Von Bussen und Brezn
Am Sonntag nach Weihnachten stand ich gegen Mittag auf dem Bahnsteig und wartete auf die S-Bahn. Zwei Meter von mir entfernt räumte eine Mutter den Kinderwagen auf, während der Vater das Kind herumtrug. Mutti fand einen Breznrest im Kinderwagen und warf ihn auf die Schienen. Der nächste Mülleimer befand sich in einer unzumutbaren Entfernung von zwei Metern. Klar, die S-Bahn-Mäuse müssen ja auch von irgendwas leben, aber wenn jeder einfach seine Essensreste auf die Schienen kippt, sparen wir uns einfach die Müllentsorgung komplett. Tritt sich schon fest. Bei den ganzen Zigarettenstummeln, die die Raucher spontan fallen lassen, fällt das auch kaum noch auf.
Auch ganz doll lieb habe ich jene Vollpfosten, die Böller in den S-Bahnfussgängertunnel am Bahnhof schmeissen.
Die Verkehrsbetriebe selbst erzählen einem auch schon mal die Story vom toten Hund. Zum Beispiel darüber, wann tatsächlich der letzte Bus von Frau M zu mir fährt. Der fuhr nämlich nur einen Teil der Strecke und danach ging es nicht mehr weiter. Angesichts der fortgeschrittenen Stunde und den arschkalten Aussentemperaturen habe ich mir dann ein Taxi gerufen. Und weil "arschkalt" tatsächlich ein fieses Winterthema ist, hat der Taxler als Service spontan die Sitzheizung eingeschaltet. :-) Dieser Taxler kannte sowohl den Weg als auch den Schalter für die Scheinwerfer.
Kommentare
Ansicht der Kommentare: Linear | Verschachtelt
Marc 'Zugschlus' Haber am :