zu, was aber leider ein eher strukturelles denn inhaltliches Problem darstellt.
Die nebenstehende Aufnahme stammt vom letzten Bundesparteitag der Piratenpartei, einem in vielfacher Hinsicht denkwürdigen Event. Ich wollte mich eigentlich nach dem Ereignis in epischer Breite dazu in diesem meinem Medium auslassen, habe es aber aus einer Vielzahl von guten AusredenGründen versäumt, dies auch zu tun. Jedenfalls hat diese Flasche Weinbrand möglicherweise für den ein oder anderen Piraten die Prozedur des Schönsaufens jenes Parteitags eingeleitet. Die alkoholinduzierte Verbesserung der feilgebotenen Speisen ist dann wohl eher eine Frage des kulinarischen Anspruchs. Die Pommes (siehe Bild) und andere Delikatessen des fahrenden Fastfood-Gewerbes waren nicht überragend, aber auch keine Zumutung. Nächstes Mal ziehe ich jedoch eine wie auch immer geartete Selbstversorgung in Betracht. Und Weinbrand werde ich nicht in meinen Picknickkorb packen. Versprochen.
Montag, 24. Mai 2010
M: Du solltest unbedingt mal mit dem Kalle Rommé spielen. Da gewinnste garantiert.
D: Ich kann kein Rommé!
M: Tja, der Kalle halt auch nicht.
Donnerstag, 21. Januar 2010
Immer wieder Stress mit frechen oder unverschämten Leuten? Dann sind ist dieses Set in Freizeit, Ausbildung und Beruf einfach unverzichtbar. Sogar dann, wenn Sie Fußball blöd finden.
Sonntag, 17. Januar 2010
Jeder kennt einen - den Standardschuldigen (für IT-Menschen: den Defaultschuldigen), also einen Mitmenschen, der durch sein Wirken oder Nichtwirken einen objektiv messbaren Einfluss auf das Scheitern von Projekten aller Art hat. Häufig sind sie auch in irgendeiner Form beteiligt, wenn beispielsweise die Kaffeemaschine plötzlich und unerwartet nicht mehr funktioniert oder andere Kleinigkeiten scheitern. Jajaja! Das kennen wir alle. Sie selbst sind sich keiner Schuld bewusst und haben einen schier endlosen Vorrat an perfektionierten Ausreden.
Typische Zitate: "Bei mir ging sie noch!", "Hätte ich mich darum kümmern sollen?", "Ich starte mal eben den Router durch!", "Ich schick dir die Sachen, du hast sie morgen!", "Ich ändere schnell die Konfig, das kriegt keiner mit!", "Das kann ja keiner ahnen, daß das Gerät ohne Strom nicht funktioniert!", [...]
Nun stellte sich kürzlich die Frage, was wohl geschehen würde, wenn man zwei solcher Personen in einem Raum zusammenbringt? Explodiert das Universum? Gibt es ein furchtbares Unwetter? Einen Tsunami? Kugelblitze? Geht die Welt unter? Seuchen? Werden im TV ab diesem Moment nur noch grenzdebile Castingshows ausgestrahlt?
Hat das jemand schon mal ausprobiert?
Sonntag, 15. November 2009
Die Strumpfhose. Es gibt sie von hauchdünn bis grob gestrickt und in vielen verschiedenen Farben, von denen nicht alle der Trägerin zur Zierde gereichen. Während die Hauttöne vor allem zu einem ebenmässigeren Erscheinungsbild verhelfen sollen und schwarze Strumpfhosen der zeitlose Klassiker sind, sollte man bunte Strumpfhosen aber besser nur in wirklich blickdichten Ausführungen kaufen und anziehen, sonst wird das nichts mit schönen Beinen.
Rote und pinkfarbene Strumpfhosen verhelfen zu einem wundervollen "Entzündete Beine"-Look. "Oh, du hast aber einen schlimmen Sonnenbrand! Ach, das ist ja nur die Strumpfhose."
Blau und blaulastige Lilatöne fördern den trendy Hämatomlook. Auch Krampfadern kommen so viel besser zur Geltung.
Gelbtöne sorgen für örtlich begrenzte Gelbsucht. Besorgte Mitbürger könnten dich zum Arzt bringen wollen.
Olivfarbene Strumpfhosen verschaffen den ultimativen Zombielook. In Verbindung mit vorhandenen Krampfadern wird der Verwesungslook zum Modehighlight. Perfekt an Halloween oder zur Gruselparty. Im Alltag eher ekelig.
Grün sorgt immerhin noch für den Wunsch einen Schimmelentferner anzuwenden.
Mehrfarbige Strumpfhosen erlauben es die genannten Effekte wirkungsvoll zu kombieren.
Raubtiermuster find ich persönlich generell furchtbar. Ausser an richtigen Raubtieren. Und die Viecher tragen eigentlich nie Stöckelschuhe.
Freitag, 13. November 2009
Schlimmes Datum heute! ;-)
Montag, 26. Oktober 2009
Das hier ist ein Montagsartikel. Es steht nichts interessantes drin, ein Bild gibt es auch nicht und irgendwie
istdie fOrMaTiEruNg
kapputt und die RäschtschreybUngk auch.
Sonntag, 25. Oktober 2009
Noch ein bisserl vitaminreicher Quatsch zum Sonntag: Die Vitafamily 2009. ;-)
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