Skip to content

Am Puls der Katzenforschung

Eine Neuigkeit hält die Wissenschaft für die Katzenfreunde unter uns bereit: Katzen haben auch Geschmacksnerven in der Schwanzspitze und sind sogar in der Lage darüber Nährstoffe aufzunehmen, wie dieses Foto beweist.

Ich wollt, ich wär ein Huhn...

Das Landleben birgt gemeinhin einige Eigentümlichkeiten, beispielsweise die Nutztierhaltung. Hier möchte ich insbesondere das liebe Federvieh erwähnen. Seit meinem letzten Besuch bei Frau S haben dort nämlich einige Legehennen Einzug gehalten. Großstädter kennen Hühner primär als gackernde Tussis im Teenageralter, die in mehr oder weniger grotesken Gewandungen in der Öffentlichkeit herumstaksen.

Diese Tussis sind indes richtige Hennen und heissen Bertha, Lotte, Abigail und Josephine. Der Wunsch der Hühnerhalterin zu den beiden vorhandenen noch zwei weitere Exemplare in Stall und Freigehege anzusiedeln, führte uns dann zu einem größeren Bauernhof in der Gegend, wo eine Dame zugange ist, die man zweifellos als Hühnernerd bezeichnen kann. Unzählige Fachbegriffe hinsichtlich Hühnern, Rassen, Legen, Eierfarben, Federvarianten prasselten auf mich ein. Ich bekam einen Eindruck davon, wie es für normale Menschen sein muss, wenn sich IT-Menschen unterhalten.

Die beiden neuen Damen heissen also Lotte und Abigail und sind jetzt Kolleginnen im Hühnerstall von Frau S. Die flotte Lotte bekam ihren Namen aufgrund ihrer ebenso redlichen und temporeichen Fluchtbemühungen beim Versuch, sie für den Transport einzufangen.

Das Bild zeigt vier Hennen beim Squaredance und wurde von Frau S selbst angefertigt.

Blumiges

Da habt ihr echt geglaubt, ihr kommt durch den Sommer 2010, ohne daß ich euch mit Blumenbildern quäle? Bloss, weil ich jetzt keinen Garten mehr habe? HA! Ihr seid so naiv!

Rosa Rose mit den typischen Sprenkeln, die durch deutlich zuviel Regen entstehen.

Schneeglöckchen vs Schneeflöckchen

Hiermit eröffne ich die diesjährige Saison und quäle meine Blogbesucher mit Blumenbildern!

Nach dem Klick gibt es noch zwei Bilder! :)

"Schneeglöckchen vs Schneeflöckchen" vollständig lesen

Beweisaufnahme

Für die tiermedizinisch Interessierten stelle ich hier noch ein Bild zur Verfügung, welches Susi mit dem "Ding" (Fibrosarkom) am Flügel zeigt. Das Bild wurde am Mittwoch aufgenommen. Ganz schön viel für so einen kleinen Piepmatz. :-(

[Klicken vergrößert]


Bye Bye, Susi!

Tierhaltung macht mitunter so gar keinen Spaß. Heute habe ich meinen Wellensittich Susi einschläfern lassen müssen, nachdem ich am Dienstag eine quasi über Nacht gewachsene riesige Geschwulst am Flügel entdeckt habe. Auf Menschengröße übertragen hieße das, einen Volley- oder Basketball am Arm festgewachsen mit sich herumzutragen. Susi machte am Dienstag und Mittwoch noch einen recht lebensfrohen Eindruck. Sie schmuste und busselte mit Bono, ließ sich füttern und war abgesehen von Gleichgewichtsproblemen aufgrund der Größe des "Dings" an ihrem Flügel auch ziemlich mobil. Nun hatte am Dienstag aufgrund des Faschings in München keiner meiner üblichen Tierärzte offen und "Ahnung von Wellensittichen" ist bei Tierärzten auch oft nur auf das beschränkt, was die mal in der Vorlesung gehört haben.

Am Mittwoch in der Früh war ich dann bei der Tierärztin. Fibrosarkom lautete die Diagnose. Für eine Zyste oder einen Eiterklumpen war das Gebilde zu hart. Die Optionen wurden durchgesprochen, auch eine Amputation des Flügels und das Einschläfern. Die Prognose war aber insgesamt ziemlich mies. Ich nahm Susi also wieder mit nach Hause, auf daß sie hoffentlich noch ein paar schöne Tage mit ihrem Bono haben könnte. Leider war das nur ein frommer Wunsch. Ihre Leibspeise - Möhren - hat sie nicht mal angerührt und sich von den anderen isoliert. Als ich heute abend nach Hause kam, saß sie aufgeplustert auf dem Stangerl, fühlte sich sichtlich schlecht und mied ihre Kumpels. Das "Ding" war nochmal etwas gewachsen oder hatte zumindest die Form verändert. Gar nicht gut. Es war Zeit eine Entscheidung zu treffen. Ich habe dann den ohnehin geschwächten Vogel mit der Hand einfangen können und das kranke Huhn ein letztes Mal zum Tierarzt gebracht.

Traurig macht mich vor allem, daß Susi sehr lange Zeit in meinem Minischwarm eine Aussenseiterin war und erst vor einigen Monaten endlich richtigen Anschluß gefunden hatte. Und endlich einen Partner zum Kopferlkraulen, Schmusen und Füttern und dann sowas. *seufz*

Ein Kater auf der Durchreise

Gestern haben wir für ungefähr eine Stunde einen Kater beherbergt. Die Nachbarin hatte einen Streuner kennengelernt, der ihr für einen richtigen Streuner ein wenig zu anlehnungsbedürftig war. Und es war auch keine der Katzen, die hier im Garten öfter mal auftauchen. Vielleicht wurde der Kater ja irgendwo vermisst? Aus Mangel an Alternativen wurde der Besuch erstmal in unserem Bad einquartiert. Dann kam noch eine Dame mit einem Gerät, mit dem man den Chip auslesen konnte und mit der  ermittelten "Inventarnummer" konnte dann beim Tasso-Register telefonisch angefragt werden, wohin unser Besuch gehört. Es stellte sich heraus, dass der Kater zwar aus dem gleichen Stadtteil stammt, aber aus einer entfernteren Ecke. Nach einem Telefonat mit den Katzenbesitzern haben wir den Süßen dann wieder in den Garten gelassen, wo er sich schnurstraks auf den Weg machte.

Während der ganzen Telefonieraktion wurde unser Gast natürlich ausgiebigst geflauscht. Vielleicht schaut er ja mal wieder auf einen Besuch vorbei.

Prima Primeln?

Der Bäume sind kahl, der Balkon schon im Wintermodus. Die Beete sind abgeräumt. Der Advent steht unmittelbar bevor, die Kisten mit der notwendigen Dekoration für die Vorweihnachtszeit sind bei vielen schon aus dem Keller oder vom Dachboden geholt worden und im Garten blühen die Primeln.

Dieser komische Strich vor der Blüte ist übrigens ein Blattstiel. Und inzwischen habe ich auch noch eine gelbe Primel gefunden. Bekloppt.

Zeugs verbuddeln

Heute huschte doch glatt dieses Eichhörnchen durch den Garten und war sehr am rumg'schaftln irgendwas zu suchen und zu verbuddeln. Kinder, es wird Herbst.

Für Eichhörnchenfans gibt es nach dem Klick noch zwei weitere Bilder.

"Zeugs verbuddeln" vollständig lesen

Plätscherfaktor!

War klar! Kaum renne ich mit der Gießkanne rum und gieße mein Grünzeug, fängt es wenige Stunden später an, umfassend zu regnen. Die Frage ist nun, ob es auch ohne meine Pflanzenbewässerungsmaßnahme angefangen hätte zu regnen oder ob die Gießaktion den Regen erst ausgelöst hat. Chaostheoretiker vor! Hat jemand eine Ahnung?

Vielleicht hätte es aber auch schon gereicht, die Wettervorhersage meines geringsten Mißtrauens zu konsultieren.