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Kannemarie und ihre Freunde

Die erwähnte Dame ist eine neue Mitbewohnerin und von Beruf Kannenpflanze und damit - richtig - eine aus der Zunft der Fleischpflanzerln. Fräulein Kannemarie ist eine überaus freundliche Spende von Frau S und ausserhabe habe ich noch einen Sonnentau geerbt. Aber dazu später.

 

Draussen nur Kännchen
Kannenpflanzen brauchen eine hohe Luftfeuchte, damit sie ihre Kannen ausbilden können. Ich habe dazu diese Konstruktion ersonnen. In dem großen Glas steht ein kleiner Napf, mit der Pflanze drin auf einem Erdbett. Auf dem Glas liegt eine dünne Plastikscheibe, in die ich Löcher geschnitten habe. Das soll bewirken, daß sich die Luftfeuchte im Glas besser hält, aber trotzdem Insekten den Weg hinein finden. Mal sehen, ob's funktioniert. Immerhin sieht die Scheibe schon mal besser aus als die voher verwendete Frischhaltefolie. ;-) Leider sieht man aufgrund der beschlagenen Seitenwände eher wenig von der Pflanze. Links im Bild noch ein Foto von einer einzelnen Kanne. Mit Deckelchen damit's nicht reinregnet.

 

Abschied nehmen musste ich vom rundblättrigen Sonnentau, der leider vom Gammel dahingerafft wurde. Sie wurde ersetzt durch die zweite Spende, einer weiteren Sonnentau-Variante. Über die gibt's in Kürze noch einen kleinen Artikel und ein Bild. Ebenso wie von dem zweiten Fettkraut, welches mir beim letzten Besuch im Gartencenter in die Hände fiel.

Zum Abschluß noch eine Blütenimpression. Das Fettkraut blüht zartlila.

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