Dec 07 2014

Netzneutralität und Innovation

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War früher denn alles besser?

Frau Merkel hat jüngst der Netzneutralität das Existenzrecht abgesprochen. Dieser häufig vernachlässigten Teil der Netzpolitik ist allerdings ein essentieller Teil eines Netzes, dass Partizipation erst ermöglicht. Aber vielleicht ist die Schaffung postdemokratischer Zustände und die Abschaffung von Partizipationsmöglichkeiten ja das eigentliche Ziel. Jenseits vollmundiger Sonntagsreden vom “Dialog mit dem Bürger”.
Netzneutralität. Dieser eher sperrige Begriff beschreibt, dass Daten unabhängig von Art und Inhalt durchgeleitet werden. Das Netz ist also quasi die Schweiz gegenüber den transportierten Inhalten. Nun möchten Internetzugangsanbieter zum Zwecke des Geldverdienens diese Neutralität aufheben.

Geld verdienen wollen ist ja nun per se nichts Schlechtes. Wenn jedoch der Wunsch einiger nach mehr Profit aufgrund gezielter Lobbyarbeit einerseits und mangelnden Verständnisses der innovativen Kraft eines freien Internets zu gesetzlichen Regelungen führt, haben wir ein Problem. Diese Regelungen führen Einschränkung und künstliche Verknappung ein, wo sich zuvor Angebot und Nachfrage weitestgehend selbst geregelt haben. Was genau hat das mit freier Wirtschaft zu tun? Wir sprechen angesichts solcher Entwicklungen nicht von einem Europa der Menschen, sondern von einem Europa der weltweit agierenden Konzerne, die hier über Lobbyarbeit im Hinterzimmer politische Entwicklungen in ihrem Sinne beeinflussen. Und Netzneutralität ist schädlich für die Lizenz zum Gelddrucken.

Dabei ist die genannte technische Gleichgültigkeit ist eine Errungenschaft, weil sie Zugang zu weltweiten Kommunikationsmitteln in dramatischer Weise demokratisiert hat. Viele Ideen und auch Geschäftsmodelle wurden nur so erst möglich. Sie garantiert Meinungs-, Informations- und Pressefreiheit und schafft Raum für gesellschaftliches Engagement. Nun müssen wir diesen Raum zur lokalen und globalen Vernetzung wieder verteidigen. Vor einigen Monaten hat beispielsweise die Telekom angekündigt, die schon im mobilen Datenverkehr ebenso übliche wie nervige Bremse einzuschalten, wenn das gekaufte schnelle Volumen verbraucht ist. Das erscheint auf den den ersten Blick zulässig. ABER Gibt es technische Gründe Bandbreite einzusparen? Bei verkabelten Anschlüssen, wie DSL zu Hause: Nein. Im Backbone gibt es auch keine Probleme. An den Datenaustauschpunkten der großen Provider auch nicht. In Großstädten werden verstärkt Glasfaseranschlüsse ausgerollt und verkauft, also auch nein. Im Mobilfunk stellt sich diese Situation unter anderem aufgrund begrenzter Frequenzen anders dar. Deswegen gelten die genannten Einschränkungen nicht für Dienste, die entweder vom Provider selbst oder seinen Partnerfirmen angeboten werden. Die Bandbreite ist ja vorhanden. Und genau in diesen Partnerangeboten liegt die Krux und die Innovationsfeindlichkeit von gedrosselten oder gesperrten Internetzugängen. Denn hier sichern langfristig marktdominierende Unternehmen ihre Marktdominanz. Für sich selbst und ihre Partnerfirmen, weil die User von anderen Angeboten gezielt ferngehalten werden.

Das hat zur Folge: Der Zugang zu eigentlich freien Inhalten oder denen alternativer Anbieter wird eingeschränkt oder gar nur gegen Zahlung erlaubt. Für Anbieter dieser freien Inhalte und für die Nutzer wird es auf diese Weise teurer. Stellen sie sich vor, Sie müssten bei ihrem Internetzugang ein “Musikpaket” dazukaufen, als Zusatzvolumen oder Zugriffserlaubnis. Und wozu? Um legale Musikangebote im Internet anhören zu können. Dabei sind es weniger die steigenden Kosten, die uns schwer im Magen liegen. Es ist die Entdemokratisierung des Internets, die eine direkte Folge exklusiver statt inklusiver Zugangsmodelle ist. Und es ist die Gefahr vom Zugangssperren, die den Zugriff auf Inhalte verhindern, deren Anbieter sich den Partnerstatus der Zugangsprovider nicht erkaufen können.

Ohne Netzneutralität hat das Internet bald den drögen Charme deutscher Fußgängerzonen mit ihrer Monotonie der Handelsketten. Kleine originelle Geschäfte verschwinden und tauchen auch nicht wieder auf. Non-Profit-Angebote haben es da extrem schwer. Oder Bürgerinitiativen. Oder Selbsthilfegruppen. Oder kleine Parteien. Aber wahrscheinlich ist dies genau so gewollt. Aber diese Einschränkungen sind auch innovationsfeindlich. Im Internet ist heute der Vertrieb einer innovativen Idee oder Produkts sehr einfach, Man bekommt sein Produkt ohne Zwischenhändler direkt zum Konsumenten Dies gilt nicht nur für Produkte zum Anfassen, sondern auch für Ideen, Musik und schriftstellerische oder journalistische Ambitionen. Parteien, Bürgerinitiativen und Hilfsorganisationen können über das Netz Interessierte informieren und sich selbst organisieren. Jeder kann Inhalte anbieten. Und nur die Konsumenten sollten entscheiden, ob sie diese Inhalte konsumieren möchten oder nicht.

Denken wir an früher: Da bekam man in der Musikbranche nur eine Chance, wenn man den Plattenboss überzeugte. Heute kann man seine Musik selbst vermarkten und die Hörer allein entscheiden. Ich habe meine Teenagerzeit in den 80er Jahren in einer Kleinstadt verbracht, wo es einen recht gut sortierten Plattenladen gab. Aber eben auch nur den. Das, was es da nicht gab oder nicht im Radio lief, kannte ich nicht. Anderes Beispiel: Erinnert sich noch jemand an die Public Domain Software oder Shareware, die es in kleinen Sortimenten den 90er Jahren in Supermärkten zu kaufen gab, bevor Softwaredownloads im Internet möglich waren. Mal ehrlich, wünscht sich jemand diese Zeiten ernsthaft zurück? Dank dem Internet hat auch Randgruppenmusik die Chance und die Musiklandschaft ist vielfältiger. Wenn die Netzbetreiber die Seite einer Band nur gegen Gebühr mit der für Musikstreaming notwendigen Geschwindigkeit durchleiten, gibt es neue Hürden. Die großen Plattenfirmen können Verträge mit den Netzbetreiber abschließen, damit ihre Angebote ohne Tempolimit erreichbar sind. Und einige wenige entscheiden wieder über das, was den Musikfans gefallen soll. Allein das als „ausreichend“ zugestandene Inklusivvolumen macht die Willkür deutlich, mit der hier Güter künstlich verknappt werden.

Die Folge: Musikschaffende müssen sich wieder bei den Plattenbossen beliebt machen, um eine Chance zu bekommen. Wenn die alten Zugangsschranken zu Märken nicht mehr existieren, denkt man sich einfach neue aus – in Form künstlicher Zugangserschwernisse. Soll so Wirtschaftsförderung aussehen? Oder soll hier nur die bekannten internationalen Konzerne wieder gepampert werden? Die Piratenpartei fordert eine gesetzliche Festschreibung des neutralen Charakters der Datendurchleitung im Internet ein um Informations-, Presse- und Meinungsfreiheit zu sichern und die Innovationsfähigkeit des Netzes zu erhalten.

Die Forderung nach „Managed Services“ und Premiumangeboten, um diese als gesetzlicher Quasi-Standard einzuführen, gefährden diese Innovationskraft. Die Piratenpartei lehnt es ab, die Übertragung von Daten durch die Einführung von Güteklassen, Angebotseinschränkungen oder Zugangserschwernissen zu beschneiden. Das Internet muss ein Ort der Innovation und Gleichberechtigung bleiben, hier muss der Gesetzgeber ein klares Bekenntnis zur Neutralität des Netzes abgeben.

Nov 23 2014

Sonntagsrant statt Sonntagsrede

Gehalten auf dem Bezirksparteitag Oberbayern am 23.11.2014 in Geretsried. Inhalt vermutlich von bundesweiter Anwendbarkeit.

Hallo Piraten,

waren das noch herrliche Zeiten, als uns die Wahlerfolge
wie gebratene Tauben in den Mund flogen.
Jetzt sind die Umfragen und Wahlergebnisse im Arsch
und so mancher Pirat lässt sich nur noch mit Mühe
hinter dem warmen Ofen hervorlocken.
Infostand? Och nö, lieber die Fußnägel abkauen,
weil jemand auf Twitter was Blödes gesagt hat.
Oder andere wegen irgendwelchem internen Müll ankacken.
Das fällt scheinbar leichter, als dem politischen Wettbewerb
auf den Teppich zu scheissen.
Und erfordert im Zweifel auch weniger Faktenwissen.

Ja, Damals war alles super. Inzwischen ist die Party vorbei,
viele Gäste sind gegangen und ich glaube nicht,
dass es wieder so wird wie damals. Aber es wird anders.
Wir – die politische Bewegung und die Partei – entwickeln uns weiter.
Es bringt nichts, alten Zeiten hinterherzutrauern
oder den „Geist von 2009“ wieder heraufbeschwören zu wollen.
Das ist konservativ. Und stinkt nach Mottenkugeln.

Manchmal denke ich, der Hype war das Beste und
zugleich das Schlechteste, was uns passieren konnte.
Hypes sind wie Sintfluten.
Alles, was nicht festgezurrt ist, wird weggespült.
Und oben auf der Welle sieht man nicht, was unten alles absäuft!
Was übrig bleibt sieht man, wenn’s vorbei ist. Oftmals nicht viel.

Um bei den biblischen Vergleichen zu bleiben:
Die Vertreibung aus dem Umfrageparadies,
die Bewachung der Tore durch die Erzengel Emnid und Forsa
und das Hinausstoßen in die kalte Ödnis
der politischen Bedeutungslosigkeit und
der harten politischen Arbeit schmerzt ganz
gewiß vor allem diejenigen, welche sich schnelle Erfolge
erhofft hatten.

“Die Politik”, schrieb Max Weber 1919,
„bedeutet ein starkes langsames Bohren von harten Brettern mit Leidenschaft und Augenmaß zugleich.“
Anders gesagt: Politik ist nichts für Däumchendreher,
für Schnarchnasen und Fußnägelknabberer.

Hat jemand von euch nach der Bundestagswahl 2009
oder vor Berlin ernsthaft geglaubt, dass der Einzug
in die Parlamente wie eine Art Lotteriegewinn funktioniert?
Man kauft ein Los und mit ein bisserl Glück sitzt man im Bundestag.
Oder so.

Seid ihr vielleicht Schönwetterpiraten?
Die erst beim nächsten Umfragehoch wieder so richtig
in die Puschen kommen?
Seid ihr immer nur Fan von dem Fussballclub, der gerade
den Meistertitel geholt hat?

Eine Partei ist doch kein Schulheft, dass man wegwirft,
wenn man sich ein paar Mal verschrieben hat und
damit keinen Preis mehr im Schönschreiben gewinnen kann.

Dazu haben wir doch zu viel zu sagen und viel zu bieten.
Wollt ihr die Etablierten wirklich die
digitale Revolution kaputt machen lassen ?
Ihren Überwachungswahn auf allen Gebieten ausleben lassen?
Nicht mal auf dem Klo hat man seine Ruhe! Der Krankenkassen APP
sei Dank. Unsere Arbeit fängt gerade erst an!

Klar ist das schwer mit ausschließlich ehrenamtlichen Strukturen,
aber so ist es nun mal.
Mitgliedsbeiträge zu zahlen, wäre übrigens schon mal ein Anfang.
Allein, dass ich das erwähnen muss, ist schon gruselig.

Was wollt ihr eigentlich?
Endlich wieder die coolste Sau auf dem Hof sein?
Noch einen Hype? Wieder überrannt werden? Sich keinen Kopf machen
müssen um Strukturen? Weggespült werden von einer Erfolgswelle?

“Die Presse ignoriert uns!”
Klar ignorieren die uns, wenn wir den Arsch nicht hoch kriegen.
Um fit zu werden, reicht es nicht, nur Mitglied im Sportstudio zu sein.
Ihr müsst auch HINGEHEN! Das ist leider anstrengend.
Aber von nix kommt nix.

Und wo werdet IHR sichtbar?
In eure Tätigkeitsberichte schreibt ihr, dass ihr Mails verschickt habt.
Und sonst so?
Habt ihr schwer atmend auf dem Sofa gelegen und
den Zustand der Partei beklagt?
Wer sich nicht bewegt, bewegt auch nix.

Wer sind nur diese Piraten, die nur Dinge tun,
wenn jemand hinter ihnen steht. Und die Peitsche schwingt.
Hört doch auf die Asche anzubeten!
Gebt endlich wieder das Feuer weiter!

Was wir jetzt brauchen, ist die Umsetzung unserer Themen
in Aktionen. zB beim Kampf gegen Überwachung,
für Bürgerrechte, Teilhabe. Programm haben wir reichlich.
Wir brauchen öffentliche Aktionen! Mehr Öffentlichkeitsarbeit!
Mehr Kampagnen! zB WLAN Störerhaftung. zB Überwachung!
Und wir brauchen jede Hand. Jede!
Wenn Ihr was macht, dann kommuniziert es auch!
Wenn niemand davon weiss,
ist es so, als hätte es nie stattgefunden.
Zieht euch die T-shirts, die Buttons an und raus mit Euch.
Gebt Euch als Piraten zu erkennen, vernetzt Euch.
Jeder Bürger sollte mal Kontakt zu einem Piraten gehabt haben,
um die dusseligen Vorurteile loswerden zu können.
Fangt endlich an politisch zu arbeiten.
Der Appetit kommt beim Essen.
Auch wenn das Klinkenputzen zunächst sehr mühsam erscheinen mag.

Ich fordere von euch, politisch zu arbeiten.
Ausschließlich parteiinterne Vorgänge zu kommentieren,
ist KEINE politische Arbeit.
Wozu seid ihr in eine Partei eingetreten?
Politik besteht nicht nur aus Plakatekleben. Aus dem Dreck können wir
den Karren aber nur gemeinsam ziehen.
Und dazu muss jeder seinen Teil beitragen.

Denkt bitte immer daran, warum ihr PIRATEN seid!
Weil ihr ohne Überwachung leben wollt.
In Freiheit und selbstbestimmt.
Weil ihr findet, dass Demokratie zu wichtig ist, um ihre Gestaltung
multinationalen Großkonzernen überlassen darf.
Weil ihr findet, das Abkommen á la TTIP, CETA & Co die
staatliche Souveränität zerstören.
Weil ihr glaubt, dass Teilhabe allen Menschen möglich sein muss.
Weil ihr glaubt, dass die Herkunft eines Menschen nicht seine
Zukunft bestimmen darf.

Weil euch täglich, wenn ihr die Zeitung aufschlagt, neue Gründe einfallen,
warum ihr Piraten seid und sein müsst.

Für Freiheit.
Für Bürgerrechte.
Für Transparenz.
Für Kontinuität.
Und für Teamwork!

Gemeinsam geil!

Nov 16 2014

Spachtelmasse im Test

Iblog-spachtelmassehr kennt das sicher. Da steht man im Laden und möchte sich neue Foundation kaufen und ist angesichts des Überangebots sehr ratlos. Da Manèle und ich gerne Kosmetik ausprobieren, haben wir unsere gesammelten Erfahrungen in eine Tabelle geschrieben. Wir haben mal alle möglichen Foundations, die wir in vielen Monaten benutzt haben und die nach unserer Erfahrung sinnvollste Auftragetechnik in einer Tabelle zusammengestellt. Die Produkte wurden alle selbst gekauft und getestet. Hier werden nur unsere Erfahrungen mit den Produkten wiedergegeben. Diese Tabelle werden wir bei Bedarf aktualisieren.

Ein paar Erläuterungen zur Tabelle:

Pinsel: Buschiger Pinsel oder Flattop, keine flachen Pinsel. Macht nach unserer Auffassung in der Regel das schönere Ergebnis als die Finger, verbraucht aber etwas mehr Produkt. Nachteil: Pinsel sollte nach jeder Benutzung gewaschen werden. (Mehr Sterne = besseres Resultat)

Finger: Meine halt. ;-) Insbesondere bei den sehr flüssigen Produkten angesagt. Ich schmiere übrigens und klopfe nicht ein. Nach meiner Erfahrung besteht bei Fingern eher das Risiko mehr Produkt als notwendig aufzutragen.

Schwamm: Make-Up-Eier verschiedener Hersteller, ich bin jetzt nicht sooo der Fan von den Dingern.

Halt: (Schulnoten) Ist nach einem 8-10h Tag noch was übrig? Wie lang dauert es, bis ich glänze?

Typ: F (flüssig), P (Puder), Cr (Feste Creme oder Creme to Powder), Ca (Cake), M (Mousse), BB (BB Cream), CC (CC Cream), TM (Tinted Moisturizer), St (Stick),

Deckkraft: 1 (stark), 2 (mittel), 3+ (leicht-mittel), 3 (leicht), 4 (keine erkennbare Deckkraft)

Hauttyp: T (trocken), M (Mischhaut), Ö (ölige Haut)

Primer: empfohlen ja oder nein oder egal

 

Foundation Typ Hersteller Pinsel Finger Schwamm Primer Halt Deckkraft Hauttyp Anmerkungen
Face & Body F Mac * *** * nein 3 3+ T-M Gut schichtbar
Naked F Urban Decay *** ** n/a ja 1 2 T-M Gut schichtbar
Perfect Stay 24h F Astor *** *** n/a ja 2 2 T-M Primer inklusive
Soft Resistant Make up F Max Factor *** ** n/a ja 2 2 T-M Gut schichtbar
Air de Teint F Lancome * ** * nein 1 3+ T-Ö Silikonbombe
Healthy Mix F Bourjois * *** n/a nein 1 2 T Gut schichtbar
New Skin Revive F Sleek nein ** n/a nein 3 3 T-M Silikonbombe
All Matt Plus F Catrice *** ** n/a nein 2 2 T-M Gut schichtbar
Natural finish F Bobbi Brown *** ** n/a ja 1 2 T-M Gut schichtbar
Stay matte but not flat P Nyx nein nein ** nein 3 2 T-M muss man mögen
Whipped Cream M Max Factor *** ** n/a ja 2+ 2 T-M Gut schichtbar
Creme to Powder Cr Sleek * * ** ja 2 2+ M sieht schnell zugespachtelt aus
Dermablend F Vichy ** ** n/a nein 2 1 M sieht schnell zugespachtelt aus
Anti Age BB Cream BB Kiehl’s ** ** n/a nein 2 3+ T-M Enthält Salicylsäure
Miracle Skin Perfector BB Garnier *** ** *** nein 2 3+ M Enthält Salicylsäure
Skin Perfection BB L’Oreal ** ** ** nein 3 3+ M-Ö Wenig Farbauswahl aber sehr hell
Cake Make Up Ca Kryolan nein nein *** nein 2 2 M-Ö Eher für den Sommer
TV Perfect St Kryolan *** nein n/a ja 1 1 M Wasserfest
123 Perfect CC Bourjois * *** ** nein 2 3- M Schwierig den richtigen Ton zu finden
Undress your skin F MUA ** ** ** Ja 4 2 T-M Hält besser an der Kleidung als auf der Haut
My Skin TM Essence nein ** * Nein 3 4 M Als getönte Tagescreme nicht wirklich vergeichbar
Shelter TM The Balm nein *** n/a Nein 3 4+ T-M Macht das Hautbild gleichmässiger, pudiges Finish
Nude Magique BB L’Oreàl nein *** n/a n/a 2- 2- T-M Enthält Microperlen, die zerplatzen und die (weisse) Creme passt sich dem Hautton an. Eher gelblich.

Oct 18 2014

Demorede “Stop Watching Us” in München

Bitte schalten Sie ihre Mobiltelefone aus. Wir werden überwacht.

Durch die Enthüllungen von Edward Snowden kam heraus,
dass jegliche elektronische Kommunikation
von den Geheimdiensten im großen Stil abgehört wird.
Amerikaner, Briten, Deutsche usw. Usw. Schnorcheln die gesamte
Bandbreite unserer Kommunikation ab.

Sind also die Leute selbst schuld, die das Internet nutzen?
Ist es alles ungefährlich, wenn man nichts zu verbergen habe?
Ist das ganze Thema zu abstrakt,
weil es noch keine Auswirkungen auf das persönliche Leben hat?
Weil niemand nachts deine Tür eintritt und dich abholt, weil du
etwas Dummes in einer Mail geschrieben hast?

Was viele vergessen:
Selbst wenn sie selbst das Internet nicht oder nur wenig nutzen,
hinterlassen ihre Daten trotzdem Spuren
Weil ihre Telefonverbindungen über das Internet gehen.
Versicherungen, Banken und Firmen bei denen Sie Kunde sind,
versenden IHRE Daten über das Internet.

Fühlt man sich wirklich wohl bei der ganzen Überwachung?
Früher hiess es: „Das geht keinen was an!“
Heute heisst es: „Ich habe nichts zu verbergen!“
Diese ganzen Leute, die nichts zu verbergen haben,
Haben die etwa kein eigenes Leben? Keine Gardinen am Fenster?
Kein Schloss an der Wohnungstür?
Wen zum Teufel gehen Ihre sexuellen Vorlieben etwas an?
Wieviele Menschen schalten inzwischen auf Demos
ihre Mobiltelefone aus, weil sie nicht bei der Wahrnehmung
eines Grundrechts von der Polizei erfasst werden möchten?

Überwachung löst nicht die Probleme,
die hinter Terrorismus und Kriminalität stehen.
Sicherheit ist kein Selbstzweck. Und es ist ein Totschlagargument,
dass man all diese Überwachung dringend brauche,
die Videokameras und das Abschnorcheln aller Kommunikation.
– wegen der Terroristen!

Ich weiss nicht, ob “Opfer eines Terroranschlags” zu werden
zum allgemeinen Lebensrisiko gehört, aber
es gibt einfach keine 100% Sicherheit.
Sollen wir glauben, es sei nur unfassbares Glück gewesen,
dass wir ohne die allgegenwärtige Überwachung von heute,
nicht bereits in den 80er Jahren täglich Opfer von
mindestens drei Terroranschlägen wurden!

Wollen wir ernsthaft unsere Freiheit preisgeben
für eine Illusion von Sicherheit?
Es gibt so viele anständige Menschen, die nicht wollen,
dass ein anderer ihre E-Mails liest. Aus Prinzip.
Das war es dann auch mit dem Enthüllungsjournalismus,
und der Pressefreiheit, nicht wahr?
Ab jetzt nur noch PR!

Mit den Folgen der Überwachung
haben wir alle zu kämpfen.
Verkneifen sie sich inzwischen bestimmte Wörter,
wenn sie E-Mails schicken?
Weil Sie fürchten, dass der lauschende Dritte
diese Mail falsch versteht?
Dann wirkt Überwachung!
Nicht gegen die Terroristen, sondern gegen SIE!
Und was hab ich kürzlich gehört? Das FBI hat Terroristen
AUSGEBILDET, damit sie jemanden zum Verhaften und
Verurteilen haben.
Merkt hier eigentlich noch jemand was?
Wer garantiert, dass nicht irgendwann
eine neue Dikatur über uns kommt?

Denken wir mal für einen Moment an die Diktaturen,
die dieses Land schon erlebt hat.
Glaubt noch irgendeiner, dass bei den
heutigen technischen Möglichkeiten ein Verfolgter
auch nur den Hauch einer Chance hätte?

Sind wir die Kriminellen oder die freidrehenden Geheimdienste?

Parlamentarische Kontrolle funktioniert dabei nicht,
denn die Dienste schweigen, manipiulieren,
vermeiden Antworten,
schwärzen Unterlagen oder
lügen ihrem eigenen Parlament ins Gesicht.

Hey Regierung, entscheide dich doch mal,
ob wir 80 Mio Terroristen sind oder
80 Mio Einfaltspinsel,
die man vor der Wahrheit schützen muss!

Die Geheimdienste, die sich nicht einmal entblöden,
die Abgeordneten in den Kontrollausschüssen ABZUHÖREN!
Oder die Regierung die Mitglieder der parlamentarischen
Untersuchungsausschüsse und Journalisten mit
STRAFANZEIGEN bedroht.
Geht’s eigentlich noch?

Wir sind alle verdächtig! Weil wir verschlüsseln,
weil wir auf unserer Privatsphäre oder Intimsphäre beharren,
weil wir unsere Geheimnisse behalten wollen!
in einer Welt ohne Geheimnisse.
abgesehen von den Geheimnissen der Regierung.
und Geheimverträgen. und Geheimdiensten.

Dabei könnte man eine Menge Fragen stellen.
Warum verachten Regierung und Geheimdienste
das Grundgesetz und brechen es wissentlich und willentlich?
Spielt Verfassungstreue in deren Politik überhaupt noch eine Rolle
oder ist das Grundgesetz eher lästig?
Wem sind die eigentlich verpflichtet?
Den USA, der NSA oder der Bundesrepublik Deutschland?
Gelten deren eigene Bürgerrechte mehr als die von
80 Millionen Menschen in Deutschland?
Warum müssen die für den Bruch des GrundGesetz bisher
keine Konsequenzen tragen, aber jeder
Bundesbürger durch Überwachung?

Und es sieht danach, dass unser ehrenwerter
Herr Aussenminister Steinmeier in einer “Operation Eikonal”
das Grundgesetz gebrochen hat. Damals… 2004 bis 2008.

NSA und BND arbeiteten in der “Operation Eikonal”
jahrelang zusammen,
um Internetdaten und Telefonverkehr in Frankfurt abzugreifen.
Dabei nahm billigend man in Kauf, dass Daten von Bundesbürgern
rechtswidrig in die USA gelangten.
Und das mit dem Segen des Mannes,
der heute unser Aussenminister ist.
Der damalige Chef des Kanzleramtes.
Frank Walter Steinmeier!

Der BND war offenbar sehr interessiert daran Daten
vom Internetknoten DE-CIX an die NSA weiterzuleiten.

Es muss mittlerweile jedem klar sein, daß Geheimdienste
auf Verfassungen, Verträge und Verabredungen
scheißen und jeder Geheimdienst alles abhört, was er
irgendwie kriegen kann. Egal wie.
Inklusive der eigenen Leute, Abgeordneten
und diese Daten und Leute dann auch
als Tauschmaterial für ausländische Geheimdienste
ans Messer liefert.

Herr Steinmeier, es ist wirklich eine Zumutung,
dass Sie Aussenminister von
80 Millionen potentiellen Terroristen sein müssen.
Wir würden Sie gerne von dieser Bürde entbinden.
HERR STEINMEIER, TRETEN SIE ZURÜCK!
Und nehmen Sie den Rest ihrer Verbrecherband gleich mit!

Sep 30 2014

Käsekuchenmuffins!

blog-muffinsKürzlich hatte ich plötzlich die fixe Idee, ich müsste Käsekuchenmuffins backen. Das ist dabei rausgekommen. ;-)

Die Menge an Käsekuchenfüllmasse reichte im Erstversuch für 12 Muffins.Die Teigmenge würde für ein paar Muffins mehr reichen, da muss ich nochmal optimieren. Im schlimmsten Fall hat man am Ende noch ein paar reine Schokomuffins übrig. Das Teigrezept ist mein liebster Muffingrundteig, nur ergänzt mit Kakaopulver. Dadurch erinnert das Ergebnis ein bisschen an Zupfkuchen.

Für den Teig
300g Mehl
1 EL Backpulver
130g Zucker
1 TL Salz
1 Ei
250ml Milch
160ml Öl (oder geschmolzene Butter)
30g Kakaopulver (ungesüsst)

Für die Käsekuchenfüllung
1 Packung Ricotta
250g Quark (Halbfett)
1 Ei
1 TL Orangenschale (frisch geriebenen oder als Fertigprodukt, optional)
3-4EL Puddingpulver Vanille
2 EL Zucker (evt mehr)

Muffinblech und Papierförmchen.

Die Papierförmchen in die Form stellen und circa. halb mit Teig befüllen. Dann die Quarkmasse draufgeben und hinterher nochmal einen Klecks Teig geben.

Backofen (nicht Umluft) 170 Grad (bitte vorheizen). 20-25Min. Aber bitte im Auge behalten. Mit Holzstäbchen testen, ob die Muffins fertiggebacken sind.

Sep 23 2014

Ich bin Pirat, weil

  • ich ohne Überwachung leben will und in Freiheit.
  • selbstbestimmtes Leben für mich eine zentrale Rolle spielt.
  • ich finde, dass unsere Demokratie zu wichtig ist, als dass man ihre Gestaltung multinationalen Großkonzernen überlassen darf.
  • ich es für unverzichtbar halte, dass die Prozesse der politischen Entscheidungsfindung nachvollziehbar sind.
  • ich finde, das Abkommen wie TTIP, CETA & Co die staatliche Souveränität bei der Gesetzgebung zerstören.
  • ich denke, dass Teilhabe allen Menschen möglich sein muss. Und das bezieht sich sowohl auf soziale Teilhabe als auch auf die Partizipation am politischen Geschehen und auf Bildung.
  • ich glaube, dass die Herkunft eines Menschen nicht seine Zukunft bestimmen darf.
  • ich meine, dass eine gute Bildung der Schlüssel zu einer besseren Gesellschaft ist und zudem ein selbstbestimmtes Leben erst möglich macht.
  • ich finde, dass Lobbyismus strenger Kontrolle und Transparenz unterworfen sein muss.
  • ich für die Gleichberechtigung aller Geschlechter eintrete
  • mir täglich neue Gründe einfallen, warum ich Pirat bin und sein muss.

Sep 14 2014

Kandidaturrede 2014

Meine Rede zur Kandidatur zur Vorsitzenden der Piratenpartei Bayern.

Ich bin vor einiger Zeit mit Olaf Zug gefahren und wir haben dabei lange und intensiv geredet Darüber was wir noch alles vorhaben und was man noch alles machen könnte-müsste-sollte. Als nächstes haben wir dann festgestellt, dass wir das in der verbleibenden Amtszeit bis zu *diesem* Landesparteitag nicht mehr stemmen können. Gerade politische Kampagnen brauchen länger, als man meint. An inhaltlicher und logistischer Vorbereitung, eventuell juristischen Prüfungen, dem Gewinnen von Bündnispartnern. Und durchführen muss man sie ja dann auch noch. Das zieht sich und wird oft vom politischen Tagesgeschäft überlagert.

Ich trete für eine zweite Amtszeit als Landesvorsitzende der Piratenpartei Bayern an.
In meiner ersten Amtszeit trat ich mit dem Ziel an, ein politischer Landesvorstand zu sein. Was zum Zeitpunkt der Wahl nicht absehbar war, dass die Piratenpartei in dieser Amtsperiode in ihre bis dahin lebensbedrohlichste Krise geraten würde. Jetzt geht es darum, nach vorne zu schauen und unsere Themen voranzutreiben.

Warum trete ich nochmal an:

Ich bin nicht fertig geworden, was auch dem Bombergate zu verdanken ist.

Vieles von dem, was ich machen wollte, konnte noch nicht mal anfangen. Ich bin der Ansicht, dass die Piraten mehr Kontinuität brauchen.

Ich finde auch, dass ich den Job allen Widrigkeiten zum Trotz ganz gut gemacht habe.

Wir haben es derzeit extrem schwer Köpfe zu platzieren, die über unsere Themen sprechen und die Köpfe wechseln dann auch noch alle Nase lang. Die Leute wollen Identifikationsfiguren – also solche an denen sie die Piraten identifizieren können. Vielleicht auch solche, in denen sie sich selbst wiedererkennen.

Im Moment kämpfen wir um jede Presseerwähnung. Auch deswegen ist Kontinuität wichtig, damit die Medien sich nicht jedesmal mit neuen Leuten anfreunden müssen, die sie nicht kennen und nicht einschätzen können.

Wenn du willst, dass es gemacht wird, mach es selbst. Wenn ich hier gestaltend eingreifen will, muss ich es selbst in die Hand nehmen. Auch wenn es bequemer wäre, online
auf dem Sofa zu schimpfen.

WIR müssen die inhaltliche Arbeit stärken, nicht nur Probleme aufzeigen, sondern auch Lösungen anbieten.

Wir müssen in eine innerparteiliche Wertedebatte einsteigen (Freiheit, Transparenz und was weiter?)

Wir müssen selbst den roten Faden schaffen, an dem wir unser Programm ausrichten können.

Wir müssen das Grundsatzprogramm überarbeiten, stringenter machen (auch im Bezug auf Werte) und erweitern, vielleicht auch Positionen rausnehmen, zB weil sie redundant sind.

Weitere Positionen finden, bisherige Positionen überarbeiten, und das Programm insgesamt verständlicher machen.

Ganz wichtig: Innerparteiliche politische Bildung Praktisches Beispiel: Battlecards zu den Themen erstellen und im Idealfall sogar Leute für die Arbeit an den Infoständen schulen, damit sie den Wählerinnen und Wählern Rede und Antwort stehen können und sich dabei nicht unsicher fühlen. Auch das ist innerparteiliche politische Bildung.

Der Job des Vorstands ist es, hier die Rahmenbedingungen zu schaffen, NICHT, das Programm zu schreiben. Wir können aber nur begrenzt als Animateure wirken, wenn von euch keiner Lust hat auf inhaltliche Arbeit, dann bleibt das Programm wie es ist. Wenn nur eine Handvoll Leute inhaltliche Arbeit machen will, gestalten die das Programm und drücken ihm den Stempel auf. Mitmachpartei funktioniert nur, wenn auch Leute mitmachen.

Programmatisch:

Vorstände können kein Programm ändern. Wir können die vorhandenen Themen anschauen und auf ihre konkrete Umsetzbarkeit im Rahmen unserer Möglichkeit als Partei ausserhalb der Parlamente prüfen, dafür Kampagnen in Zusammenarbeit mit euch entwickeln und inhaltliche Schwerpunkte setzen, bei den Themen, die wir nach Aussen tragen. Und wir müssen unsere kommunalen Abgeordneten unterstützen. Logistisch und inhaltlich.

Was sind die wichtigsten Themen?

Wir werden als Partei für Netzpolitik wahrgenommen.
Das ist unser Pfund.
Damit müssen wir wuchern. Auch wenn mir das hinsichtlich der sozialen Themen weh tut.
Trotzdem müssen wir den Fuß wieder in die Tür bekommen. Wenn wir eine Cryptoparty veranstalten oder ich mich eine halbe Stunde auf einen Platz in München setze und Snowden- Texte vorlese, kommt die Presse. Da müssen wir unsere Schwerpunkte setzen. Angesichts der lückenlosen Überwachungsmaschinerie ist der Kampf gegen Überwachung und für den Erhalt der Freiheitsrechte das zentrale Thema. Das überragt aus meiner Sicht alles.
Hinzu kommt TTIP, weil hier Demokratie und Bürgerrechte bedroht sind.
Die digitale Agenda.
Dann: Die Unabhängigkeit der Justiz als Ableitung vom Einsatz für Bürgerrechte.
Was mir aber sehr wichtig ist:
Wir müssen IMMER einen Bayernbezug herstellen, sofern das Thema das zulässt. Bei TTIP ist das beispielsweise die drohende Zulassung von Gentechnik in der bayrischen Landwirtschaft, Fracking in den Regionen Bayerns Demokratieabbau (CSU-Filz) usw. usw. Wir müssen aus dem TTIP-Komplex die Unterthemen rausgreifen, bei denen sich der Bayernbezug herstellen lässt.
Als Landesverband machen wir Landespolitik.


Der ungehaltene Teil:

Die Piraten hatten damals mit Zensursula ihren ersten starken Mitgliederzuwachs. Ich glaube nicht, dass es wieder so wird wie damals. Es wird bei allem nie wieder so wie früher. Wir als politische Bewegung, ja als Partei entwickeln uns weiter. Wir bleiben nicht stehen. Wenn du dich selbst als liberale und oder explizit progressive Partei siehst, darfst du nicht an den guten alten Zeiten kleben und versuchen, den „Geist von 2009“ zu konservieren. Das ist konservativ.
Dann gibst du nicht das Feuer weiter, sondern bewahrst nur die Asche auf.

Die fetten Zeiten sind vorbei. Im Moment leben wir von der Hand in den Mund, was die Öffentlichkeitsarbeit angeht. Hier muss noch mehr Struktur rein. Struktur im Sinne von Planung und Vorbereitung von themenbezogenen Aktionen mit denen WIR Themen setzen und nicht nur auf die Vorlagen des politischen Wettbewerbs reagieren im Sinne von „XY finden wir auch doof!“

Und auch Struktur im Sinne von Infrastruktur, die es den Piraten vor Ort ermöglicht, bei lokalen Aktionen schneller und mit weniger Aufwand zu agieren. Was allerdings schwierig wird, wenn wir selbst bei einem Thema wie dem Justiz VB von den Medien weitestgehend ignoriert werden. Selbst von denen, die das Thema an sich auf der Agenda haben. Mit den Schmuddelkindern mag keiner spielen. Was dem Bündnispartner übrigens nicht besser ergeht.

Die SG Presse funktioniert schon gut, die SG Digitale Medien ebenfalls. Was wir jetzt brauchen, ist die Umsetzung unserer Themen in Aktionen. zB beim Kampf gegen Überwachung, für Bürgerrechte, Teilhabe. Wir haben ja reichlich Programm. Mehr Aktionen durchführen (wie die Snowdenlesung) begleitet von Öffentlichkeitsarbeit Kampagne zB WLAN Störerhaftung (zusammen mit Olaf). Wir brauchen die Presse als Multiplikator. Ob das weitere Volksbegehren sind, möglicherweise politisch motivierte Klagen, andere Maßnahmen, müssen wir sehen. Es ist auch davon abhängig, was sich wie umsetzen lässt. Es ist aber NICHT so, dass deswegen kleinere Aktionen unter den Tisch fallen sollen, im Gegenteil. Wenn wir ein paar große Sachen durchziehen, wollen wir damit auch Infrastruktur (zB durch Sgs, Tools, Druckvorlagen usw.) bereitstellen, die es Piraten vor Ort ermöglichen, einfacher eigene Aktionen durchzuführen. Bei der Gelegenheit müssen wir dann auch zusammen mit den Bezirken über die Beschaffung von Werbemitteln reden.

Bleibt das Problem der dünnen Personaldecke. Meine Hoffnung ist, dass wir nach den ganzen Wahlkämpfen und der Selbstzerfleischung endlich wieder in die politische Arbeit reinkommen. Nein. Ich hoffe es nicht. Ich fordere das von euch. Ich fordere von euch, politisch zu arbeiten. Warum seid ihr sonst in eine Partei eingetreten?

Dafür sind wir als Partei schließlich da – und wir müssen drüber wieder Leute motiviert bekommen, reaktiviert oder vielleicht sogar neue Mitstreiter. Und Politik besteht nicht nur aus Plakatekleben. Aus dem Dreck können wir den Karren aber nur gemeinsam ziehen.

Ich stehe hier, weil ich für eine zweite Amtszeit euer Vertrauen
möchte.
Für Freiheit.
Für Bürgerrechte.
Für Transparenz.
Für Kontinuität.
Und für Teamwork!

Sep 14 2014

Tätlichkeitsbericht 2013/14

Mein Rechenschaftsbericht auf dem Landesparteitag der Piratenpartei Bayern am 13.09.2014 in Regensburg:

Tätigkeitsbericht Nicole Britz

Hallo Landesparteitag, liebe Gäste, sehr geehrte Pressevertreter,

es kommt mir vor als wäre des Parteitag in Sonthofen erst vor einem Monat gewesen, aber es ist wirklich schon fast ein Jahr her.

Dieses Jahr war in vielerlei Hinsicht das härteste Jahr seit ich in der Piratenpartei bin.

Zunächst die Kommunalwahl in Bayern mit dem sehr mühseligen Sammeln von Unterschriften und dem Wahlkampf mitten im Winter. Widrige Rahmenbedingungen. Also alles wie immer. Inzwischen haben wir in Bayern 13 kommunale Mandate. Worauf wir wirklich stolz sein können. Wir haben hart dafür gekämpft. Jetzt können wir zeigen, was wir drauf haben.

Wir haben sogar eine Regierungsbeteiligung. Übrigens hier in Regensburg. Deswegen an dieser Stelle einen begründeten Gruß an Tina Lorenz, die ihren Job hier wirklich großartig macht.

Und während der Kommunalwahlkampf in Bayern in den letzten Zügen lag, kam ein bahnbrechendes Ereignis ganz anderer Art über uns: Das Bombergate.

Ich bin heute noch entsetzt. Und das inzwischen weniger über den eigentlichen Auslöser der Katastrophe als über die verbalen Entgleisungen, die ich bei vielen bislang geschätzten Mitstreitern lesen und hören musste.

Es wurde dabei derartig viel Porzellan zerschlagen, dass wir immer derzeit immer noch von Papptellern essen.

Der Wahlkampf zur Europawahl gestaltete sich entsprechend schwierig.

Viele erschöpfte Piraten (für uns Bayern der fünfte Wahlkampf in Folge) konnten sich insbesondere nach dem Bombergate kaum noch aufraffen etwas zu tun. Die Partei war desillusioniert, demotiviert, gelähmt.

Die Zeit zwischen dem Bombergate und dem außerordentlichen Bundesparteitag in Halle empfand ich als außerordentlich anstrengend und schwierig.
Bloß meine eigene Motivationslage nicht nach außen tragen.

Weitermachen, mit Leuten reden, handeln, stundenlang quer durch die Republik telefonieren, Eskalationsmanagement betreiben und nebenher den abdriftenden Kahn so weit es geht auf Kurs halten, während viele Piraten von Bord gehen und andere noch zusätzlich Feuer auf dem Schiff in Seenot legen.

Nach dem letzten Bundesparteitag bin ich jedoch wieder zuversichtlich. Ich bin überzeugt, dass wir eine Chance haben, wenn wir uns um unsere Themen kümmern, statt um unsere Befindlichkeiten. Wenn wir ein Team sind. Wenn wir nicht zurückschauen, sondern nach vorne.

Was haben wir vorzuweisen:

Das ist schwierig zu sagen, weil es für den LV so wenig “messbare”
Ergebnisse gab.
Wir haben vieles geordnet und gerade gezogen, haben Arbeit
ermöglicht und unterstützt. Die Außenwahrnehmung des LV Bayern ist gefühlt besser geworden.
Wir haben die Kommunalwahlen unterstützt.
Den Europawahlkampf mit den vorhandenen Mitteln und der vorhandenen Personaldecke durchgezogen. Trotz der miesen Rahmenbedingungen.
Wir haben Unterstützung für andere Lvs und deren Landtagswahlkampf bereitgestellt.
Wir haben Krisenintervention im Bund und in Bayern betreiben müssen.
Es gab ein Medienecho zum Thema „Onlinewahlen“, weil wir als Onlinepartei eine unerwartete Position bezogen haben.
Wir wurden Bündnispartner beim Volksbegehren für eine
unabhängige Justiz
Wir haben Kante gezeigt gegenüber Leuten, die nach unserer Auffassung gegen die Ziele der Piratenpartei arbeiten.
Wir haben die Pressearbeit zusammen mit dem Team verbessert
Wir haben uns ein Standing erarbeitet, in der Partei, im Bund, beim politischen Wettbewerb, bei der Presse und das muss auch noch weitergehen.
Wir haben Feuermelder und Wunschzettel installiert um Shitstorms und Wünsche an den Vorstand besser zu kanalisieren.

Was ich ansonsten so getan habe, lässt sich auf meiner Wikiseite nachlesen.

Als ich vor einem Jahr angetreten bin, wollte ich in diesem Rechenschaftsbericht viele Dinge über viele politische Aktivitäten erzählen, die wir in dem Jahr auf die Beine gestellt haben. Statt dessen waren wir gezwungen uns mit schöner Regelmäßigkeit mit größtenteils überflüssigen und inszeniert wirkenden Shitstorms und den nachfolgenden Feuergefechten zu befassen.

Es gibt Personen in dieser Partei, die unfassbar viel Arbeit und Zeit investieren, um politische Aktivitäten zu verhindern und die Energie der aktiven Piraten in Selbstbeschäftigung zu binden. Über die Motivation dahinter kann ich nur spekulieren. Warum treten Leute in eine POLITISCHE PARTEI ein, um dann eine beschissene Seifenoper daraus zu machen?

Eine Partei ist kein Selbstzweck. Und auch keine Beschäftigungstherapie für Leute, die sich im Grunde nicht für Politik interessieren. Es ist für Vorstände auf allen Gliederungsebenen sehr schwierig, sich diesen Brandstiftungen zu entziehen, weil man eben nicht alles aussitzen kann. Ja, ich sage hier bewusst aussitzen. Ich bin übrigens nicht mehr bereit, Leuten eine Bühne zu bieten auf der sich sich profilieren können, mit Dingen die den Zielen und Werten dieser Partei zuwiderlaufen.

Unser Job ist es, Politik zu machen.
Wir haben ein fettes Programm.
Wir haben wichtige Themen, die heute aktueller sind als je zuvor.
Wir haben dazu auch etwas zu sagen.
Wir haben Forderungen und Veränderungsvorschläge
für Politik und Gesellschaft.
Aber sobald irgendein Parteimitglied etwas Dummes sagt oder tut, sind Tausende von Piraten bereit, alles stehen und liegen zu lassen und auf denjenigen draufzuhauen. In aller Öffentlichkeit. Und sich dann nach dem nächsten Wahldebakel gegenseitig die Schuld an dem Desaster vorzuhalten.
Wollten wir nicht alles anders machen?
Also anders im Sinne von besser?

Meinungsbild: Können mal diejenigen ihre Ja-Karte hochhalten, die meinen, diese Art der Selbstbeschäftigung würde zur Verbesserung dieser Gesellschaft beitragen?
Diejenigen, die Ja-Karte im Ernst hochgehalten haben, sollen bitte gehen. Ihr verschwendet eure und unsere Zeit. Geht woanders spielen.

Diejenigen, die sich jetzt nicht gemeldet haben, werde ich beizeiten daran erinnern.
Macht euch klar, dass wir nur ein kurzes Zeitfenster haben, den Überwachungsstaat wenigstens zu bremsen und die Freiheit zu retten.

Wenn ich mir die Wahlergebnisse der letzten Wahlen so ansehe, denke ich, dass wir jetzt auf dem Stand sind, an dem wir ohne den Hype wären. Wenn man von Hypes getragen wird, verlernt man es, selbst zu laufen.
2009 wird nicht zurückkommen. Die alten Zeiten kommen niemals wieder. Aber es kommen neue Zeiten.
Ich fordere euch heraus: Zeigt mir, dass ihr es noch drauf habt.
Werft eure Demotivation auf den Müll. Wagen wir den politischen Neuanfang. Gründet Crews, plant politische Aktionen, schreibt Positionspapiere. Führt inhaltliche Debatten. Ich hätte gerne politische Debatten auf dem Mailinglisten in der gleichen Intensität wie sonst die virtuellen Wirtshausschlägereien.
Habt ihr das noch drauf? Das mit der Politik?

Ich muss noch einige Dankesworte zu sprechen. Als erstes muss ich dem letzten Landesparteitag danken. DANKE für dieses tolle Team, was ihr in den Landesvorstand gewählt habt. Ohne dieses Team hätten wir als Vorstand diese Parteikrise kaum überstehen können. Der Landesvorstand war gewiss nicht immer einer Meinung. Aber: Wir hatten Zusammenhalt. Kriegen wir das für den nächsten Landesvorstand wieder so hin?

Ich möchte Claudius Roggenkamp danken, der sich aufgrund seiner juristischen Expertise leider primär mit Ordnungsmaßnahmen befassen musste und seine politischen Ideen aufgrund der Parteikrise nicht zum Tragen kamen.

Ich danke Olaf Krüger für seine politische Arbeit, für seine Planungsarbeit, sein unfassbares Wissen, die vielen unglaublich guten Diskussionen und dafür dass er sein Amt nicht nur ernst nimmt, sondern auch perfekt ausfüllt.

Ich danke Klaus Jaroslawsky für die Nächte, die er sich mit den Buchungen für Rechenschaftsberichte und anderen Finanzkram um die Ohren geschlagen hat. Wir können uns glücklich schätzen, jemanden mit seinem Knowhow als Schatzmeister zu haben.

Ich danke Mark Huger für seine engagierten Reden, seine eigene Meinung, die uns oft genug half in schwierigen Situationen eine Position zu finden. Und dafür, dass er ein Satzungsnerd ist. Ich habe ihn nur unter erheblichem Protest an den Bund abgegeben.

Ich danke Marion Ellen für die richtigen Worte im richtigen Moment. Wie oft hat uns Marion wieder auf den Teppich geholt, wenn wir uns in Diskussionen vergaloppiert hatten. Danke auch für dein Engagement in der SG Digitale Medien, mit den Beauftragten und überhaupt für alles.

Ich danke Thomas Knoblich für seinen Job als zweiter Gensek, sein unfassbares Organisationstalent, seinen Sinn für Gerechtigkeit und sein gelegentliches Poltern. Es war bisweilen notwendig.

Danke auch an unseren Presseadministrator David Krcek für Knowhow, Zuverlässigkeit, Engagement und Organisationstalent. Der Mann, der schneller arbeitet als sein Schatten. Und der trotzdem politisch ist. David, ich wäre froh, mit dir in einem Vorstand sein zu dürfen.

Und auch Danke an Nadine Englhart, die in einer schwierigen Situation als Pressekoordinatorin einsprang und trotz der Kürze der Zeit und wenig Einarbeitung einen hervorragenden Job gemacht hat.

Parteivorsitzende zu sein, muss man lernen. Politischen Instinkt muss man entwickeln. Ein Jahr reicht dafür nicht aus. Ich will diesen Landesverband neu motivieren, sowohl personell als auch politisch weiterentwickeln, die innerparteiliche Bildung voranbringen, unsere Themen in Bayern stärken, weitere Volksbegehren auf den Weg bringen, Bündnisse eingehen und stärken.

Sep 07 2014

MakeUp Entrümpelung

Ich horte bunte Dinge, die man sich ins Gesicht schmieren kann. Bisweilen muss ich allerdings allein schon aus Platzgründen einige dieser Dinge aussortieren. Das, was ich diesmal aussortiert habe, verschenke ich. Unten findet ihr eine Liste mit den Sachen und den Grund, warum ich das jeweilige Teil aussortiert habe und auch, ob es noch verfügbar ist.

Update: Die Sachen haben inzwischen ein neues Zuhause gefunden. Aber das nächste Ausmisten kommt bestimmt.

Die Konditionen: Am liebsten wäre es mir, die Sachen in München zu übergeben. Der Aufwand einzelne Sachen zu versenden, ist mir einfach zu groß. Ich verwende Kosmetik ausschließlich mit sauberen Pinseln, weil sie nach jeder (!) Benutzung gewaschen werden.

  1. Lippenstift Kiko / Schimmernd und eher sheer / Status: unbenutzt / Weil: Farbe passt nicht
  2. Alverde Lidschatten Duo / Grün und matt / Status: benutzt /  Weil: Farbvarianten mehrfach vorhanden
  3. Lipglosse, Kosmetik Kosmo und w7 / Nude rosa Töne / Status: nur getestet / Weil: Farben stehen mir nicht
  4. Lancome 2-Phasen-Augenmakeupentferner Probepackung / Keine Farbe / Status: Unbenutzt / Weil: Ich mag das 2-Phasen-Zeug nicht
  5. Olaz Beauty Fluid / Keine Farbe / Status: nur getestet / Weil: Duft wurde geändert oder meine Nase ist defekt. Ich mag den neuen Geruch nicht.
  6. Essence Creme Lidschatten / Helltürkis und Blau / Status: Nur getestet / Weil: Unfassbar glitzerig. Ich bin zu alt für sowas.
  7. Kiko Gesichtspuder (eigentlich ein Highlighter) / Hellbeige / Status: Unbenutzt /
    Weil: Habe es mal sehr gerne verwendet und mir als es aus dem Sortiment ging 3 Packungen gehamstert. Zwei davon verschenke ich.
  8. Kiko Lippenstift Holzversion / Sehr sehr nude rosa / Status: Benutzt, durch Anspitzen wie neu nur halt kürzer / Weil: Die Farbe lässt mich untot wirken.
  9. Catrice Lipgloss / Transparent und etwas orange schimmernd / Status: Einmal verwendet / Weil: Zu sheer
  10. Lidschatten bläulich / Matt oder leicht schimmernd / Status: Wenig benutzt / Weil: Farben mehrfach vorhanden
  11. Lidschatten grünlich / Matt, der Goldene glitzert wie Hölle, der MAC-Lidschatte ist “Newly Minted” / Status: Wenig benutzt / Weil: Farben mehrfach vorhanden
  12. Lidschatten Primer von Essence / Matt / Status: Getestet / Weil: Für mich viel zu gelbstichig
  13. P2 Bronzer aus der LE “Catch the Glow” / Farbe: 020 Beach Fever / Status: Getestet / Weil: Für mich viel zu gelbstichig :-(
  14. Fächerpinsel / Keine Farbe, nicht vegan / Status: Gebraucht / Weil: Habe noch einen zweiten.
  15. Schiebepinsel / Keine Farbe, sehr weiches Kunsthaar / Status: Gebraucht / Weil: Benutze ihn nie
  16. P2 Lidschattenstifte / Helltürkis und Grüntürkis / Status: Wenig gebraucht / Weil: Zu glitzerig für mich.
  17. Alverde Lidschattenpalette 4er / Grautöne / Status: Ziemlich gebraucht / Weil: Habe mich inzwischen daran sattgeschminkt…
  18. Veganer Pinsel / Keine Farbe / Status: Wenig gebraucht / Weil: Benutze ihn nie

Sep 07 2014

Migrationshintergrund

Ich habe Serendipity verwendet, seit ich 2005 mit dem Bloggen begann. Leider habe ich mich in der letzten Zeit immer mehr geärgert, über kneifende Themes, Editoren mit Eigenleben und nicht vorhandene Features. Inzwischen fehlt mir leider auch die Zeit, derartige Mankos durch Einsatz von Stunden emsigen Tüftelns wettzumachen. Deswegen habe ich das alte Blog zum Archiv deklariert und fange hier frisch an.

Sep 05 2014

Piratenwahlstöckchen

Wenn du die Wahl hättest, in welchem Bundesland würdest du wählen wollen?

In jedem Bundesland, in dem die Piraten antreten. Einfach, weil ich hier leider total parteiisch bin.

Warum wählst du die Piraten?

Ich wähle Piraten, weil ich es satt habe, dass Lobbyisten, Geheimdienste und multinationale Konzerne (zB durch TTIP) unsere Demokratie und unser Recht auf Selbstbestimmung immer weiter untergraben und jeder Schritt überwacht wird. Die Piraten sind weiterhin die einzige Partei in der Bürgerrechte, Datenschutz und Teilhabe eine zentrale Rolle spielen.

Welchen Sound, welche Musik oder welchen Ohrwurm hast du im Ohr, wenn du an gemeinsame Piraten-Aktionen denkst?

Nyan Cat

Welche Wünsche würdest du den Piraten des betreffenden Bundeslandes vor der Wahl mit auf dem Weg geben?

Mast- und Schotbruch! Nach der Wahl ist vor der Wahl. Wenn nicht diesmal, dann das nächste Mal.

Welche Wünsche hast du an alle Piraten (Mitglieder, nicht Instanzen)?

Bleibt bei der Sache, lasst euch nicht ablenken und lasst euch vor allem nicht kirre machen. Der politische Gegner sitzt überraschenderweise ausserhalb der eigenen Partei. Arbeitet euch an ihm ab, statt an euch selbst.

An wen wirfst du das Blogstöckchen weiter?

Theresa Kienlein
Anne Alter