Ich erkläre den Blogurlaub mal für beendet. Und fange gleich mal an mit einer Exkursion ins Nachtleben der erstaunlichsten Stadt des Universums an. Ich stand zu Beginn der Partynacht an einer Bushaltestelle herum, weil ich vor der Party noch M von daheim abholen wollte und der Bus fährt bis fast vor Ms Haustür. Es näherte sich ein Taxi ohne Licht. Ich wedelte mit den Armen, das Taxi hielt an und ich sprach "Sie haben kein Licht an!". Das interessierte den Taxler nicht so richtig. "Wo ist Wefestrasse?" "Tut mir leid, keine Ahnung!" "Welpenstrasse? Wafelstrasse?" Aber auch mit den Varianten konnten weder ich noch der andere mittlerweile an der Haltestelle eingetroffene Passagier etwas anfangen. Das Taxi samt Fahrer setzte dann seine Irrfahrt fort und ich wunderte mich, ob man nicht früher als Taxifahrer mal den Stadtplan auswendig lernen musste oder zumindest einen dabeihaben oder heutzutage ein Navigationssystem? Licht einschalten war auch mal Pflicht, aber wahrscheinlich ist das lange her.
Manche Leute haben das Rhythmusgefühl eines nassen Brötchens. Sie können natürlich nichts dafür. Dennoch finde ich es erstaunlich, wie man bei einem eher moderaten Beat zwischen 120 und 140 BPM, der sehr basslastig vor sich hinwummst und einen quasi schon durch den Schalldruck allein zappeln lässt, den Takt nicht treffen kann. Ich hatte zwischendurch auch die Idee, die Leute würden mit Musik von einer externen Quelle versorgt und hielten sich lediglich aus Platzgründen und wegen der Getränkeversorgung im Club auf.
Ich hatte heute nacht dann witterungsbedingt auch die ganz eleganten Ballettschuhe in Form meiner Wanderschuhe an. Die sind zum Tanzen nur mäßig geeignet. Aber immerhin kommt man damit einigermaßen sicheren Fußes zum Tanzen. Was man von den Stelzen mancher Dame nicht behaupten kann. Was schon bei normalem Wetter für manches amüsierwillige Partyhaserl zur Herausforderung gerät, wird bei Eis und Schnee zu einem echten Abenteuertrip. Zumal nackte Beine und Miniröcke auch keine geeignete Ausrüstung sind, um im Freien herumzulaufen. Manchmal bin ich echt froh, kein Chicken zu sein. ;-)