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Musikvorrat reloaded #18

Ich habe mir überlegt, die Musik, die bei mir Einzug hält, mal etwas genauer zu besprechen und euch nicht nur mit Namen und Albumtiteln zu bewerfen. Da ich vor einer Weile glückliche Besitzerin einer neuen CD geworden bin, fange ich doch einfach mal damit an.

In der Folge einiger Verwicklungen ist auch die erste CD zum Anfassen, die das Psytrance-Label BMSS (Bruder Mond, Schwester Sonne) jemals produziert hat, in meinem Musikregal gelandet (Danke an Boom Shankar!). Das Opus heisst "A Concept in Psy" und wurde von DJ Saltaux zusammengestellt. Ich spare mir jetzt mal das Auflisten der Tracks, das kann sich jeder selbst durchlesen. Ihr seid ja schon alle groß! ;-) Naja, fast alle.

Der Wumms als solcher ist ziemlich ausgereift und man sollte vermeiden, sich die CD anzuhören, wenn man sich gerade mit verstopften Stirn- und Nebenhöhlen herumplagt. Die Vibrationen sind dann eher unangenehm. Ohne Atemwegserkrankungen bietet die Compilation dem geneigten Fan beschleunigter elektronischer Randgruppenmusik einen ausserordentlichen Hörgenuss für die meisten Lebenslagen.

Das Cover finde ich ein bisserl seltsam. "Hahaha!" dachte ich zunächst! "Die Viecher sehen ja aus wie fliegende Gürteltiere." Bei näherer Betrachtung stellte sich dann jedoch heraus, daß es sich wirklich um fliegende Gürteltiere handelt Allerliebst. Ausserdem zieren Einhörner und ein komischer Leprechaun das Cover. Vielleicht sollte man erwägen, einen Schutzumschlag zu verwenden. Naja, die CD landet dann sowieso im Regal, den Wumms selbst führe ich auf einem mobilen Device mit mir. Ist ja auch praktischer.

Und ich weiss jetzt immer noch nicht, warum Gürteltiere überhaupt fliegen... ist aber auch egal. Die Musik taugt. ;-)

Kettenhemd

Kennt ihr diese Tshirts für Karneval oder andere unfassbar lustige Events, wo ein Anzugoberteil draufgedruckt ist? Das Revers vom Jacket, die Krawatte und was sonst noch so dazugehört? Das gibt es jetzt auch für die BlingBling-Generation. Und ich weiss jetzt, dass es etwas gibt, dass noch schlimmer ist, als fette Rapper-Goldketten um den Hals: Wenn diese Ketten nur auf's Tshirt aufgedruckt sind.  Dazu trug unser Modeopfer ein kleidsames Mützchen (aka Basecap) und machte von sich und der jungen Dame an seiner Seite schlechte Handyfotos. Es wurde von anderer Seite die Vermutung geäussert, dass diese Art von Fotos sind am Ende auf die Berufsaussichten nachteilig auswirken könnten. Ich muss mich dieser Vermutung anschließen, weil diese Bilder wohl nicht dem Privatgebrauch vorbehalten sind, sondern sicher ihren Weg in die ein oder andere Onlinecommunity finden werden, wo dann auch andere Menschen darunter leiden müssen.

Auch nicht schlecht waren die jungen und angetrunkenen Menschen, die sich morgens in der S-Bahn nicht dem allgemeinen Habitus entsprechend über Wein, Weib und Gesang äusserten, sondern sich über die Vorteile von modernen Funktionsmaterialien bei Kleidung unterhielten. Nun ja, unterlallten trifft es wohl eher. Dennoch ein respektables Thema.

Glatteis

Die Nacht ist vorbei, der Tag ist inzwischen trüb und das Wetter matschig. Auf dem Heimweg in der Früh war regnerisch, was in Kombination mit vorhandenem Schnee und schneefreien, aber eiskalten Strassen und Wegen zu einem verwegenen Schlitterkurs von und zur S-Bahn führte. Ich denke, ich habe noch nie so lange für diesen Weg gebraucht. Immerhin habe ich mich nicht auf die Nase gelegt.

Schöne Partyszene. Typ wippt mit einem Longdrinkbecher in der Hand am Rand der Tanzfläche herum. Ein anderer Typ rempelt ihn aus Versehen an und verschüttet dadurch einen Teil des Becherinhalts. Blöd, aber das kommt leider vor. Rempelfred entschuldigt sich und schickt sich spontan an, dem Angerempelten als Reparationsleistung etwas von seinem eigenen Bier in den Becher zu füllen, was dieser nur knapp verhindern kann. Gin Tonic (oder was auch immer) mit Anteilen von Bier schmeckt einfach nicht.

Der Klassiker: "Ich habe meinen Garderobenzettel verloren, aber ich kann die Jacke beschreiben!" - "Ja?" - "Sie ist schwarz!"

Industrial für Puristen

Vom Sound des MRT habe ich euch ja vor einer Weile schon vorgeschwärmt.

Ganz ausgezeichnet ist auch der Sound eines Güterzuges, der grad durch einen Bahnhof brettert, während man selbst im Fußgängertunnel unter den Gleisen unterwegs ist. Wow! :) Und wenn man bei der Gelegenheit oben auf dem Bahnsteig steht, ist der Sound zwar nicht ganz so unfassbar, aber dafür muß man sich festhalten um nicht vom Wind, den der durchfahrende Zug verursacht, umgerissen zu werden. Warum soll ich da noch Achterbahn fahren?

Ich sollte mir mal ein sinnvolles Aufnahmedevice besorgen. ;) Geräusche zum Liebhaben.

Mehr Fantasia?

Diejenigen unter euch, die ausschließlich und am liebsten die Hits der 80er, 90er und das Beste von heute hören und bei Taktfrequenzen von mehr als 120 Beats per Minute nervöse Zuckungen und tränende Augen kriegen, können diesen Beitrag getrost überspringen. ;-)

Den anderen, die sich für die elektronische Randgruppenmusik namens Psytrance begeistern können, würde ich dieses Event ans Herz legen. Das Fantasia Festival #2, das diesmal in München stattfindet.

Einen Flyer gibt es natürlich auch. Klicken vergrößert!



Das unfassbare Tanzbrötchen

Ich erkläre den Blogurlaub mal für beendet. Und fange gleich mal an mit einer Exkursion ins Nachtleben der erstaunlichsten Stadt des Universums an. Ich stand zu Beginn der Partynacht an einer Bushaltestelle herum, weil ich vor der Party noch M von daheim abholen wollte und der Bus fährt bis fast vor Ms Haustür. Es näherte sich ein Taxi ohne Licht. Ich wedelte mit den Armen, das Taxi hielt an und ich sprach "Sie haben kein Licht an!". Das interessierte den Taxler nicht so richtig. "Wo ist Wefestrasse?" "Tut mir leid, keine Ahnung!" "Welpenstrasse? Wafelstrasse?" Aber auch mit den Varianten konnten weder ich noch der andere mittlerweile an der Haltestelle eingetroffene Passagier etwas anfangen. Das Taxi samt Fahrer setzte dann seine Irrfahrt fort und ich wunderte mich, ob man nicht früher als Taxifahrer mal den Stadtplan auswendig lernen musste oder zumindest einen dabeihaben oder heutzutage ein Navigationssystem? Licht einschalten war auch mal Pflicht, aber wahrscheinlich ist das lange her.

Manche Leute haben das Rhythmusgefühl eines nassen Brötchens. Sie können natürlich nichts dafür. Dennoch finde ich es erstaunlich, wie man bei einem eher moderaten Beat zwischen 120 und 140 BPM, der sehr basslastig vor sich hinwummst und einen quasi schon durch den Schalldruck allein zappeln lässt, den Takt nicht treffen kann. Ich hatte zwischendurch auch die Idee, die Leute würden mit Musik von einer externen Quelle versorgt und hielten sich lediglich aus Platzgründen und wegen der Getränkeversorgung im Club auf.

Ich hatte heute nacht dann witterungsbedingt auch die ganz eleganten Ballettschuhe in Form meiner Wanderschuhe an. Die sind zum Tanzen nur mäßig geeignet. Aber immerhin kommt man damit einigermaßen sicheren Fußes zum Tanzen. Was man von den Stelzen mancher Dame nicht behaupten kann. Was schon bei normalem Wetter für manches amüsierwillige Partyhaserl zur Herausforderung gerät, wird bei Eis und Schnee zu einem echten Abenteuertrip. Zumal nackte Beine und Miniröcke auch keine geeignete Ausrüstung sind, um im Freien herumzulaufen. Manchmal bin ich echt froh, kein Chicken zu sein. ;-)

Silvesterbetrachtungen

Nach der symbiotischen Zeit mit dem Sofa musste ich zunächst einmal noch einige Besorgungen machen und habe mir u.a. einen neuen Satz Ohrstöpsel Modell "Party" beschafft. Im konkreten Fall sind das keine Pfropfen aus Wachs, Watte oder Schaumgummi, sondern Staberln mit Silikonlamellen und die kommen vom gleichen Hersteller, wie meine letzten Party-Ohrstöpsel. Kaufen kann man sie in der Apotheke und seltsamerweise kosten sie dort nur die Hälfte bis ein Drittel von dem, was ich damals in einem spezialisierten Onlineshop bezahlt habe. Ich frage mich jetzt, ob ich hier irgendwelche Einbußen bei der Performance in Kauf nehmen muss oder das sowieso alles bloss ein Witz ist und sich die Stöpselfilter ohnehin nur in der Farbe unterscheiden. ;-) Vielleicht fühlt sich ja irgendein Experte berufen, uns hier mit seinem Fachwissen auszuhelfen.

So, ich freue mich schon auf die Party und lege mich jetzt noch ein bisschen hin, damit ich die lange Partynacht durchstehe. Im Alter ist das ja alles nicht mehr so einfach. Es geht - wie fast immer - auf eine lustige Psytrance-Party in München.

Früher war übrigens die Frage der geeigneten Silvesterparty sehr sehr schwierig und wenn ich im Oktober noch keinen Plan hatte, machte sich langsam so etwas ähnliches wie Verzweiflung breit. Inzwischen ist mir Silvester als solches eigentlich ziemlich schnuppe. Man unternimmt mehr oder weniger spontan etwas oder lässt es halt bleiben. Aber so langweilig wie diese eine Silvesterparty damals in den frühen 1990er Jahren in diesem Saarbrücker Studentenwohnheim kann es noch nicht mal auf dem Sofa daheim sein. So öde, so langweilig, so begähnenswert!

Also, feiert schön oder lasst es bleiben! Auf Wiederlesen in 2010! :-)

Schwebendes Verfahren?

Das Betreten der Bühne während des Konzertes ist nicht gestattet. Für den oder die Musiker sicherlich eine logistische Herausforderung. Vielleicht wirken viele Künstler deswegen so abgehoben. Die dürfen die Bühne ja nicht betreten.

Thank God it's Friday

Manchmal finden die von mir so geschätzten Goaparties Freitags statt und gestern führte mich mein Weg in die Kranhalle vom Feierwerk hier in München. Es war brechend voll, die meisten Leute waren bester Laune und die Musik war wirklich die meiste Zeit sehr gut. Ich war übrigens nach langer Zeit mal wieder mit Herrn L unterwegs.

Die Getränkeversorgung an der sehr stark belagerten Bar gestaltete sich etwas schwierig, weil die dort tätige Gruppe von Herren einen teilweise ebenso eher langsamen und unkoordinierten Eindruck machte. Wenn bei so einer Menschenmenge die Barmannschaft einen weitestgehend entspannten Eindruck macht, läuft irgendwas falsch. Das führte bei nicht wenigen Partygästen zu mehr oder weniger genervten Kommentaren. Ich selbst hatte zwischendurch erwogen, dem Personal mal einen Kaffee zu spendieren, um die ganze Sache etwas zu beschleunigen. Ich habe diese Idee angesichts der Preise dann doch sehr schnell wieder verworfen.

Verworfen haben einige Vollpfosten auch ihre Trinkgefäße statt sie samt Pfandmarke zurück an die Bar zu bringen. Ich gebe zu, die Rückgabe stellte aufgrund der bereits geschilderten Probleme eine kleine Herausforderung dar, aber Flaschen und Gläser auf den Boden zu werfen, ist auch keine brauchbare Idee. Insbesondere dann, wenn es sich bei dem Boden um den Tanzboden handelt und man sich selbst als Träger stabil besohlten Schuhwerks fragen muß, ob man sich noch an alle DOs und DON'Ts aus dem letzten Fakir-Kurs erinnert.

Zum Thema "Gefahren auf dem Tanzboden": Beim Tanzen touchierte jemand mit seinem Ellbogen leicht meinen Arm. Das wäre wirklich nicht weiter erwährenswert, wäre das nicht der käsereibigste Ellenbogen aller Zeiten gewesen. Ich habe spontan meinen Arm auf Abschürfungen kontrolliert. Muß man jetzt in der Wintersaison seinen Mittänzern schon Hautpflegemittel anbieten?

Irgendwann stand ich mit Herrn L am Chai-Stand herum, als ein Partygast über einen halb am Boden liegenden schlafenden anderen Teilnehmer stolperte und den Chai von Herrn L verschüttete. Gast: "Was war denn das?" Herr L: "Du bist über den Typen gestolpert!" Gast: "Nein, in dem Becher?" Herr L: "Chai!" Der Zweck dieser Nachfrage wurde nicht so ganz klar, weil Stolperfred sich danach hinfort trollte, anstatt Herrn L - wie zunächst vermutet - ein Ersatzgetränk zu beschaffen.

Beim Luftschnappen wurde ich übrigens für ca. zwei Minuten für die Security "verpflichtet", weil der notwendige Kollege der Dame vom Sicherheitsdienst kurz wegmusste. Mein Angebot böse zu gucken, wurde sofort begeistert angenommen. Falls ich mal auf IT keine Lust mehr habe, wäre das eine Joboption. Knurren nur gegen Aufpreis.

Nachtgestalten

Ich habe mich in der vergangenen Nacht wieder mal in die Tiefen des Münchner Nachtlebens gewagt. Neben dem Umstand, daß mein "zweites Wohnzimmer" seit dieser Woche über eine feine neue Beschallungsausrüstung verfügt, gab es auch wieder diverse Beobachtungen zu machen.

Es begann damit, daß ich aufgrund eines technischen Problems an einer ganz anderen Stelle mit dem Aufbrezeln erst später als geplant beginnen konnte und dann feststellen musste, daß die S-Bahn geschlagene 30 Minuten Verspätung für sich beanspruchte. Ich bereute es recht schnell, nicht wärmere Socken gewählt zu haben, aber wer rechnet schon mit derartig voluminösen Verspätungen. Während ich also mit kalten Füßen auf dem Bahnsteig rumlungerte, wurde ich zwangsläufig Zeuge einer Unterhaltung einiger Mitmenschen, von denen mindestens die Hälfte ihr Dasein als Studenten fristen dürften. Sie diskutierten mit der anderen Hälfte über Frauen, Frauen aufreissen und eine zu finden, die aufgerissen werden will. Später ging man der Frage nach, ob Amsterdam quasi eine Nachbarstadt von Köln sei und entschied sich schließlich doch dagegen. Ich denke, Bildungseinrichtungen mehr Geld zur Verfügung zu stellen, kann wirklich kein Fehler sein.

Wunderbar auch der Mensch, der mir am Ostbahnhof im Tunnel Richtung Kultfabrik entgegenkam und dabei einen Burger aß. Sein Gesicht war ziemlich großflächig mit Mayonnaise verkleistert und ganz nüchtern schien der gute Mann auch nicht mehr zu sein. Aber hungrig. Leider hat man in solchen Momenten nie eine Kamera zur Hand.

Indiskutabel fand ich hingegen die Herrschaften, die es zum Pieseln noch nicht mal ins nächste Gebüsch schafften, sondern einfach gegen die auf dem Gelände parkenden Autos pinkelten. Ich vermute mal, dass das bei einigen Leuten wirklich Usus ist. Deswegen fahr ich lieber mit der S-Bahn und lasse das Auto in der Garage stehen.

Die Nachtschwärmer

Frau B war mal wieder nach Mitternacht unterwegs in der großen Stadt und da gab es wieder allerlei Interessantes zu bestaunen. 

Etwa den dunkelhäutigen Herrn, von dem ich im ersten Moment annahm, er hätte sich eine Tagesdecke umgeschlungen. Beim zweiten Blick stellte sich die  vermeintliche Decke jedoch als traditionelles afrikanisches Gewand heraus. Dazu trug der Herr Business-Schuhe an den nackten Füssen. Zu welchen Gelegenheiten man in München wohl sowas trägt? Eine Feier unter Landsleuten vielleicht?

Der junge Mann, der die künstlichste Kunstlederjacke trug, die ich je gesehen habe. Man glaubte, fast die PU-Ausdünstungen zu riechen. Schwer zu beschreiben. Ich finde Kunstleder eigentlich sehr ok. Aber man sollte nicht versuchen, aus einer Plastiktüte krampfhaft ein edles Stück machen zu wollen. Wenn schon Trash, dann richtig.

Die Mädels, die wieder so unglaublich hochhackige Schuhe anhatten, dass sie kaum laufen konnten. Was soll daran bitte sexy sein, wenn man es kaum vom Ostbahnhof in den Club schafft? Sieht so die neue weibliche Hilfsbedürftigkeit aus?

Die anderen Mädels, die wieder so unglaublich hochhackige Schuhe anhatten, dass sie kaum laufen konnten und überall waren ausserdem Pfützen vom Regen. Da meinte die eine tatsächlich zur anderen, sie solle sich doch einfach von ihrem Freund tragen lassen. Hallo???

Die Vollhorste, die in der Früh am Bahnsteig von aussen am S-Bahn-Fenster klebten, um den Passagieren Grimassen zu schneiden. Ich hätte ein Foto machen sollen.

Den anderen Partygast, von dem ich nicht weiss, ob er sich mit Kajal Streifen ins Gesicht gemalt hatte oder einfach nur das schlechteste Gesichtstattoo aller Zeiten sein eigen nennt.

Feine Unterschiede!

Jede Musikrichtung - sei es Jazz, Psytrance, Metal oder sonstwas hat im Laufe der Zeit selbst wieder diverse interne Stilrichtungen entwickelt. Diese sind teilweise selbst für Anhänger der jeweiligen Basismusikrichtung an objektiven Kriterien (wie etwa "typische Anzahl von BPM") kaum zu unterscheiden und für Aussenstehende klingt sowieso alles mehr oder weniger gleich. Die Übergänge zwischen den verschiedenen Subrichtungen sind im wesentlichen auch fließend. Spannend wird es vor allem dann, wenn die Fans der jeweiligen Subrichtung sich über andere Subrichtungen äussern im Sinne von "Das kann man sich ja nicht anhören!" "Fürchterliches Gedudel!" "Schlimmes Gebolze!" "Das ertrag ich einfach nicht!" "Schrecklich!" "Eine Schande für $MUSIKRICHTUNG!" Ööööhm???

Ich bin dann immer wieder überrascht, wenn ich mit neuen Begrifflichkeiten und Bezeichnern konfrontiert werde. Jüngstes Beispiel "Paganmetal". Ich mache mir nichts aus Metal, deswegen wird sich das für mich anhören, wie die meisten anderen Metalrichtungen auch. Manchmal bestehen die Unterschiede eventuell auch nur in der Kostümierung der jeweils agierenden Exekutive.

Teilweise kommen mir diese Rangeleien gemessen am Ausmaß der Unterschiede zwischen den Substilen vor, wie wenn sich zwei darüber streiten in welcher Farbe die Küche gestrichen werden soll. Der eine besteht auf Maisgelb und der andere auf Narcissengelb. Und diskutieren darüber als ob es um Grün oder Rot ginge. Naja, irgendwie muss man den Tag ja rumkriegen. ;-)

Ich selbst höre im übrigen nur Minimal-Neo-Full-School und Dark-Advanced-Folxxool. Alles andere kann ich mir einfach nicht anhören!

Kleine Stilkunde des Abzappelns #18

Das vergangene Wochenende war gezeichnet von zwei sehr amüsanten Parties. Die erste Party fand am Freitag statt und bot einigen Newcomern am "Plattenteller" die Gelegenheit dem interessierten Publikum zu demonstrieren, daß da einige Talente unterwegs sind. Leider war der Füllstand der Location gerade auf der Tanzfläche ziemlich ausgereizt, so daß man sich wirklich kaum vernünftig bewegen konnte. Was insofern blöd war, dass man sich bei dem guten Wumms einfach bewegen wollte. Ich war dann irgendwann diesbezüglich etwas frustriert und habe trotz guter Musik, guter Laune und guter Leute die Party relativ früh verlassen.

Samstag ging es dann wieder in mein "zweites Wohnzimmer" und dort hat dann aufgrund einer Geburtstagsfeier in besonderer Weise der Bär gesteppt. Leider kann man den Aussenbereich des Clubs im Winter nur sehr eingeschränkt nutzen. Es ist dort zwar trocken, aber leider auch kalt. Brrr! Ich habe dann auch M wiedergetroffen, die wieder an der Bar gearbeitet hat und mich gut unterhalten. An dieser Stelle ein Gruß! *wink* (Mein Lieblingsgesöff "Jägermeister-Tonic" hat übrigens Konkurrenz bekommen von "Wodka-Kirsch".) Bilanz: lustigen Abend gehabt, nette Leute getroffen und neue nette Leute kennengelernt und mich an einigen Stellen wieder mal gewundert. ;-)

Ach ja, es gibt tatsächlich mal wieder einen neuen Tanzstil zu berichten. Der Sortierer bewegt die Arme so, als ob er am Fließband Dinge in Pakete sortiert oder umpackt. Beim Tanzen sind diese Dinge natürlich virtuell und dazu bewegt sich der Tänzer rhythmisch im Takt der Musik. Die übrigen Tanzstile gibt es hier.

Musikvorrat reloaded #11

Ich war mal wieder shoppen beim Onlinefachgeschäft meines geringsten Misstrauens, welches einen ausgezeichnetes Sortiment an Psytrance bevorratet.

  • Stereographic vs Smoke Ship - Audio Acupuncture (CD)
  • Baphomet Engine - Baphomet Engine 2 (CD)
  • Sun Blitz - Compilation (CD)
  • Fearsome Engine - Biting Point (CD)
  • Samadhi & Fungus Funk - Vostok 1 (CD)
  • Tristan - Chemisphere (CD)
  • Vibraddict - Mental Collapse (CD)
  • Shamanisma - Shamanisma (CD)

und als Goody spendierte der Versender noch

  • Acid Rules - Psy Shark (CD)

Da habe ich allerdings noch nicht reingehört, ob das taugt oder ob er einfach nur dringend das Lager leerkriegen wollte. ;-) Ist aber eine nette Geste.

Und dann hab ich aus meinem "zweiten Wohnzimmer" noch dieses Opus mitgebracht.

  • Goe - Psychedelic Perspectives (CD)

Musik vom Rand

Schnief hat sich Informationen über schöne Randgruppenmusik gewünscht. Das Problem dürfte sein, dass Schnief und ich zumindest in dem einen Segment einen sehr ähnlichen Geschmack haben und die meisten Künstler, die ich hier vorschlagen könnte, deswegen keine Unbekannten mehr sein dürften. Ich versuche es trotzdem mal. Was ich wirklich schon lange höre sind Dead can Dance, Deine Lakaien, Portishead, Nick Cave und auch einige Künstler, von denen ich nur wenige Stücke kenne und die auch einigen jetzt vielleicht nicht randgruppig genug sein könnten...)

Letztes Jahr habe ich zum Geburtstag die CD Math & Emotion von Klangstabil geschenkt bekommen. Einige Tracks machen wirklich Spaß, zum Beispiel der Titeltrack. Andere finde ich persönlich ein bisserl nichtssagend. Aber diese Geschmacksfrage muß jeder selbst entscheiden. Besuchen kann man die Herrschaften bei MySpace und dort probewohnenhören.

Ganz lustig finde ich eine CD "Mellow Cosmos" von Y Front, die ich irgendwann mal von einem Wühltisch weg für sehr kleines Geld gekauft habe. Gibt es auch bei MySpace.

Eine Band, die ich sehr schätze ist Covenant. Ich hoffe sehr, daß die irgendwann mal auf Tournee vorbeikommen. Auch diese Menschen tummeln sich bei MySpace.

Und wie berichtet, war ich kürzlich auf einem Konzert von VNV Nation.

Ich muss gestehen, dass gerade Covenant und VNV Nation stylistisch eine gewisse Schnittmenge mit dem von mir derzeit am liebsten gehörten Psytrance haben. ;-)