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Sommerküche: Paneer selbst machen

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Seit einiger Zeit gibt in diesem Haushalt aus $GRUND tendenziell eher Vegetarisches zu essen, was mich dazu bewog, meiner Simulation indischer Kochkunst wieder mehr Aufmerksamkeit zu widmen und damit auch der experimentellen Küche. Erstes Experiment: Paneer (oder Panir), den indischen Käse selbst herstellen. Die ersten Resultate meiner Forschungstätigkeit seht ihr hier. Derzeit arbeite ich noch an der Verbesserung des Herstellungsverfahrens. Der Käse ist übrigens deutlich weniger bröselig als es hier den Anschein hat.

Was man braucht:

  • 1 Liter Vollmilch
  • 1 große Zitrone (oder einen milden Essig)
  • Salz
  • ein ausreichend grosses Sieb
  • ein sauberes Baumwolltuch (ohne Weichspüler o.ä.)
  • ein Topf
  • ein Schneebesen

Es bietet sich an, den Käse einige Stunden vor der Zubereitung der eigentlichen Speise herzustellen. Oder am Abend vorher. Also: Zitrone auspressen und bereitstellen, Topf auf den Herd, Milch rein, etwas salzen und dann unter geduldigem Rühren aufkochen lassen. Topf vom Feuer, Zitronensaft rein, warten bis die Milch gerinnt, dann einmal kurz aufkochen lassen und in das bereitgestellte Sieb, welches mit dem Tuch ausgelegt ist schütten. Die Molke läuft dann ab. Ich schütte die Molke ohnehin weg, weil ich keine Verwendung dafür habe. Deswegen lagert das Sieb direkt über dem Ausguss. Man kann, wenn der wesentliche Anteil der Molke angeflossen ist, den Käseklumpen etwas formen und pressen. Leider habe ich bislang dafür keine wirklich geeigneten Gerätschaften. In jedem Fall sollte man vorsichtig sein, weil der Klumpen noch sehr heiss ist. Nach 2-3 Stunden wandert das Käsestück dann bis zum Verzehr in den Kühlschrank.

Aus einem Liter Vollmilch erzeugt man ca. 170g Käse.

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Kommentare

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neko am :

zum Thema den Käse pressen: das Tuch, welches Du zum abgießen erwendet hast, nimmst Du und drehst es kräftig über dem Käse zu (gibt ann eine Käsekugel). Danach mit einem Bändchen oder Gummi fixieren und mit einem Brettchen oben drauf weiter pressen (etwas schweres oben drauf legen, z.B. Bücher ;) ). Lagerort: irgendwo, wo die austretende Feuchtigkeit ablaufen kann ohne Schaden anzurichten.

Viel Spass und frohes Experimentieren.

neko

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