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Ätschibätsch!

Die Linie 20 ist derzeit das Reisemittel für Alltagsabenteuerlustige. Zum einen fahren auf der Strecke neuerdings viele der uralten Rumpelkisten in die alte Leute und junge Mütter mit Kinderwagen kaum reinkraxeln können und wo die Heizung mehr oder weniger defekt ist. Ausserdem wechselt auf dem Weg nach Moosach die 20 schon mal gerne die Identität, mutiert zur 21 und die Leute, die weiter als "Westfriedhof" wollen, dürfen erstmal noch ein bisserl in der Kälte rumstehen. Kommt dann irgendwann eine andere 20er, ist es mit Sicherheit eine von den kurzen mittelalten Trambahnen. Die sind zwar geheizt, aber deutlich kleiner als die neuen und die Rumpelkisten und da müssen dann zur Rushhour zwei Wagenladungen Moosacher reinpassen. Das mündet zwangsläufig in drangvoller Enge. Was diese Nummer soll, erschließt sich mir nicht. Vielleicht kann jemand mal Licht ins Dunkel bringen?

Ein beliebtes Spiel aus der Reihe "Ätschibätsch" geht so. An der Stachus-Haltestelle für die 20/21 steht ein Wartehäuschen und daneben gibt es noch Sitzgelegenheiten. Das Häuschen steht ziemlich am Anfang des Bahnsteigs. Natürlich warten die Leute dort. Letztens kam dann eine von den kurzen Trambahnen angefahren und fährt durch bis ans Ende des Bahnsteigs. Die Leute setzten sich also in Bewegung, weil die alle am anderen Ende des Bahnsteigs gewartet haben. Und dann, obwohl noch nicht alle Fahrgäste in der Bahn waren, die pünktlich an der Haltestelle gewartet haben, schloß der Fahrer die Türen uns die Tür vor der Nase und fuhr los. Ätschibätsch. Wird öfter gespielt. Auch hier gucken wieder vor allem diejenigen in die Röhre, die nicht gut zu Fuß sind oder einen Kinderwagen dabeihaben und dann für's Fernziel Moosach nochmal zehn Minuten rumstehen dürfen und mit etwas Glück mutiert dann auch noch die 20 kurz vor dem Westfriedhof zur 21. Meine Beschwerdemail an die MVG resultierte bislang nur in einer Empfangsbestätigung. Mal sehen, ob da noch was kommt.

Besuch vom Mars?

Frau B ist wirklich vom Mars und deswegen ganz grün im Gesicht, wie auf diesem Beweisfoto klar zu erkennen ist. 

In Wahrheit ist es jedoch nur der verzweifelte Versuch die vorweihnachtliche Pickelflut auf ein erträgliches Maß zu reduzieren.

Freitagsratespiel No. 27

Heute morgen kam mal keine ungeheizte Uralt-Trambahn. Das hat zwar nichts mit dem Ratebild zu tun, aber irgendwas muß ich ja schreiben. Wahrscheinlich kriegt ihr das eh wieder sofort raus. Ihr seid einfach zu schlau. (PS: Falls die Kommentarfunktion wieder spinnt, bitte eine Mail schicken.)

Rapid transpirieren

Die Schaffung von Arbeitsplätzen ist ja traditionell ein beliebtes Todschlägerargument. Und wenn man seinen Schmarrn unbedingt verkaufen will, werden dann mal absurde Zahlen möglicher Stellen genannt, damit sich die Kritiker wieder böse böse Vernichtung oder Verhinderung von Arbeitsplätzen vorwerfen lassen müssen. Diesmal hauen die Betriebsräte der Herstellerfirmen mit dem bekannten Lieblingsargument derjenigen um sich, denen kein vernünftiger Grund einfällt, warum man etwas unbedingt haben muß.

Das Blog Spaß mit der deutschen Bahn weiß mehr dazu.

Weblinks: Die Website der Bürgerinitiative Nein zum Transrapid und die Infoseite zum geplanten Volksbegehren gegen den Transrapid.

Bock, Gärtner

Gerade von Herr S als Link bekommen:

Auf der UN-Klimaschutzkonferenz gab es nicht genug Parkraum für die Privatjets der Teilnehmer.

So kann das ja nichts werden mit der Rettung des Weltklimas, wenn nicht mal an solche simplen Kleinigkeiten gedacht wird.


Die Dinge im Kühlschrank

Das Werbefernsehen ist ein steter Quell von Absonderlichkeiten. Ein aktuelles Beispiel ist der aktuelle Werbespot für die Milchschnitte, wo eine junge Dame Milch in einen Wunderkühlschrank stellt, der in wenigen Momenten aus Einzelzutaten abgepackte Süßwaren zaubert. Dabei fällt der Blick des Betrachters auf diverse Dinge, die sich im Kühlschrank befinden, unter anderem Ährenbündel und Zucker.

Dabei drängen sich mir einige Fragen auf: Warum bewahrt die Dame Ähren und Zucker (und ich glaube auch Honig) im Kühlschrank auf? Kennt ihr jemanden, der sowas in den Kühlschrank stellt? Und warum steht ausgerechnet die kühlungsbedürftige Milch nicht im Gerät und muß erst hineingestellt werden?
Ich persönlich mag bei den Schnitten den Kuchenanteil lieber als die Milchcremefüllung. Falls jemand diese bevorzugt, können wir ja eventuell teilen. ;-)

Stadtkinder

...wissen nicht, wie eine Kuh aussieht. Aber dafür gibt es hier Spechte, Eichhörnchen und neuerdings auch einen Habicht. Leider wurde das Bild aufgrund der hereinbrechenden Dämmerung ziemlich unscharf.