Donnerstag, 4. Februar 2010
Azubi K bringt sein Berichtsheft zum Unterschreiben.
Frau B: "Was ist ein Atiler?"
Kollege B: "Atiler, der Hunnenkönig?"
Azubi K: "Atelier!"
Frau B: "Dann schreib es doch einfach so! ;-)"
Wer dieses Blog regelmäßig liest weiss, daß ich besonderes Vergnügen an Hühnern habe, die überhöhtes Schuhwerk tragen und damit lustig durch die Gegend stolpern. Am vergangenen Wochenende wurde ich bei weiterhin sehr winterlichen Witterungsverhältnissen Zeuge davon, was passieren kann, wenn man mit "Sommerreifen" durch die Gegend stakst. Das Huhn schickte sich an auf ihren Stelzen die S-Bahn zu erklimmen, als von einer Stelze der Absatz abbrach. Unversehens in Absatzschwierigkeiten befindlich geriet das Huhn in helle Aufregung. Vielleicht hätte ein Investion in Fussbekleidung, die mehr als 15,99 EUR kostet auch qualitative Vorteile gebracht. Zumal bei verschneiten Wegen schon der Gang mit zwei gleich hohen Schuhen sehr anspruchsvoll ist.
Bei einer später gemeinsam mit Freunden eingenommen Mahlzeit entwickelten wir das unverzichtbare Tool für Leute, die gerne sehr hohe Schuhe tragen, aber nicht damit laufen können - den Chicken Rollator. Erhältlich in allen modischen Trendfarben, mit und ohne Glitzer, mit Add-ons wie Getränkehalter, Aschenbecher und Halterung für den MP3-Player und einer Ablage für Handtäschchen. Natürlich werden sich auch bekannte Modelabels eigene Designermodelle auf den Markt bringen.
Und für die Zukunft rechnen wir auch noch mit dem Chicken Treppenlift und der Chicken Schnabeltasse, wenn die Damen mit ihren aufgespritzten Lippen nicht mehr vernünftig aus dem Glas trinken können. Ein Marktsegment mit Zukunft!
Mittwoch, 27. Januar 2010
Herr Köhntopp hat mal wieder so recht.
Nebenbei, ich persönlich finde es ja auch immer erstaunlich, was alles jugendgefährend sein soll. Parteien, die für Gefälligkeiten Millionenspenden erhalten sind es offenbar nicht. Leider.
Und ich weiss mal wieder, warum ich Pirat bin.
Dienstag, 26. Januar 2010
Lostmoon hat mir ein Wurfholz zugeworfen.
Eine gammelige Decke, die beim letzten Flohmarkt als Unterlage für eher voluminöse Waren diente und weil ich vergessen habe, das Ding rauszuräumen.
Ein Warndreieck. Muss sein.
Ein Verbandskasten. Muss auch sein.
Ein kleiner Pappkarton, auch noch vom Flohmarkt. Kann man immer gebrauchen, etwa um Kleinstgerümpel drin aufzubewahren.
Spuren von Gartenerde vom Pflanzenshopping im Gartencenter irgendwann letzten Sommer, weil ich keine Lust hatte, den Kofferraum zu staubsaugen.
Verschiedenes Kleinstgerümpel, was mir grad nicht einfallen will.
Eine Küchenrolle, zumindest noch der Pappkern davon. ;-)
Ich bin ja die allermeiste Zeit mit Bussen und Bahnen unterwegs. Das finde ich praktischer. Parkplatzsuchen in München löst bei mir nur Aggressionen und sehr schlechte Laune aus. ;-)
Wer möchte, darf sich das Wurfholz schnappen.
Es schneit schon wieder. Das nervt.
Ich kündige schon mal ein paar Artikel an, die aktuell "in Arbeit" sind, aber eben noch nicht fertig.
- neue Searchstringtangas
- ein Artikel über Ehegattensplitting und warum ich das sinnlos finde
- ein Artikel über neue Musik in diesem Haushalt
- neue Gadgets werden genauer angeschaut
- ein bisserl Politik droht auch noch
und wenn mir gar nichts einfallen will, schimpfe ich eben wieder über das Wetter... und die S-Bahn! ;-)
Montag, 25. Januar 2010
Die Älteren unter euch werden sich noch erinnern. An ein Gewächs, welches als "Discopalme" durchs Nachtleben getragen wurde. Besonders populär war diese Pflanze in den 1980er Jahren, einem Jahrzehnt, welches ich in stilistischer Hinsicht durchaus das Prädikat "traumatisierend" verleihen muss. Zumindest, was meine eigenen Vorstellungen von "gut angezogen" angeht. Deswegen löst jedes 80er Revival bei mir auch nässenden Ausschlag aus. Brrrrrrr! Wer nicht weiss, um was für eine Pflanze es sich bei einer Discopalme handelt, möge bitte die Frisur auf nebenstehendem Bild konsultieren, wobei die Länge der Palmblätter je nach Haarlänge variieren kann. Es bleibt trotzdem schlimm.
Am Wochenende hatte ich nun das Vergnügen einer jungen Dame angesichtig zu werden, welche im Verlauf des Abends ihre Haartracht zu einer "Dissepalme" umstylte. Und das mitten im Winter. Da Opus war allerdings genauso retro wie ihre übrige netzhemdlastige Gewandung und passte letztlich auch zum Tanzstil, einer erstaunlichen Mischung aus Squaredance, Aerobic, Schattenboxen und Discofox.
Ach ja, die 80er! Eine andere Dame hatte sich Boxerschuhe an die Füße geschnallt. Sah ein bisserl aus wie Rocky, Teil 1-5. Und Ringelleggings gereichen den meisten Frauen noch weniger zum Vorteil als unifarbene Leggings. Aber ich kann mich mit dieser Ansicht einfach nicht durchsetzen.
Samstag, 23. Januar 2010
Die Kaltmamsell fürchtet aus dem Loha-Marktsegment zu fliegen, weil sie lustige Fertigprodukte im nah-, mittel- oder fernöstlichen Supermarkt einkauft. Ich liebe ja diese Märkte, weil es dort so herrliche Dinge zu bestaunen gibt, die dann leider öfter besser aussehen als schmecken. ;-) Ich schaffe es vermutlich nicht einmal ins Loha-Marksegment.
Aber bleiben wir bei den Asiamärkten: Unverzichtbar für mich ist die dort erhältliche Palette an Gewürzen, vor allem Chili in allen Variationen, insbesondere das von mir so geschätzte Sambal Oelek. Auch Kimchi in Dosen kaufe ich dort sehr gerne ein und meine geliebte Sojasauce.
Ich oute mich bei der Gelegenheit mal als große Freundin von Tiefkühlkräutern. Das liegt daran, dass ich meist zu wenig von irgendeinem Kraut brauche, als dass sich die Beschaffung in "frisch" rentieren würde, weil der ungenutze Rest dann doch wieder von mir getrocknet und ein ehemaliges Marmeladenglas verstaut würde. Die Variante, die noch in der Erde steckt, vergammelt mir leider immer recht zügig.
Tiefkühlgemüse schätze ich auch, aber bitte ungewürzt. Allerdings beschränkt sich das Sortiment hier auf Dinge wie Spinat und Blumenkohl- oder Broccoliröschen. Die Alternative sind abends kurz vor Ladenschluß erworbene mäßig schönes Gemüse, welches dann auch noch geputzt werden will. Das muß nicht sein.
Womit ich hingegen so gar nichts anfangen kann sind Fertig(nudel)saucen, Tütengerichte aller Art und sonstige Fertiggerichte. Wobei es natürlich Ausnahmen gibt: Ab und zu darf es mal eine Dose Ravioli sein. :-) Bei Fertigdressing bin ich zwiespältig. Die Zubereitung einer schmackhaften Salatsauce ist etwas, was mir nur selten gelingt. Allerdings hasse ich auch die meisten Fertigdressings, ausser dem einen wo man Olivenöl und Essig und Gewürz durch Schütteln der Flasche vermischt. Ein echtes Dilemma.
Zwei Würzhilfen habe ich jedoch immer im Haus: Sojasauce und Bio-Gemüsebrühe.
Bin wohl doch kein Loha. ;-)
Freitag, 22. Januar 2010
Kollege F ist ja bekanntermaßen der Hüter des Vorrates an Gummibärlis im Büro und er sorgt auch für die farbsortierte Verteilung, da es hier geschmackliche Präferenzen gibt. Das bedeutet zuweilen eine Zuteilung einer größeren Menge von orangenen Gummibärlis für Frau B, wie hier im Bild zu sehen. Andere Kolleginnen bevorzugen die grünen Gummibärchen und am besten schmecken die kleinen Biester sowieso, wenn sie schon ein bisserl ausgetrocknet und und nicht mehr ganz so gummiglibberweich.
Derzeit ist allerdings das Vorliegen des Fehlercodes 880 zu beklagen. Ausgeschrieben ist das der "Out of Gummibärli"-Error und die 880 entspricht einem auf der Seite liegen Gummibärchen. (Für die Erfindung dieses exorbitanten Fehlercodes danke ich meinem Mitpiraten Herrn H.)
Dieser Tage saß mir in der U-Bahn eine junge Dame gegenüber, welche möglicherweise gewisse Affinitäten zum Emotum besaß. Leider war das mit dem Styling etwas aus der Fassong geraten. Beispielsweise der 2m breite dunkelblonde Ansatz im schwarzgefärbten Haupthaar. Viel besser fand ich jedoch die lediglich mit Makeup mühselig überkleisterten Augenbrauen, über deren noch sichtbare Spuren die junge Dame kunstfertig einen schwarzen Kajalstrich gemalt hatte. Die Symmetrie half jedoch nur bedingt weiter, da die Linie teilweise schon etwas verschmiert war. Sehr sehr hübsch!
Ich denke dann immer, daß jeder das Recht hat, in seiner Jugend Dinge zu tun, die einem später mehr oder weniger peinlich sein dürfen. :-)
Donnerstag, 21. Januar 2010
Neulich bei Frau B daheim. Herr S studiert die DVD-Sammlung.
Herr S: "Oh Mann, dyfa, die Sissi-Trilogie??? Das hätte ich jetzt echt nicht von dir gedacht!"
Frau B: "Herr S??? Du bist ja lustig. Die hast du mir doch mal zusammen mit Herrn A geschenkt!"
Herr S: "Oh? Wirklich? Öhm!"
"Du dyfa, da sitzt eine Ratte auf deinem Kopf!" - "Oh nein! Du siehst sie also auch????"
Ivan sitzt übrigens auf dieser Aufnahme sehr stabil auf meinem Kopf und es bestand keine Abrutschgefahr.
Immer wieder Stress mit frechen oder unverschämten Leuten? Dann sind ist dieses Set in Freizeit, Ausbildung und Beruf einfach unverzichtbar. Sogar dann, wenn Sie Fußball blöd finden.
Mittwoch, 20. Januar 2010
...sind das nicht. Bloss sehr umtriebrige Kartoffeln. Ich sollte die Dinger wohl lieber nur noch portionsweise erwerben oder schlauer lagern. Nein, das ist auch nicht der Versuch "FarmVille" im echten Leben nachzuspielen.
Ich mag ja Vorher-Nachher-Bilder. Bei Frisuren, Make-Up und auch bei Küchen. Das hier ist vorher. Und natürlich habe ich ganz zum Schluss noch in einer Ecke eines anderen Zimmers noch einen schmutzigen Teller gefunden.
Und das hier ist nachher. Zum Glück war's nicht umgekehrt. :-)

Dienstag, 19. Januar 2010
Ein paar Gäste nach Hause einzuladen und diese zu verköstigen, zeigt immer recht gut, welche Haushaltsgeräte deine Zuneigung nicht verdient haben. Im konkreten Fall ist das mein Stabmixer, den ich vor Jahr und Tag beim Kaffeeröster erwarb und der gestern zuerst mit der Schlagscheibe nur semischönen Eischnee fabrizierte, sondern dann auch bei der Zubereitung der Broccoli-Ricottasuppe versagte und das Pürriermesser abfiel und ich mühselig in der halbpürrierten Suppe danach suchen musste.
Später wollten wir dann noch Margaritas machen, was aber daran scheiterte, daß der ebenfalls zum Stabmixer gehörige Häcksler (siehe Abbildung) schon mit dem Drehen des Messers ohne irgendwelches Obst völlig überfordert war. Ich glaube, ich muss demnächst mal in den Haushaltswarentempel gehen und mich nach einem Ersatz umsehen. Der bislang hier ansässige dysfunktionale Elektroschrott wandert jedenfalls in die Tonne.
Und natürlich hat die Spülmaschine inmitten der Geschirr- und Gläserberge auch noch begonnen, herumzumaulen und mich mit einem See in ihrem Inneren begrüsst, als ich mich gewundert habe, wieso sie nach dem Ende des Spülgangs nochmal von vorne beginnt. Den See habe ich dann abgeschöpft und die Filter gereinigt. Ursache war vermutlich eine durch reichlich Broccolipampe verursachte Filterverstopfung. Jetzt arbeitet zumindest "Spülbert" wieder. Mal schauen, ob der Inhalt auch sauber wieder herauskommt.
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