Piratenurlaub - Das Ende einer Landpartie!
12 05 2012
Wer es noch nicht mitbekommen hat: Ich bin vor einigen Monaten (genauer am 1. November 2011) wieder bei den Piraten eingetreten. Der Austritt hatte Gründe. Teile davon bestehen immer noch. Der Wiedereintritt in die Atmospäre hatte auch Gründe und darüber möchte ich jetzt Auskunft geben.
1) Mir ist Frau Merkel im Traum erschienen. Na, nicht ganz. Vielmehr hat meine andauernde Beobachtung der poltischen Verhältnisse in diesem unserem Lande dazu geführt, dass mir klar wurde, daß ich wieder etwas tun muß. Ein Abchecken der potentiellen Betätigungsfelder ließ mich recht bald wieder an der Stelle ankommen, an der ich aufgehört hatte. Doch wieder Piraten? Ich habe lange mit mir gekämpft, ob ich das wirklich machen soll. Sollte die Piratenpartei doch der Ort für meine politische Arbeit sein? Die politischen Ziele sind ja (von einigen wenigen Ausnahmen abgesehen) dieselben.
2) Der (damals) neue Bundesvorstand machte einen weitestgehend guten Job. Insbesondere Afelias Video zu innerparteilichen Umgang miteinander hat mir das Gefühl gegeben, daß hier endlich an der Diskussionskultur gearbeitet wird. Zu dem Zeitpunkt war es aber noch zu früh.
3) Nach dem Einzug ins Berliner Abgeordnetenhaus war klar, daß die Zukunft wirklich in der Politik und nicht in politisierter Selbstzerfleischung stattfindet. Plötzlich war bei den Piraten wieder Aufbruchstimmung da. Die ganze Energie, die 2009 so beeindruckend war und die jetzt dazu führte, dass diese Energie wieder verstärkt in Politik investiert wurde, statt in innerparteiliche Rosenkriege.
4) Ich habe gelernt, daß der Shitstorm in anderen Parteien in anderen Ausprägungen vorkommt bzw. nur dadurch verhindert wird, daß die Basis nichts wesentliches zu melden hat. Mir ist es lieber viel Zeit vor und zwei Tage an einem konkreten Bundesparteitag mit der Prüfung zahlreicher Kandidierender zu verbringen, als im Rahmen eines Delegiertensystems über ein bis zwei Personen abstimmen zu dürfen, die irgendjemand anderes an die entsprechende Position gehievt hat. Mir sind öffentlich geführte heftige Debatten (auch wenn die sich öfter im Ton vergreifen) inzwischen lieber, als Gemauschel hinter den Kulissen. Ein gut dosierter Shitstorm kann tatsächlich als Korrektiv wirken. Er muss es vermutlich auch. Überdosierungen sind aber weiterhin schädlich.
5) Tatsächlich hat auch das unsägliche Geschrei "Bei den Piraten gibt es ja gar keine Frauen! Und die die es gibt, werden total unterdrückt!" in den Medien dazu beigetragen, mich wieder in die Diskussion einzuklinken.
Der Piratenurlaub ist beendet. Tatsächlich hat die Distanz zwischendurch sehr geholfen, einige Ansichten über die Partei und mich selbst als Teil der Partei zu rekallibrieren.
Kategorien : Gesellschafts(un)fähig!
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Dieser Tage regte ich mich auf Twitter darüber auf, daß die CSU stinkeböse ist, daß die CDU die Kritiker des Betreuungsgeldes nicht schärfer in ihre Schranken weist. Ein derart offen geforderter Maulkorb für innerparteilich Andersdenkende ist unter piratischen Umständen kaum vorstellbar. Piraten lassen sich nicht den Mund verbieten und das ist auch einer der wesentlichen Charakterunterschiede zwischen Piraten und dem herkömmlichen Politikbetrieb.
Über Ernährungsmarketing, -mythen und Heilslehren schimpfe ich ja gerne mal, insbesondere wenn es (wie alle anderen auch) von sich behauptet, streng wissenschaftlich zu sein, aber wesentliche Aspekte unter den Tisch fallen lässt oder als unwahr deklariert.
Nachdem mein alter Rucksack jüngst dem Gammel zum Opfer gefallen war, brauchte ich einen Ersatz und begann mit der Recherche. In den diversen Läden online und offline fiel mir auf, das es kaum noch Rucksäcke ohne diese hässlichen Trinkflaschenhaltenetze gibt. Viele Menschen legen aber seit einiger Zeit ihre Trinkflasche wirklich kaum noch aus der Hand, weil ja insbesondere dem modernen Menschen in der modernen Großstadt der Tod durch Dehydration immer dicht auf den Fersen ist. Ich vermute, aus ähnlichen Beweggründen fahren auch viele Großstädter Geländewagen.
Gestern nachmittag zappte ich mich durch's Fernsehprogramm und kam wieder einmal zu dem Schluß, das eigentlich Schlimme an grippalen Infekten sei das Tagesprogramm im Fernsehen. Ich landete also zappenderweise just in dem Moment auf n-tv, als dort etwas über einen 
Als erstes die Sahne mit etwas Puderzucker und Vanillezucker süssen und dann schlagen bis sie fest ist. Dann bis zur Weiterverarbeitung kaltstellen. Wer mag, kann noch Sahnefestiger verwenden.
Wer jetzt noch losrennen muss, um Geschenke zu besorgen, dem sei das "Defaultholz" empfohlen. Es ist in jedem Baumarkt erhältlich, allerdings unter eher irreführenden Bezeichnungen. Es kann für unglaublich viele Dinge im Haushalt verwendet werden: Als Stütze beim Aufbau von Ikeamöbeln, als Hammer-Ersatz, zum Spinnenerschlagen, als Wackelbremse für zu kurze Tischbeine, als Notizzettel, als Objekt für Probebohrungen beim Heimwerken, als Türstopper, Stütze für marode Bettenmittelbalken, Topfuntersetzer... der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.




