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Wikipedia #FAIL

Die (deutsche) Wikipedia war mal einmal ein stolzes Beispiel dessen, was die Netzkultur hervorbringen kann. Ein Sammelort des Wissens der Menschheit, zusammengetragen von unzähligen Personen. Die Attraktivät besteht oder bestand auch darin zu scheinbaren Nebensächlichkeiten Einträge zu finden. Auch die sind für viele Menschen wichtig und nicht nur die großen weltbewegenden Ereignisse. Es ist für mich auch eine Plattform gegen das Vergessen der Kleinigkeiten. Das Gedächtnis der Welt jenseits der Geschichtsschreibung. Viele Wikipedianer sehen das offenbar anders.

Denn inzwischen katapultiert man sich mit der unsäglichen Relevanzdiskussion und den Löschungen der für die Netzwelt so bedeutsamer Stichworte wie Mogis und Zensursula ins Abseits. Online ist einfach nicht Offline genug.

Ein schöner Artikel zur Relevanzfrage findet sich in Pavels Blog.

Vorschlag zur Güte: Contentfreeze, die Wikipedia ausdrucken, in dicke Lederschwarten binden lassen und edlen Goldschnitt aufbringen und die Onlineversion rückstandsfrei löschen. Wenn Netzkultur ohne Relevanz ist, ist die Wikipedia es als Produkt dieser Netzkultur ebenfalls. Geht einfach sterben.


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Kommentare

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Marc 'Zugschlus' Haber am :

Warum hat eigentlich noch niemand die Inhalte dieses Kleingärtnervereins geforked, bevor sie sich selbst in die Irrelevanz löschen?

Hans Bonfigt am :

naja,naja.

So witzig ist der Gag mit Zensursula auch nicht.

Und so relevant ist das unsägliche Muttchen nicht, daß man es in ein Lexikon aufnehmen müßte.

Zwei Gründe, die die Löschung nahelegen.


Gruß Hans

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