Donnerstag, 18. Februar 2010
Für die tiermedizinisch Interessierten stelle ich hier noch ein Bild zur Verfügung, welches Susi mit dem "Ding" (Fibrosarkom) am Flügel zeigt. Das Bild wurde am Mittwoch aufgenommen. Ganz schön viel für so einen kleinen Piepmatz. :-(
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Tierhaltung macht mitunter so gar keinen Spaß. Heute habe ich meinen Wellensittich Susi einschläfern lassen müssen, nachdem ich am Dienstag eine quasi über Nacht gewachsene riesige Geschwulst am Flügel entdeckt habe. Auf Menschengröße übertragen hieße das, einen Volley- oder Basketball am Arm festgewachsen mit sich herumzutragen. Susi machte am Dienstag und Mittwoch noch einen recht lebensfrohen Eindruck. Sie schmuste und busselte mit Bono, ließ sich füttern und war abgesehen von Gleichgewichtsproblemen aufgrund der Größe des "Dings" an ihrem Flügel auch ziemlich mobil. Nun hatte am Dienstag aufgrund des Faschings in München keiner meiner üblichen Tierärzte offen und "Ahnung von Wellensittichen" ist bei Tierärzten auch oft nur auf das beschränkt, was die mal in der Vorlesung gehört haben.
Am Mittwoch in der Früh war ich dann bei der Tierärztin. Fibrosarkom lautete die Diagnose. Für eine Zyste oder einen Eiterklumpen war das Gebilde zu hart. Die Optionen wurden durchgesprochen, auch eine Amputation des Flügels und das Einschläfern. Die Prognose war aber insgesamt ziemlich mies. Ich nahm Susi also wieder mit nach Hause, auf daß sie hoffentlich noch ein paar schöne Tage mit ihrem Bono haben könnte. Leider war das nur ein frommer Wunsch. Ihre Leibspeise - Möhren - hat sie nicht mal angerührt und sich von den anderen isoliert. Als ich heute abend nach Hause kam, saß sie aufgeplustert auf dem Stangerl, fühlte sich sichtlich schlecht und mied ihre Kumpels. Das "Ding" war nochmal etwas gewachsen oder hatte zumindest die Form verändert. Gar nicht gut. Es war Zeit eine Entscheidung zu treffen. Ich habe dann den ohnehin geschwächten Vogel mit der Hand einfangen können und das kranke Huhn ein letztes Mal zum Tierarzt gebracht.
Traurig macht mich vor allem, daß Susi sehr lange Zeit in meinem Minischwarm eine Aussenseiterin war und erst vor einigen Monaten endlich richtigen Anschluß gefunden hatte. Und endlich einen Partner zum Kopferlkraulen, Schmusen und Füttern und dann sowas. *seufz*
Mittwoch, 17. Februar 2010
Frau B denkt laut über ein Androidhandy nach.
Kollege P: Wieso willst du ein Handy von einem Suchmaschinenbetreiber?
Frau B: Was meinste, wie oft ich mein Handy suche?
Kollege P: Das ist aber eine Such- und keine Findmaschine!
Frau B: Mist!
Created by Oatmeal
Dienstag, 16. Februar 2010
Gestern abend frug mich Frau M auf dem Heimweg von einem Event über das ich noch berichten muß, ob ich wohl gerne Marmelade kochen würde. Diese Frage mußte ich bejahen und schwuppdiwupp hatte sie mir einen Beutel mit 2.5kg ehemals tiefgefrorenen Waldbeeren in die Hand gedrückt, welche wohl ursprünglich für die Zubereitung einer alkoholfreien Bowle vorgesehen waren. Diese Zubereitung hatte dann aus einem Grund nicht stattgefunden. Ich habe dann die Beeren nach Hause getragen und zusammen mit Zucker in einem Topf verfrachtet. Das war schon mal Spaß mit forenisischen Blutspurenuntersuchungen in der Küche, weil ich mit beim Hantieren mit dem Beerenbeutel wieder einmal grobmotorisch betätigen musste. Heute waren die Beeren dann fällig und wurden zu einem Fruchtaufstrich verarbeitet. Neun Gläser sind es geworden. Und es gab weitere Obstflecken in der Küche.
Und auf Ricotta schmeckt das Erzeugnis schon mal sehr lecker.
Donnerstag, 4. Februar 2010
Azubi K bringt sein Berichtsheft zum Unterschreiben.
Frau B: "Was ist ein Atiler?"
Kollege B: "Atiler, der Hunnenkönig?"
Azubi K: "Atelier!"
Frau B: "Dann schreib es doch einfach so! ;-)"
Wer dieses Blog regelmäßig liest weiss, daß ich besonderes Vergnügen an Hühnern habe, die überhöhtes Schuhwerk tragen und damit lustig durch die Gegend stolpern. Am vergangenen Wochenende wurde ich bei weiterhin sehr winterlichen Witterungsverhältnissen Zeuge davon, was passieren kann, wenn man mit "Sommerreifen" durch die Gegend stakst. Das Huhn schickte sich an auf ihren Stelzen die S-Bahn zu erklimmen, als von einer Stelze der Absatz abbrach. Unversehens in Absatzschwierigkeiten befindlich geriet das Huhn in helle Aufregung. Vielleicht hätte ein Investion in Fussbekleidung, die mehr als 15,99 EUR kostet auch qualitative Vorteile gebracht. Zumal bei verschneiten Wegen schon der Gang mit zwei gleich hohen Schuhen sehr anspruchsvoll ist.
Bei einer später gemeinsam mit Freunden eingenommen Mahlzeit entwickelten wir das unverzichtbare Tool für Leute, die gerne sehr hohe Schuhe tragen, aber nicht damit laufen können - den Chicken Rollator. Erhältlich in allen modischen Trendfarben, mit und ohne Glitzer, mit Add-ons wie Getränkehalter, Aschenbecher und Halterung für den MP3-Player und einer Ablage für Handtäschchen. Natürlich werden sich auch bekannte Modelabels eigene Designermodelle auf den Markt bringen.
Und für die Zukunft rechnen wir auch noch mit dem Chicken Treppenlift und der Chicken Schnabeltasse, wenn die Damen mit ihren aufgespritzten Lippen nicht mehr vernünftig aus dem Glas trinken können. Ein Marktsegment mit Zukunft!
Mittwoch, 27. Januar 2010
Herr Köhntopp hat mal wieder so recht.
Nebenbei, ich persönlich finde es ja auch immer erstaunlich, was alles jugendgefährend sein soll. Parteien, die für Gefälligkeiten Millionenspenden erhalten sind es offenbar nicht. Leider.
Und ich weiss mal wieder, warum ich Pirat bin.
Dienstag, 26. Januar 2010
Lostmoon hat mir ein Wurfholz zugeworfen.
Eine gammelige Decke, die beim letzten Flohmarkt als Unterlage für eher voluminöse Waren diente und weil ich vergessen habe, das Ding rauszuräumen.
Ein Warndreieck. Muss sein.
Ein Verbandskasten. Muss auch sein.
Ein kleiner Pappkarton, auch noch vom Flohmarkt. Kann man immer gebrauchen, etwa um Kleinstgerümpel drin aufzubewahren.
Spuren von Gartenerde vom Pflanzenshopping im Gartencenter irgendwann letzten Sommer, weil ich keine Lust hatte, den Kofferraum zu staubsaugen.
Verschiedenes Kleinstgerümpel, was mir grad nicht einfallen will.
Eine Küchenrolle, zumindest noch der Pappkern davon. ;-)
Ich bin ja die allermeiste Zeit mit Bussen und Bahnen unterwegs. Das finde ich praktischer. Parkplatzsuchen in München löst bei mir nur Aggressionen und sehr schlechte Laune aus. ;-)
Wer möchte, darf sich das Wurfholz schnappen.
Es schneit schon wieder. Das nervt.
Ich kündige schon mal ein paar Artikel an, die aktuell "in Arbeit" sind, aber eben noch nicht fertig.
- neue Searchstringtangas
- ein Artikel über Ehegattensplitting und warum ich das sinnlos finde
- ein Artikel über neue Musik in diesem Haushalt
- neue Gadgets werden genauer angeschaut
- ein bisserl Politik droht auch noch
und wenn mir gar nichts einfallen will, schimpfe ich eben wieder über das Wetter... und die S-Bahn! ;-)
Montag, 25. Januar 2010
Die Älteren unter euch werden sich noch erinnern. An ein Gewächs, welches als "Discopalme" durchs Nachtleben getragen wurde. Besonders populär war diese Pflanze in den 1980er Jahren, einem Jahrzehnt, welches ich in stilistischer Hinsicht durchaus das Prädikat "traumatisierend" verleihen muss. Zumindest, was meine eigenen Vorstellungen von "gut angezogen" angeht. Deswegen löst jedes 80er Revival bei mir auch nässenden Ausschlag aus. Brrrrrrr! Wer nicht weiss, um was für eine Pflanze es sich bei einer Discopalme handelt, möge bitte die Frisur auf nebenstehendem Bild konsultieren, wobei die Länge der Palmblätter je nach Haarlänge variieren kann. Es bleibt trotzdem schlimm.
Am Wochenende hatte ich nun das Vergnügen einer jungen Dame angesichtig zu werden, welche im Verlauf des Abends ihre Haartracht zu einer "Dissepalme" umstylte. Und das mitten im Winter. Da Opus war allerdings genauso retro wie ihre übrige netzhemdlastige Gewandung und passte letztlich auch zum Tanzstil, einer erstaunlichen Mischung aus Squaredance, Aerobic, Schattenboxen und Discofox.
Ach ja, die 80er! Eine andere Dame hatte sich Boxerschuhe an die Füße geschnallt. Sah ein bisserl aus wie Rocky, Teil 1-5. Und Ringelleggings gereichen den meisten Frauen noch weniger zum Vorteil als unifarbene Leggings. Aber ich kann mich mit dieser Ansicht einfach nicht durchsetzen.
Samstag, 23. Januar 2010
Die Kaltmamsell fürchtet aus dem Loha-Marktsegment zu fliegen, weil sie lustige Fertigprodukte im nah-, mittel- oder fernöstlichen Supermarkt einkauft. Ich liebe ja diese Märkte, weil es dort so herrliche Dinge zu bestaunen gibt, die dann leider öfter besser aussehen als schmecken. ;-) Ich schaffe es vermutlich nicht einmal ins Loha-Marksegment.
Aber bleiben wir bei den Asiamärkten: Unverzichtbar für mich ist die dort erhältliche Palette an Gewürzen, vor allem Chili in allen Variationen, insbesondere das von mir so geschätzte Sambal Oelek. Auch Kimchi in Dosen kaufe ich dort sehr gerne ein und meine geliebte Sojasauce.
Ich oute mich bei der Gelegenheit mal als große Freundin von Tiefkühlkräutern. Das liegt daran, dass ich meist zu wenig von irgendeinem Kraut brauche, als dass sich die Beschaffung in "frisch" rentieren würde, weil der ungenutze Rest dann doch wieder von mir getrocknet und ein ehemaliges Marmeladenglas verstaut würde. Die Variante, die noch in der Erde steckt, vergammelt mir leider immer recht zügig.
Tiefkühlgemüse schätze ich auch, aber bitte ungewürzt. Allerdings beschränkt sich das Sortiment hier auf Dinge wie Spinat und Blumenkohl- oder Broccoliröschen. Die Alternative sind abends kurz vor Ladenschluß erworbene mäßig schönes Gemüse, welches dann auch noch geputzt werden will. Das muß nicht sein.
Womit ich hingegen so gar nichts anfangen kann sind Fertig(nudel)saucen, Tütengerichte aller Art und sonstige Fertiggerichte. Wobei es natürlich Ausnahmen gibt: Ab und zu darf es mal eine Dose Ravioli sein. :-) Bei Fertigdressing bin ich zwiespältig. Die Zubereitung einer schmackhaften Salatsauce ist etwas, was mir nur selten gelingt. Allerdings hasse ich auch die meisten Fertigdressings, ausser dem einen wo man Olivenöl und Essig und Gewürz durch Schütteln der Flasche vermischt. Ein echtes Dilemma.
Zwei Würzhilfen habe ich jedoch immer im Haus: Sojasauce und Bio-Gemüsebrühe.
Bin wohl doch kein Loha. ;-)
Freitag, 22. Januar 2010
Kollege F ist ja bekanntermaßen der Hüter des Vorrates an Gummibärlis im Büro und er sorgt auch für die farbsortierte Verteilung, da es hier geschmackliche Präferenzen gibt. Das bedeutet zuweilen eine Zuteilung einer größeren Menge von orangenen Gummibärlis für Frau B, wie hier im Bild zu sehen. Andere Kolleginnen bevorzugen die grünen Gummibärchen und am besten schmecken die kleinen Biester sowieso, wenn sie schon ein bisserl ausgetrocknet und und nicht mehr ganz so gummiglibberweich.
Derzeit ist allerdings das Vorliegen des Fehlercodes 880 zu beklagen. Ausgeschrieben ist das der "Out of Gummibärli"-Error und die 880 entspricht einem auf der Seite liegen Gummibärchen. (Für die Erfindung dieses exorbitanten Fehlercodes danke ich meinem Mitpiraten Herrn H.)
Dieser Tage saß mir in der U-Bahn eine junge Dame gegenüber, welche möglicherweise gewisse Affinitäten zum Emotum besaß. Leider war das mit dem Styling etwas aus der Fassong geraten. Beispielsweise der 2m breite dunkelblonde Ansatz im schwarzgefärbten Haupthaar. Viel besser fand ich jedoch die lediglich mit Makeup mühselig überkleisterten Augenbrauen, über deren noch sichtbare Spuren die junge Dame kunstfertig einen schwarzen Kajalstrich gemalt hatte. Die Symmetrie half jedoch nur bedingt weiter, da die Linie teilweise schon etwas verschmiert war. Sehr sehr hübsch!
Ich denke dann immer, daß jeder das Recht hat, in seiner Jugend Dinge zu tun, die einem später mehr oder weniger peinlich sein dürfen. :-)
Donnerstag, 21. Januar 2010
Neulich bei Frau B daheim. Herr S studiert die DVD-Sammlung.
Herr S: "Oh Mann, dyfa, die Sissi-Trilogie??? Das hätte ich jetzt echt nicht von dir gedacht!"
Frau B: "Herr S??? Du bist ja lustig. Die hast du mir doch mal zusammen mit Herrn A geschenkt!"
Herr S: "Oh? Wirklich? Öhm!"
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