Donnerstag, 7. Juni 2007
Münchens Amseln. Sie sehen aus wie normale Amseln, sind es aber nicht. Normal meine ich. Sie suchen sich in diesem Jahr offenbar verstärkt Nistplätze in hochgefährlichen Umgebungen, gemäß dem Motto "Wenn ich schon Kinder mühselig ausbrüte, dann wenigstens vergeblich!". Oder sind die Viecher psychisch so übel drauf, daß ihnen ein normaler Selbstmord nicht reicht, sondern sie einen erweiterten Selbstmord planen und dafür erstmal Babyamseln brauchen? Bei Frau D brütete eine Amsel in sehr katzenhaltigen Vorgarten und dieser Tage baute eine andere Amsel im Katzennetz auf dem nachbarlichen Balkon eine Brutstätte. Sehr zur Freude der Nachbarskatzen. Das war Entertainment vom Feinsten für die Miezen. 
Hier sehen wir Kater Paul, der gerade in zwei Metern Höhe den Versuch unternimmt, der neuen Nachbarin "Darwinia Amsel" keinen Höflichkeitsbesuch abzustatten. Das Nest befindet sich ungefähr in Höhe der X-Markierung. Das hier ist dann Darwinia persönlich. Sie hat inzwischen das Gelege aufgegeben. Ist sicher auch gesünder. Nur Paul, Lilly und Joschi werden sie ganz arg vermissen.
Liebe Amseln, ihr steht auf der Roten Liste. Seid doch bitte ein bisschen sorgfältiger bei der Auswahl eurer Nistplätze. Die Fotos hat der Nachbar gemacht.
Donnerstag, 24. Mai 2007
Da haben wohl einige Radler in der Bar "Zum fröhlichen Pharmazeuten" nicht nur Radler getrunken, sondern auch bei den lustigen bunten Cocktails kräftig hingelangt. Nicht, daß das sowieso schon jedem irgendwie klar war, aber schön, daß es jetzt mal einige der Cocktailfreunde zugeben. Krokodilstränen inklusive. Mal schauen, ob Repräsentant Jan U. sich jetzt auch genötigt sieht, einige Kneipenbesuche einzuräumen oder ob er weiterhin behaupten wird, er sei unschuldig und ausserdem hätte ihn keiner lieb. Vielleicht stimmt das ja auch. Ich meine, daß ihn keiner lieb hat.
Dienstag, 27. Februar 2007
Gestern gab Jan U. bekannt, daß seine DrogenSportkarriere hiermit offiziell beendet sei und ausserdem sei er unschuldig. In Zukunft wolle er als Berater, Werbeträger und Repräsentant arbeiten und ausserdem sei er unschuldig.
Für was eigentlich Repräsentant? Für die Pharmaindustrie? (Himmel, nein, ich bin schon wieder so gemein. Böse dyfa, böse, böse!)
Dabei finde ich es ziemlich gleichgültig, ob er Dopingmittel oder Discodrogen eingeworfen hat. Wer so ein Zeug freiwillig nimmt und erwischt wird, hat es einfach nicht besser verdient. Es ist einfach nur grottendämlich. Und für jemand, der der auf der einen Seite Vorbild für andere ist und vor allem, jemand dessen berufliche Zukunft von seiner weissen Weste abhängt, ist es doppelt dämlich. Wer sich für eine Karriere als Profisportler entscheidet und da halbwegs erfolgreich ist, wird ja mehr oder weniger automatisch zum Vorbild. Wer das nicht will, muß daheim im Sessel sitzen bleiben. Vielleicht wird auch andersrum ein Schuh draus. Wenn ich als Profisportler zu sehr unter Druck stehe und eigentlich eh keine Lust mehr auf den Stress habe, werfe ich in der Disse ein paar bunte Pillen ein, hab einen lustigen Abend und wenn das bei der nächsten Kontrolle rauskommt, kann ich mit Pauken und Trompeten meinen Hut nehmen und bin raus aus dem Hamsterrad. Und irgendjemand der mir die Kamera vor die Nase hält findet sich immer, damit ich dort "Ich bin total unschuldig! Ehrlich! Keiner hat mich lieb!" hineinwinseln kann. Sicher ist der Leistungsdruck im Profisport schon ziemlich hoch. Aber sich als Berufssportler darüber zu beklagen ist sicher so, als wenn ich mich darüber beklage, daß ich beruflich zuviel mit Computerkram zu tun habe. Die Diskussion über die Forderung mancher Sportler Doping zu legalisieren bietet aber ausreichend Stoff (haha!) für einen weiteren Blogbeitrag.
Sonntag, 22. Oktober 2006
Reflexe sind eine nützliche Sache und dienen wie beispielsweise der Atemreflex dem Überleben. Andere Reflexe bewirken das Gegenteil davon. Dazu gehört der Reflex einen kleinen Sprint hinzulegen, wenn man einer sich näherenden Trambahn gewahr wird, die man noch erwischen will. So erging es kürzlich auch Herr und Frau Darwin im Feierabendverkehr auf der Dachauer Straße, die blindlings durch die fahrenden Autos rannten, um die stadteinwärtsfahrende Trambahn noch zu erwischen, die zu der Tageszeit und in die Richtung nur alle drei-fünf Minuten fährt. Da kann man angesichts des drohenden exorbitanten Zeitverlustes schon mal einen Unfall riskieren und dabei sich und andere gefährden. Ich saß im Auto und wurde auch Opfer eines Reflexes: ich habe gehupt. Das brachte mir in der Rotphase der nächsten Ampel die Belehrung eines Taxlers ein, der mich drüber aufklärte, dass die Darwins doch nur noch die Trambahn erwischen wollte. <loriot>Ach?</loriot>
Samstag, 17. Juni 2006
Isotopp schickte grad im IRC diesen Hinweis auf Aktivitäten von Herrn Darwin rum und das mußte ich natürlich sofort in die Darwin Chroniken aufnehmen. Aua! ;-) Aber seht selbst!
"Herr Darwin liebt den Luxus" vollständig lesen
Sonntag, 18. Dezember 2005
Weihnachten steht vor der Tür und heute hat es Herr Darwin endlich geschafft einen Christbaum kaufen zu gehen. Und weil er es eilig hatte, wollte er noch ganz fix vor der Trambahn über die Gleise wetzen, was bei Schneeglätte nicht ganz so flott geht, vor allem wenn man noch einen Christbaum mitschleppt. Die Trambahn machte eine Vollbremsung, die Fahrgäste kullerten fast von den Sitzen oder purzelten (beinah) durch die Gänge. Der Trambahnfahrer schimpfte und Herr Darwin lachte lustig, weil er nichts kapiert hatte. So geschehen Samstag, 17.12.05 gegen Mittag in der Trambahnlinie 20 Richtung Innenstadt kurz vor der Haltestelle Goetheinstitut.
Samstag, 27. August 2005
Nachdem der quirlige Zeitgenosse offenbar öfter durch spektakuläre Aktionen auf sich aufmerksam macht, hat er eine eigene Kategorie verdient. An dieser Stelle noch der Hinweis, daß unser Freund ja eigentlich Herr Darwin-Award heißen müßte und sich nur redliche Mühe gibt in entsprechender Weise die Öffentlichkeit zu "begeistern". Wer mit dem Konzept des Darwin Awards nichts anfangen kann, soll doch bitte bei Wikipedia nachlesen. ;-)
Freitag, 26. August 2005
Herr Darwin ist sehr umtriebig. Diesmal sehen wir den gescheiterten Versuch, einige Trambahnschienen unter Zuhilfenahme eines Lieferwagens zu überqueren. Allerdings hat er offenbar bei den Textaufgaben in der Grundschule (Zwei Züge nähern sich mit 40 km/h auf einer Strecke von 3 km Länge. Wo treffen sie sich?) nicht aufgepasst. 
Leider weiß ich nicht mehr, wer dieses Foto wo aufgenommen hat. Sachdienliche Hinweise sind willkommen. :-)
Beim Aufräumen meiner Festplatte im Büro fiel mir folgendes Bild in die Hände, welches mal von einem Bekannten von mir aufgenommen wurde, als er im Sommer 2003 auf einem Pforzheimer Aldiparkplatz diese Beladetätigkeit beobachten durfte. 
In den Kartons befinden sich übrigens Gefrierschränke, die damals im Rahmen einer Sonderaktion verkauft wurden. Möchte jemand hinter dem Herrn herfahren? ;-)
Donnerstag, 2. Juni 2005
Wenn man die A5 Richtung Norden an der Ausfahrt Langen verläßt, um zu A661 zu gelangen befindet sich am Ende der Ausfahrt eine Art "natürlich gewachsener" Sammelparkplatz für Fahrgemeinschaften in Richtung Frankfurt Innenstadt. Da dieser Parkplatz eigentlich keiner ist sind die baulichen Gegebenheiten für ein Verlassen des Parkplatzes Richtung A5 nicht die besten, denn der Verkehr fließt reichlich und kommt aus Richtung Langen gerne mal mit 100km/h aus dem Wald. Deswegen kracht es dort entsprechend häufig. Gestern abend fuhr der ADAC-Abschlepper schon wieder zwei demolierte Autos in die Werkstatt. Bezeichnenderweise ist der Parkplatz auf der A5 kurz vor dieser Ausfahrt seit einiger Zeit dem Rennfahrer Bernd Rosemeyer gewidmet der sich bei einem Rekordversuch an just dieser Stelle selbst aus dem Genpool entfernte. Ob den ganzen namenlosen Unfallopfern, die von Betrunkenen und Rasern getötet wurden, auch mal Rastplätze gewidmet werden?
Ach ja, IIer Golf mit Notrad vorne links rauschte mit mind. 130 Sachen an mir vorbei und der Fahrer telefonierte dabei angeregt. Der möchte der Nachwelt wohl auch einen Rastplatz mit seinem Namen hinterlassen.
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