Sonntag, 6. September 2009
Gestern abend habe ich zusammen mit Herrn P den Piratenspot im Fernsehen angeschaut und danach sind wir losgezogen, einen neuen Club zu erkunden. Dieser befand sich im eher ländlichen Teil von München und hat mich vom Ambiente an einen Partykeller aus den 80-90er Jahren erinnert. Vermutlich trifft sich in dem Raum zu anderen Zeiten die Herzsportgruppe und die Aerobic-Hausfrauen. Die Musik war ziemlich brauchbar, aber die Atmosphäre in dem Laden ließ neben der sparsamen Deko doch irgendwie zu wünschen übrig. Das kann man auch nicht als Minimalismus bezeichnen. Ich fand das alles ein bisserl merkwürdig. Insbesondere die putzigen Gardinchen, die in relevanten Teilen des Raums am Übergang von der Decke zur Spiegelwand befestigt waren, wirkten eher deplaziert.
Danach ging es zumindest für mich weiter in mein zweites Wohnzimmer. Verschüttete Getränke liegen übrigens weiterhin im Trend. Diesmal vorzugsweise solche, die die Tanzfläche wahlweise superschmierig oder superklebrig machen. Ausserdem hab ich diesmal statt Bier zur Abwechslung Chai übergeschüttet bekommen. Zum Glück war der nicht mehr heiss. Abgesehen davon war's mal wieder sehr repolarisierend. Ich bräuchte nur mal ein paar Ersatzfüße.
Auf dem Heimweg hielt sich dann am Ziel-S-Bahnhof ein junger Mensch an einem Pfosten umarmenderweise fest, um dann an diesem herunterzurutschen, nach hinten zu kippen, sich auf die Seite zu rollen und sich alsbald auf den Bahnsteig zu erbrechen. Wunderbar! Trotz dieses Erleichterungsvorgangs hatte er einige Momente später dann erhebliche Probleme mit der Treppe, runter wie rauf. Nun denn.
Sonntag, 16. August 2009
- Wieder mal ein Grüppchen Junggesellinnen auf dem Horrortrip mit Gardinenbrautschleier gesehen.
- In der S-Bahn gab's ein ziemliches Durcheinander, weil die Stammstrecke dieses Wochenende wegen Bauarbeiten an der neuen Haltestelle Hirschgarten nur eingeschränkt benutzbar ist und keine Linie regulär verkehrt.
- Eine sehr nette Lästerschwester kennengelernt und mit ihr die Anbaggervorgänge im Nachbarclub kommentiert und synchronisiert. Manchmal trifft man Leute und hat bereits nach zehn Minuten das Gefühl, sie schon 100 Jahre zu kennen.
- Schlimme Anbaggervorgänge im Nachbarclub beobachtet und dann auch noch feststellen müssen, daß die Vorgänge erfolgreich waren.
- Gute Musik gehört und getanzt.
- Wohnung in einen ausserordentlich zivilisierten Zustand versetzt.
- Das Problem mit den Schuhen im Treppenhaus zufriedenstellend gelöst.
- Auf dem Heimweg der Option "S-Bahn erwischen" den Vorzug vor der Option "Semmeln mitnehmen" gegeben.
- Anmerkung: Ich gucke nicht böse, auch wenn ich böse gucke. Ich gucke eben so. Das ist angeboren. ;)
Montag, 10. August 2009
Die Wiesnzeit rückt unaufhörlich näher. Einen Preview auf die berüchtigte Wiesnpizza gab es des Nachts am Wochenende in der S-Bahn. Ein alkoholisierter Mitmensch erbrach sich auf den Mittelgang. Ausser seinen Kumpels fand das niemand lustig. Kollektiver Ekel ist ein Gemeinschaftsgefühl, auf das man prima verzichten kann.
Ausserdem ist es merkwürdig, daß in einer bestimmten Bar nur ein bestimmter Mensch das Rezept für einen bestimmten Cocktail kennt und wenn der Mensch nicht da ist, kann man diesen Cocktail nicht bestellen. Abgesehen von dieser Merkwürdigkeit sind die Bedienungen in dem fraglichen Etablissement sehr desorientiert und kommen vor der Zustellung des Getränk lieber noch ein paar mal nachfragen, ob man sich sicher ist, daß man wirklich dieses und jenes bestellen wollte. Und für die dort verlangten Preise erwarte ich bei einem Erdbeerdaiquiri einfach keine signifikanten Mengen fiesen Sirups im Getränk.
In meinem Defaultwohnzimmer war es dann später sommerlich warm und die Bereitstellung eines Sauerstoffzeltes könnte wirklich ein Zusatzgeschäft sein. Fünf Minuten tanzen, fünfzehn Minuten Sauerstoffzelt... so könnte es gehen. ;o) Und wieder im Angebot: Leute, die mit abenteuerlichen Geschichten versuchen, umsonst in einen Club reinzukommen. Eine beliebte Methode ist, den Stempel vom Nachbarclub zu zeigen und zu behaupten, dort hätte man gesagt, der Stempel würde auch für diesen Club gelten. Jaja. ;) Entweder manche Leute sind wirklich so leichtgläubig oder so dummdreist.
Dienstag, 28. Juli 2009
Am Wochenende war die erste der beiden Goaparties im Rahmen des Free&Easy-Festivals im Backstage. Und da zu diesem Festival immer viele verschiedene Randgruppen parallel beschallt werden, ist das Publikum entsprechend bunt gemischt. Und man hat natürlich die Gelegenheit sich anzusehen, wie andere Randgruppen so feiern.
Ausserdem konnte ich noch zwei weitere Tanzstile erforschen:
Da Chickin - Kennt ihr diese Hühnerbratdinger, dieses Dings aus Metall oder Porzellan, was entfernt an eine Zitronenpresse erinnert? Wo man das Huhn draufsteckt und dann ins Backrohr schiebt? Stellt euch jetzt vor, das draufgesteckte Huhn würde mit den Flügeln schlagen. Und schon habt ihr den Tanzstil. Ist im Grunde eine Variante des Ententanzes, sieht aber auch nicht wesentlich besser aus. (Frage meines Kollegen Herrn E.: Gibt es diese Hühnerbratdinger eigentlich auch mit USB?)
Der Aufziehhase tanzt immer den gleichen (nicht zwingend komplexitätsarmen) Bewegungsablauf und das relativ unabhängig von Musik und Leuten um ihn herum. Einmal "im Flow" läuft dieser Tänzer, bis ihm die Batterie alle geht. Es eignen sich viele der bisher erforschten Tanzstile für die Verwendung durch den Aufziehhasen.
Auch einen Gruß an Herrn K, welcher traditionsgemäß plötzlich verschwand und der seinen Cuba Libre ohne Limetten nicht wie besprochen eingefordert hat.
Dienstag, 30. Juni 2009
Nach dem Aufenthalt in der geräuschreichen Speisegaststätte von neulich habe ich dann die Lokalität gewechselt und bin erst einmal noch auf einen Kaffee in einem anderen Nachtlokal eingekehrt. Dort sammelten sich dann die spaßfreien Junggesellinnen und auch ein Herr, der sich in einen solchen Anzug gezwängt hatte. Ob dieses Hineinzwängen aus beruflichen Gründen, sexuellen Neigungen oder aufgrund einer verlorenen Wette erfolgte, konnte nicht geklärt werden.
Am jüngst vergangenen Wochenende gab es dann wieder amüsierresistente Damen auf der Abschiedsrunde vor der Hochzeit zu sehen, diesmal uniformiert mit Altherrenstohhüten auf dem Kopf.
Sonstige Bilanz:
- sehr nette Party und nochmal nette Leute kennengelernt und schon bekannte nette Leute getroffen
- (noch) kein Jägermeister aus Schnabeltassen
- Leute mit Altersangaben erschreckt
- einen Tanzstil, den man nur nach seinem Erfinder benennen könnte (hmmm, vielleicht ägyptischer Hippie-Breakdance...)
- ein güldener Gartenzwerg
- Platte Füße vom Tanzen
Bei der Rückkehr nach Hause hatte dann auch der Bäcker schon offen und ich konnte die von Herrn U gewünschten Semmeln mitbringen. Allerdings waren die einige Stunden später beim Frühstück aufgrund der Lagerzeit und der schwülen Witterung schon sehr gummiartig.
Montag, 15. Juni 2009
Auf dem Weg von der S-Bahn weg einen Reklameflyer entgegennehmen, draufschauen und ihn je nach Ordnungsliebe gleich auf den Boden oder zumindest in den nächsten Mülleimer schmeissen. Das macht man offenbar so. Vielleicht eine Art geheimer Ritus? "Wenn du keinen Flyer auf den Boden schmeisst, wird die Party schlecht!"
Flyer werden ja zum Teil zielgruppenspezifisch verteilt. Was lustig ist: Geh im tendenziell randgruppigen Gewand hin und schnapp dir von einem Flyerverteiler für den typischen Goldkettchen-und-spitze-Schuhe-Club mindestens einen Flyer. Sag artig "Danke!" und erfreue dich an seinem entsetzten Gesichtsausdruck. Vielleicht sind es auch nicht die schwarzen Klamotten, sondern meine überzähligen Pfunde? Oder der böse Blick?
Ich mag übrigens Flyer, aus denen man Kraniche falten kann. :-) Das ist besser als sie runterzuschmeissen und hilft auch gegen schlechte Parties.
Sonntag, 14. Juni 2009
Die gute alte Toilettenwand. Seit jeher Forum der Ungehörten, die kein Blog haben und Twitter nicht benutzen und Dingen, die eigentlich niemand wissen darf oder will, trotzdem einen Ausdruck verleihen sollen.
Da kann man geheime Liebeserklärungen "R. ist so süß!" lesen oder Kampfansagen "H. ist eine dumme Schlampe!" oder auch die wundersamen Äusserungen einer jungen Person zum Gesetz zum Schutze der Jugend in der Öffentlichkeit. Amerika ist einfach an allem schuld! Jawoll!
Ich weiss gar nicht, mein wievieltes Konzert von Depeche Mode das gestern war. Das erste Konzert besuchte ich 1983 in Saarbrücken in der vergleichsweise winzigen Aula der Uni und da passen gerade mal 2000 Leute rein. Und ich kann auch nicht sagen, welches das Beste von den ganzen Konzerten war, aber es war mein erstes OpenAir und es war wirklich ein Traum. Und das Wetter hat auch noch mitgespielt. Und die Architektur vom Olympiastadion (also die Dachkonstruktion) finde ich ohnehin fantastisch. Perfekte Voraussetzungen.
Von einer Randgruppenveranstaltung kann man bei diesen Menschenmassen natürlich nicht mehr reden. Allerdings kam mir das Stadion tatsächlich viel kleiner vor als ich es mir vorgestellt hatte. Genug Leute zum Jubeln und Mitsingen waren also vorhanden und das haben die Anwesenden auch reichlich getan. Es wurden einige Stücke aus dem aktuellen Album gespielt und auch viele Klassiker. Und die Beschallungsanlage hatte auch ausreichend Wumms um das Stadion zu versorgen.
Gratis gab's die langsame Verdunklung des Himmels und viele viele tausend Menschen, die unter freiem Himmel mitsingen, jubeln, feiern. Die Stimmung war wirklich supergut. Diese Massenevents haben halt doch einen deutlich anderen Charakter als Konzerte in Clubs. Und ich habe heute keine Stimme mehr. *krächz* Hätte vielleicht weniger mitsingen und rumjubeln sollen, aber Konzertbesuche machen halt schreiend einfach mehr Spaß. :-) Die Bühnenshow war perfekt, auch wenn Daaaaave diesmal aus gesundheitlichen Gründen weniger herumhoppeln konnte wie in früheren Shows.
Was ich erschreckend fand, war wieviele Frauen in meiner Generation schon mit einer "flotten Kurzhaarfrisur" herumlaufen, weil diese einen angeblich "viel jugendlicher" aussehen lässt. Mädels, lasst euch von euren Friseuren nicht verarschen nichts einreden. So eine Frisur lässt euch schlagartig um mindestens zehn Jahre altern. Der einzig positive Aspekt mag hier sein, daß so eine Frisur praktisch ist. Aber sie sieht leider auch genau so aus.
Hier gibt es noch zwei weitere lausige Handybilder. Klicken vergrößert.
Dienstag, 9. Juni 2009
Frisch auspackter frischer Wumms.
Und schon wieder nichts dabei für die Freunde der "Alle-Hits-aus-$JAHRZEHNT"-Radiosender.
Sonntag, 7. Juni 2009
Einen Ausflug ins Nachtleben, heute ohne neue Tanzstile, dafür mit modischen Fehlgriffen und einigen anderen Kuriositäten.
Du hast kein fesches Kopftuch? Dann nimm bitte davon Abstand dir ein Geschirrtuch um den Kopf zu wickeln. Verkneif es dir auch den Lappen um dein Basecap zu schlingen. Im besten Fall sieht das aus, als ob du ein Mumifizierungsexperiment wärest. Im schlimmsten Fall so, als ob du dir ein Geschirrtuch auf dem Kopf drappiert hättest.
Auch sehr schön ist es, mit einem komplett weissen Outfit inkl. Rüschenblüschen und Goldgürtelchen auf eine Randgruppenparty zu gehen und da ein bisserl Saturday Night Fever zu spielen. Falls du dich gewunderst hast, warum dich alle komisch angucken. Es lag daran.
Ebenfalls groovy: Das 70er Jahre Bombast-Rocker-Outfit mit Blazer, kreischbuntem Hemd (großgemustert) und einer Bruce-Dickinson-Frisur. Dazu passt: Reichliche Intoxikation. Sehr lässig, wenn man nicht mehr alleine die Treppe runtergehen kann.
Was auch immer wieder interessant ist, sind junge Menschen, die sich die ganze Woche "wie Bolle" auf die Party freuen und sich dann zur Stimmungsoptimierung soviel Schnaps&Co in den Hals schütten, daß sie kurz nach Partybeginn schon schlafend in der Ecke liegen oder vor dem Etablissement rumhängen und gegen die Übelkeit ankämpfen. Macht sowas wirklich Laune? Kann man dann in der kommenden Woche seinen Kumpels stolz erzählen, wie unfassbar schlecht es einem am Wochenende wieder war?
Auch ein guter Running Gag sind die ganzen Autofahrer, die sich vor der Kultfabrik auf diese lange Reihe freier und trotz bester Lage sogar kostenloser Parkplätze stellen. Dummerweise handelt sich bei diesen tollen Parkplätzen um den Taxistand. Und es sind interessanterweise immer fast ausschließlich Fahrzeuge mit auswärtigen Kennzeichen. Dabei ist der Taxistand sogar mit bundesweit gültigen Verkehrsschildern als solcher gekennzeichnet. :-> Die Herrschaften von der Trachtengruppe "Grün-Weiss" und die örtlichen Abschleppunternehmen freuen sich über diese sichere Einnahmequelle.
Ein vergleichbares Maß an Schlauheit wiesen die Zeitgenossen auf, die sich gegenüber dem Zebrastreifen am Bahnhofsausgang mit einer Wasserpfeife postiert hatten, was natürlich auch unverzüglich die Kollegen vom Trachtenverein auf den Plan rief.
In der S-Bahn zum Ostbahnhof lief die ganze Zeit ein Mitmensch auf und ab und klickte vor sich hin. Das Unterfangen nennt sich Fahrgastzählung und hoffentlich wird der Mitmensch dafür bezahlt und ist nicht irgendein S-Bahn-Nerd ohne andere Hobbies. ;-)
Auf dem Rückweg standen dann einige posende Gestalten mit teils blaumetallic und goldenen (!) Anzügen vor dem Schnellimbiss am Bahnhofseingang. Dies wurde von zwei anderen Nachtschwärmern auf dem Heimweg mit "Was waren denn das für Patienten?" kommentiert. Treffer! Versenkt! Ich tippe auf eine gescheiterte Boygroup. Weitere Vorschläge?
Freitag, 5. Juni 2009
Soviele Leute können heutzutage mit Musik reich und berühmt werden. Ich will das auch! Ich werde ein Album rausbringen. Ich habe es mir ganz fest vorgenommen. Es sind nur noch ein paar Details unklar und es ist auch noch kein Takt Musik fertig, was hauptsächlich daran liegt, daß ich keine Ahnung habe, wie ich mit dieser komischen Software was sinnvolles zustande bringe. Und wenn ich das weiss, kann mir Gedanken machen, welche Art von Musik das werden soll. Aber - Titel des Projekts, des Albums und die Trackliste und das Cover stehen bereits fest.
- No space left on device
- No such file or directory
- Command not found.
- Address not found
- Buffer overflow
- No match found
- Relaying denied
- You have no permission to talk. Goodbye!
- Do you really want to quit?
Ich nehme mir fest vor, das Album bis 2017 auf den Markt zu bringen.
Donnerstag, 4. Juni 2009
Wenn du eine Frau ansprichst, sage nicht bei jedem zweiten Satz "Ich will dich nicht nerven!". Vielleicht antwortet die Dame dir irgendwann "Dann tu es halt auch nicht!"
Eine Tanzfläche, die gerade mit 160bpm und 120db beschallt wird, ist kein Ort, eine feinsinnige, psychologische fundierte Diskussion anzufangen.
Wenn du nicht tanzen willst, steh nicht auf der Tanzfläche rum.
Wenn Leute vor dir wegrennen, hat das vielleicht einen Grund. Renne einfach nicht hinterher.
Erwarte nicht, daß dich deine neuen Partykumpels bei Tageslicht wiedererkennen.
Montag, 1. Juni 2009
Der neue Partyspaß! Finde von 6 Toiletten diejenige, wo...
- Klopapier vorhanden ist
- eine Klobrille an der erwarteten Stelle existiert (Und nicht in 5. liegt.)
- die Tür abschließbar ist
- niemand anderes draufsitzt
- sich keine undefinierbare Pfütze am Boden befindet
- jemand abgezogen hat nach dem Geschäft
Sonntag, 31. Mai 2009
Heute nacht war ich wieder in der Wildnis des Münchner Nachtlebens und habe wieder einiges erlebt. Beispielsweise die junge Dame, die den Eingangsbereich des Clubs blockierte, weil sie sich noch eine Zigarette drehen wollte und hierbei den Tresen als Stütze benötigte. Der Hüter der Kasse bat sie, die Zigarette doch einfach woanders zu drehen, sie würde den Eingang blockieren, woraufhin das Fräulein entgegnete "Ja, gleich, ich will mir nur noch meine Zigarette drehen!" Ähm, ja. Jemand anderes schob die Frauensperson dann sanft, aber bestimmt in Richtung eines weniger störenden Aufenthaltsortes.
Diesmal kein Bier im Schuh, sondern ein halbnasses Tshirt. Danke! :-( Dafür können einige Leute nicht auf eigenen Füssen stehen. Aua! Jaul! Dann gab es noch ein Pärchen, was es nicht mehr nach Hause, sondern nur noch aufs Klo geschafft hat. :-> Kein Torkelfred diesmal, aber man kann ja nicht immer alles haben.
Und es gibt tatsächlich noch unentdeckte Tanzstile. Unfassbar.
Die Skigymnastiker. In den 70er Jahren turnten Rosi Mittermüller und Co der Nation auf dem Fernsehbildschirmen zur besten Sendezeit etwas vor, um sie für die kommende Skisaison zu ertüchtigen. Heute turnen junge Menschen zur besten Partyzeit auf der Tanzfläche - genau die gleichen Bewegungsmuster. Leider habe ich kein Fitnessvideo im Charme der 70er zum verlinken gefunden. :-> Aber immerhin dieses Onlineangebot. So gänzlich unpassend ist der Tanzstil auch nicht, schließlich ist man ja die ganze Nacht auf der Piste. Muahahahaha!
Donnerstag, 21. Mai 2009
Bayern ist eines der Bundesländer, welches heute mit einem Feiertag gesegnet ist und was macht die dauerdepolarisierte Bloggerin? Richtig, feiern gehen! Praktischerweise war in der Kultfabrik All-Area-Party. Das heisst viel Fluktuation zwischen den Clubs und viel mehr schlecht gekleidete junge Menschen ansehen als sonst. ;-) Ich vermute mal, irgendeine Zeitschrift hat "Fashion Victim" zum neuen Bekleidungstrend deklariert. Anders kann man sich das nicht erklären.
Ich habe die Gelegenheit genutzt und mir zumindest einen weiteren Club angesehen. Einige andere kannte ich schon von früheren Events und die waren damals wie heute hauptsächlich von jungen Damen mit spitzen Schuhen, goldfarbenen Lederimitatgürteln, dazu passender männlicher Begleitung und passender Beschallung bevölkert. Das muss nicht sein. Deswegen bin ich nur testweise in den Nachmieterclub meines früheren "Wohnzimmers" eingekehrt, welcher auch mit elektronischer Tanzmusik lockte. Die ehemalige Deko ist vollständig entfernt worden, man übt sich in gestalterischem Minimalismus. Das galt auch für die Anzahl an Gästen. Nur auf dem Fussboden ließ sich noch die ehemals opulente Bemalung erahnen. Die Musik war ganz ok, aber unspektakulär. Also einmal kurz umschauen und weiter.
Seit einiger Zeit habe ich ein neues Wohnzimmer. Mit schöner Randgruppenmusik und der dazugehörigen Randgruppe. Passt! :-)
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