Samstag, 4. April 2009
Zwölfdreizehn unverzichtbare Ratschläge für die Besucher von Einkaufszentren.
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Gehen Sie auf gar keinen Fall schnell.
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Achten Sie darauf, wenn Sie in Gruppen von mehreren Personen gehen, in möglichst weitem Abstand zueinander, aber dennoch nebeneinander zu gehen, damit Sie die Breite des Ganges voll ausnutzen können.
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Gehen Sie dann besonders langsam, um den gemeinsamen Ausflug auszukosten.
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Wenn Sie alleine gehen, laufen Sie unbedingt einen Zickzackkurs.
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Bleiben Sie öfter mal unvermittelt stehen und stellen Sie sich dazu auf gar keinen Fall an den Wegesrand. Schaufensterauslagen kann man auch aus 2m Entfernung super anschauen. (Macht in der Gruppe besonders viel Spaß! Unbedingt ausprobieren!)
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Pöbeln Sie die Leute an, die wegen Ihres unvermittelten Stopps gegen Sie prallen.
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Dressieren Sie Ihre Kinder, zwischen allen Leuten hindurch Slalom zu laufen und Haken zu schlagen. Das macht besonders viel Spaß, wenn Leute gehbehindert sind oder schwer beladen.
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Ignorieren Sie Ihr Kind konsequent, wenn es mitten im Gang sirenenartiges Geheul von sich gibt. Vielleicht hört es ja irgendwann von alleine wieder auf oder irgendjemand anderes verhaftet klaut versorgt die blöde Rotznase Ihren Sonnenschein endlich, damit Sie weiter in Ruhe die perfekte Nuance von Rosa in der Frühjahrskollektion suchen können.
- Motzen und schimpfen Sie pausenlos mit Ihrem Nachwuchs. Wenn Sie keinen Grund haben, denken Sie sich einfach einen aus. Das zeigt anderen Leuten, daß Sie Ihr(e) Kind(er) kritisch sehen und nichts durchgehen lassen. Ausserdem schaffen Sie so die Voraussetzungen für eine Marktbelebung bei Therapeuten, Drogendealern und Alkoholverkäufern in einigen Jahren. (Danke für diesen Hinweis an Herrn Q aus L.)
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Stellen Sie beim Schaufensterbetrachten den Kinderwagen grundsätzlich so ab, daß der Weg neben Ihnen möglichst gesperrt ist. (Analog zu #2)
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Parken Sie Einkaufswagen immer mitten im Gang, idealerweise auch quer.
- Seien Sie grundlos pampig zum Verkaufspersonal. Die stehen auf sowas.
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Achten Sie in Bekleidungsgeschäften beim Betrachten der Ware darauf, daß möglichst viel Ware vom Bügel auf den Boden fällt. Legen sie von Stapeln genommene Kleidungsstücke nur virtuos verwurschtelt wieder zurück.
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