Dienstag, 9. März 2010
Kollege D hat kürzlich wieder in der IT Geschichte gewühlt (oder auch nur mal daheim gründlich ausgemistet) und dabei dieses kostbare Erinnerungsstück ausgebuddelt. Die Älteren unter euch werden sich noch an den Urahnen der ganzen Pods und Pads erinnern - den Apple Newton. Ein ehemaliger Kollege hatte seinen Newton so lieb, daß er ihn am liebsten mit ins Bett genommen hätte. Vielleicht hat er das ja auch. Vermutlich hat er. Nein, ich bin mir sogar fast sicher.

Mittwoch, 24. Februar 2010
- Hüfthalter wie hoch tragen (Am besten bis knapp unters Kinn ziehen!)
- Geile Verkäuferinnen im Matratzenladen (Das ist sicher der Titel eines sehr miesen Films!)
- Caps Lock lebt (Nein, ich hab's totgemacht!)
- Wie heißt das Grünzeug auf dem Ast (Laub oder Nadeln, du Vollbrot!)
- Was hat die Farbe Lila für einen Namen? (Zitronenblau!)
- Tanzboden aus Schaumgummi (Ist das sowas ähnliches wie diese bekloppten Schuhe zum Abspecken?)
- Piratenaufkleber fürs Gesicht (Verbergen wegen des Transparenzgebotes keinen einzigen Pickel...)
- Huhn draufstecken (Voodoo für ach ich will es lieber gar nicht wissen...)
- Frauen in gelben Gummistiefeln (Noch ein komischer Fetisch oder ein schlimmer Kunstfilm. Weiss nicht, was ich merkwürdiger finde...)
- Kardinaltonne zu verkaufen (Hätte ich auch gerne, um die Flachwitzstellen besser zu markieren...)
Donnerstag, 4. Februar 2010
Wer dieses Blog regelmäßig liest weiss, daß ich besonderes Vergnügen an Hühnern habe, die überhöhtes Schuhwerk tragen und damit lustig durch die Gegend stolpern. Am vergangenen Wochenende wurde ich bei weiterhin sehr winterlichen Witterungsverhältnissen Zeuge davon, was passieren kann, wenn man mit "Sommerreifen" durch die Gegend stakst. Das Huhn schickte sich an auf ihren Stelzen die S-Bahn zu erklimmen, als von einer Stelze der Absatz abbrach. Unversehens in Absatzschwierigkeiten befindlich geriet das Huhn in helle Aufregung. Vielleicht hätte ein Investion in Fussbekleidung, die mehr als 15,99 EUR kostet auch qualitative Vorteile gebracht. Zumal bei verschneiten Wegen schon der Gang mit zwei gleich hohen Schuhen sehr anspruchsvoll ist.
Bei einer später gemeinsam mit Freunden eingenommen Mahlzeit entwickelten wir das unverzichtbare Tool für Leute, die gerne sehr hohe Schuhe tragen, aber nicht damit laufen können - den Chicken Rollator. Erhältlich in allen modischen Trendfarben, mit und ohne Glitzer, mit Add-ons wie Getränkehalter, Aschenbecher und Halterung für den MP3-Player und einer Ablage für Handtäschchen. Natürlich werden sich auch bekannte Modelabels eigene Designermodelle auf den Markt bringen.
Und für die Zukunft rechnen wir auch noch mit dem Chicken Treppenlift und der Chicken Schnabeltasse, wenn die Damen mit ihren aufgespritzten Lippen nicht mehr vernünftig aus dem Glas trinken können. Ein Marktsegment mit Zukunft!
Dienstag, 26. Januar 2010
Lostmoon hat mir ein Wurfholz zugeworfen.
Eine gammelige Decke, die beim letzten Flohmarkt als Unterlage für eher voluminöse Waren diente und weil ich vergessen habe, das Ding rauszuräumen.
Ein Warndreieck. Muss sein.
Ein Verbandskasten. Muss auch sein.
Ein kleiner Pappkarton, auch noch vom Flohmarkt. Kann man immer gebrauchen, etwa um Kleinstgerümpel drin aufzubewahren.
Spuren von Gartenerde vom Pflanzenshopping im Gartencenter irgendwann letzten Sommer, weil ich keine Lust hatte, den Kofferraum zu staubsaugen.
Verschiedenes Kleinstgerümpel, was mir grad nicht einfallen will.
Eine Küchenrolle, zumindest noch der Pappkern davon. ;-)
Ich bin ja die allermeiste Zeit mit Bussen und Bahnen unterwegs. Das finde ich praktischer. Parkplatzsuchen in München löst bei mir nur Aggressionen und sehr schlechte Laune aus. ;-)
Wer möchte, darf sich das Wurfholz schnappen.
Montag, 25. Januar 2010
Die Älteren unter euch werden sich noch erinnern. An ein Gewächs, welches als "Discopalme" durchs Nachtleben getragen wurde. Besonders populär war diese Pflanze in den 1980er Jahren, einem Jahrzehnt, welches ich in stilistischer Hinsicht durchaus das Prädikat "traumatisierend" verleihen muss. Zumindest, was meine eigenen Vorstellungen von "gut angezogen" angeht. Deswegen löst jedes 80er Revival bei mir auch nässenden Ausschlag aus. Brrrrrrr! Wer nicht weiss, um was für eine Pflanze es sich bei einer Discopalme handelt, möge bitte die Frisur auf nebenstehendem Bild konsultieren, wobei die Länge der Palmblätter je nach Haarlänge variieren kann. Es bleibt trotzdem schlimm.
Am Wochenende hatte ich nun das Vergnügen einer jungen Dame angesichtig zu werden, welche im Verlauf des Abends ihre Haartracht zu einer "Dissepalme" umstylte. Und das mitten im Winter. Da Opus war allerdings genauso retro wie ihre übrige netzhemdlastige Gewandung und passte letztlich auch zum Tanzstil, einer erstaunlichen Mischung aus Squaredance, Aerobic, Schattenboxen und Discofox.
Ach ja, die 80er! Eine andere Dame hatte sich Boxerschuhe an die Füße geschnallt. Sah ein bisserl aus wie Rocky, Teil 1-5. Und Ringelleggings gereichen den meisten Frauen noch weniger zum Vorteil als unifarbene Leggings. Aber ich kann mich mit dieser Ansicht einfach nicht durchsetzen.
Freitag, 22. Januar 2010
Dieser Tage saß mir in der U-Bahn eine junge Dame gegenüber, welche möglicherweise gewisse Affinitäten zum Emotum besaß. Leider war das mit dem Styling etwas aus der Fassong geraten. Beispielsweise der 2m breite dunkelblonde Ansatz im schwarzgefärbten Haupthaar. Viel besser fand ich jedoch die lediglich mit Makeup mühselig überkleisterten Augenbrauen, über deren noch sichtbare Spuren die junge Dame kunstfertig einen schwarzen Kajalstrich gemalt hatte. Die Symmetrie half jedoch nur bedingt weiter, da die Linie teilweise schon etwas verschmiert war. Sehr sehr hübsch!
Ich denke dann immer, daß jeder das Recht hat, in seiner Jugend Dinge zu tun, die einem später mehr oder weniger peinlich sein dürfen. :-)
Samstag, 16. Januar 2010
Gestern abend kehrte ich aus $GRUND in einem Wirtshaus ein. Da es auch noch Abendessenszeit war, bestellte ich eine Speise und diese beinhaltete auch eine Beilage in Form von Pommes Frites. Als das Gericht serviert wurde, schlug mir eine unschöne Geruchswolke von antikem Pommesfett entgegen. Ich sprach den Kellner darauf an und dieser reagierte ziemlich pampig. Das werte ich einmal als Indiz dafür, dass Frau M und ich uns nicht verrochen hatten und er sich ertappt fühlte und die Strategie "Angriff ist die beste Verteidigung" verfolgte. Später beim Bezahlen tischte er uns noch eine höchst fragwürdige Geschichte auf, daß das Fett "gestern erst" gewechselt worden sei (Zwischenfrage: Gegen das von vorletzter Woche?) und dass da seitdem schon soviele Pommes drin gemacht worden seien und deswegen und überhaupt. Eine kleine Schulung in Reklamationsmanagement wäre auch kein Fehler.
Die Reichung des Beilagensalates hatte ich übrigens von vorneherein verweigert, da ich diesen schon vorher bei meinen Tischnachbarn begutachten durfte. Immerhin waren die Speisen und das Ambiente des aufgesuchten Etablissements konsistent. Ebenso wie das Frittierfett hatte die Inneneinrichtung ihre besten Zeiten schon hinter sich.
Haben die "Kochprofis" eigentlich eine Notruf-Hotline?
Sonntag, 3. Januar 2010
Herr U war in B und hat eine Auswahl Backwaren eines amerikanischen Backwarenanbieters mitgebracht. Die Farben wirkten auf den Laien teilweise nicht essbar. Der Verzehr verursachte wider Erwarten jedoch keine Probleme. Oder erst in zwanzig Jahren.
Sonntag, 20. Dezember 2009
Manche in der eigenen Sprache völlig normale und unlustige Wörter klingen für Ausländer mehr oder weniger lustig, weil die Wörter in der anderen Sprache eine andere Bedeutung haben oder zumindest an solche Wörter erinnern. Es gibt ja auch diverse amüsante Geschichten aus diesem Grund missglückten Produktnamen, die dazu geführt haben, daß sich die jeweiligen Produkte in manchen Ländern einfach nicht verkaufen. Ein sehr ulkige Anekdote die mal im Usenet kursierte, waren die von den beiden englisch-Muttersprachlern, die sich angesichts eines deutschen Sanitärfachgeschäftes mit dem Namen "Bad Design" beinah kaputtgelacht haben.
Nun gibt es ja nicht nur Markennamen, sondern auch ganz normale Begriffe wie Eier, Butter, Käse, Milch...
Zum Glück wird das nebenstehende Milchprodukt in Deutschland nicht unter seinem dänischen Namen verkauft. :-) Piskefløde ist übrigens nichts anderes als Schlagsahne.
Freitag, 11. Dezember 2009
Tomkatz hat einen neuen Freund. Pinkbert den Gartenzwerg. Aufgrund lausiger Lichtverhältnisse ein bisserl unscharf. Oder die Kamera hatte eine Panikattacke. :)
Mittwoch, 9. Dezember 2009
 Das perfekte Fotogeschenk für alle Leute, die Fußball im Allgemeinen und Tischfußball im Besonderen echt total Sch****e finden. Andererseits gibt es ja im Fußballstadion gern mal Leute, die Klopapierrollen ins Stadion werfen, vielleicht weil die so lustig flattern, wenn sie durch die Luft fliegen. Auf dem begrenzten Raum eines Tischkickers kann das schon mal zu schlimmen Unfällen mit dem Torhüter führen. Und flattern tut da auch nichts.
Dienstag, 8. Dezember 2009
Auch das folgende Arrangement verdanken wir Herrn D, der mal eine echte Hardcore-DVD in den Player seines Rechners einlegen wollte. Was mir übrigens nicht bekannt war, daß es Mindesthaltbarkeitsdaten für Trennscheiben gibt. Man lernt doch nie aus. Der Trennscheibenfilm soll übrigens total lausig gewesen sein. Versteh ich gar nicht.
Herrn D ist es unter äusserst schwierigen und gefahrvollen Bedingungen gelungen, ein Foto der Originallandschaft anzufertigen, welche für den Desktophintergrund eines bekanntes Betriebssystems verwendet wurde. Wir danken ihm für seinen exorbitanten Einsatz und seine Verdienste um den investigativen IT-Jourlanismus!!!!1elf

Montag, 7. Dezember 2009
Chronischer Frosch im Hals (Ist der Frosch chronisch oder der Hals?) Damen vollständig mit Strumpfhose bekleidet (Stelle ich mich lustig vor, zumal Damen meist nicht zu 100% aus Beinen bestehen. Strumpfmaske über dem Kopf kommt auch blöd, irgendwie.) Trambahnfahren mit Christbaum (Eine schöne Tradition, bei der der Christbaum auch mal was von der Stadt sieht. Schmücken nicht vergessen!) Nachbarn heimlich knipsen (Wer will schon Paparazzifotos von seinen Nachbarn haben? Ihr etwa? Warum?) Kardinaltonne zu verkaufen (Abzuholen an folgenden Koordinaten ... Achtung! Schwere See! Gefahrenstelle nicht markiert!) Mein Mann hat mir die Damenbinden geklaut (Das Damenbinden-Thema nimmt einfach kein Ende. Fetische sind schon ein zuweilen seltsames Business!)
Freitag, 4. Dezember 2009
Die Älteren unter euch (jajaja) werden sich noch erinnern. An diese hinreissenden Brillen aus klarem, leicht gelbstichtigen Plastik mit denen man in den 1980er Jahren (Damals! Das ist schon eine Milliarde Jahre her...) im Physik- oder Chemie-Unterricht sein Augenlicht vor dem Einfluß schädlicher Substanzen oder physikalischer Einflüsse zu schützen trachtete? Diese Scheusslichkeiten, die so hässlich waren, dass man fast geneigt war, einen Augenschaden in Kauf zu nehmen, statt sich durch das Tragen dieses Gestell des Grauens vor der ganzen Klasse zum Gespött zu machen?
Die Nachfahren dieser Brillen - versehen mit geschliffenen Gläsern - werden inzwischen an ahnungslose Mitmenschen verkauft. Diese tragen das dann arglos in der Öffentlichkeit. Muss man diese Menschen nicht ansprechen und auf den schrecklichen Irrtum hinweisen? Schreckt die Brillendesignermafia vor nichts mehr zurück? Hat sie das je getan? Wird es noch schlimmer kommen?
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